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19. + 20.11.2011

 

 

Inhalt

 

 

DIE KREATIVE, HEILENDE und POETISCHE HOMÖOPATHIE


 

 

Wir begeben uns in die Natur, um die PFLANZEN zu sammeln. Durch einen alchemistischen Prozess „verschmelzen” wir diese mit dem WASSER und erhalten somit ein „HEILMITTEL”, das in uns die INFORMATION der GESUNDHEIT wiederherstellt.


Der Terminus Homöopathie kommt aus dem Griechischen „homoios”, was „gleich“ oder „ähnlich“ bedeutet und „pathos”, was Leid oder Krankheit bedeutet.

Die Homöopathie ist ein System der natürlichen Medizin. Sie hilft, die eigenen Abwehrkräfte des Organismus zu stimulieren. Die konventionelle Medizin behandelt die Symptome als eine Manifestation der Krankheit und versucht dann diese Symptome abzubauen. Die Homöopathie behandelt die Symptome wie eine Reaktion des Organismus, um sich von der Krankheit zu befreien, deswegen stimuliert sie diese Reaktionen.

Das grundlegende Prinzip der Homöopathie ist das Gesetz des Gleichen. Dieses Gesetz wurde von Hipokrates, griechischer Arzt 460 v.Ch., formuliert und angewandt. Es besagt, dass „Ähnliches mit Ähnlichem geheilt wird”. Hipokrates unterstrich außerdem die Abhängigkeit des Menschen von seiner Umgebung. Der menschliche Organismus ist ein unteilbares „Ganzes”, hervorgegangen aus dem Kosmos. Ein vom Makrokosmos abhängiger Mikrokosmos. Also eine ganz und gar pythagoreische Auffassung.


Hipokrates unterstreicht auch das ursprüngliche Kräftepotential zur Genesung, das jeder Mensch in sich trägt und er hebt die gesunde Rolle der Natur <Natura Medicatrix> hervor, die dazu neigt, den Kranken spontan gesund zu machen. Der Arzt sollte diesen rettenden Genesungsversuch der Natur unterstützen. Macht er dies nicht, taucht eine andere Krankheit auf, oder aber die bereits bestehende Krankheit metastasiert.


Paracelsus, Schweizer Arzt und Philosoph des XVI Jahrhunderts war der erste, der das Gesetz des Ähnlichen ausprobierte und er schlug vor, die Diagnose gemäß des Heilmittels und nicht gemäß der Krankheit zu erstellen. So wurden die Krankheiten nach den Substanzen benannt, die ähnliche Krankheitssymptome produzieren.


Der deutsche Arzt Samuel Christian Friedrich Hahnemann war derjenige, der das Gesetz des „Ähnlichen“ kodierte.


  • Das Gesetz der Ähnlichkeit der Symptome

  • Die Individualisierung des Kranken und sein Medikament

  • Die Genauigkeit des einzigen Mittels

  • Die Nutzung einer kleinen Dosis


Wir leben eingetaucht in einer Schöpfung, die evolutioniert und sich anpasst. Das bringt uns dazu die Hypothese anzuregen, dass die Krankheit ein angepasster Zustand der Gesundheit ist und als Folge davon gehört dieser Zustand zu der Kreativität, die in der Natur existiert. D.h., dass es einen kreativen Prozess gibt, der kreiert, oder regeneriert, oder ersetzt, oder restauriert und dass wir Dank dieser Kreativität fortdauern und leben. Gemäß dieser Hypothese nähern wir uns also an diesen speziellen Zustand der Gesundheit an. Denn wenn wir nicht gemäß dieses kreativen Gesichtspunkt handeln, folgen wir wahrscheinlich nicht dem Kriterium der Natur des Menschen.


Früher Sprach man von der Kunst zu heilen. Heute spricht man von der „Gesundheitswissenschaft”.


In der Homöopathie findet der Heiler eine interessante und wirksame Möglichkeit, um die Krankheiten von einem anderen Gesichtspunkt, mit anderen Mitteln und mit einer anderen Philosophie anzugehen. Mittel, die uns den Patienten als Einzigartig sehen lassen und die Medizin mit heilendem poetischen Flair versehen.


Die Neijing-Schule setzt auf eine kreative, heilende, humanistische und poetische Homöopathie. Durch die unendlich kleine Intention und die Erinnerung des Wassers kann sich der Mensch mit der Größe und der Harmonie der Schöpfung wieder begegnen.


WIR MÜSSEN DIE KUNST ZU HEILEN WIEDERERRETTEN.