Gesundheit essen

In der Tradition wird die Küche als Tempel betrachtet, denn in ihr wird das Feuer gehütet. Früher brannte in den Häusern das Feuer Tag und Nacht. Die Küche war die Feuerstätte, der Wärmespender, Ort des Zusammenlebens und der Solidarität.

Bei näherer Betrachtung kann man feststellen, daß in der Küche dasselbe gelebt wird wie das, was sich im Innern des Organismus abspielt. Z.B. bewegt sich, verändert sich, transformiert sich, mutiert und transmutiert die Nahrung im Magen durch die Magensäfte und die Wärme. In der Küche geschieht dies durch das Wasser und das Feuer.

Mit anderen Worten, wir haben es hier mit alchimischen Prozessen zu tun. Tja, und die Alchimie ist etwas, was den Menschen seit jeher beschäftigt hat.

Das Wort „Alchimie“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Mischung der Säfte“. Und mischt unser Magen nicht etwa mit seinem „Saft“ die Nahrung?

Die ersten Alchimisten waren die Frauen, denn sie hüteten in den Küchen das Feuer. Sie wußten um die Transformation der Nahrung, um die Nahrungszubereitung und mit der Zeit entdeckten sie, daß der Geruch, die Farbe und der Geschmack den Gemütszustand der Personen verändern.

Doch dieses Wissen scheint verloren gegangen zu sein, denn die Küche wurde zur „Strafe”.

Gerade in der heutigen Zeit des Fertigessens, des Fast-Food und der sich daraus ergebenden Erkrankungen ist es wichtig, andere Formen der Nahrungszubereitung zu suchen. Z.B. sollten wir aus der Küche wieder einen Ort des Empfangens, des Dienens und der Heilung machen.

In diesem Einführungsseninar werden wir auf der Grundlage der Tradition auf diese und viele weitere Themen rund um die Küche eingehen. Es wird praktisches sowie theoretisches Wissen vermittelt.

Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt und deswegen ist eine Voranmeldung unbedingt notwendig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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