8. Es ist eine dringliche Notwendigkeit, ein Zeugnis von Möglichkeiten zu sein

 

BETENDER RUF

 

(4 Minuten der Stille)

 

In den Finsternissen, die jetzt die Menschheit einkreisen, können uns diese noch in Dunkelheiten führen…

Und noch mehr: Frucht eines vorherrschenden, fordernden, egoistischen, hedonistischen und ausbeutenden Daseins, sehen die Darstellung, der Verstand und das Fühlen lediglich die Finsternis, die Dunkelheit… und noch irgendetwas mehr.

Die Klarheit des Lichts, die Transparenz des Strahlenden, die Vision des Details, die Vision von dem… Vielseitigen und Vielseitigen(!)… geht nach und nach verloren. Es geht nach und nach verloren.

Und es gedeiht der verzweifelte Determinismus, die Visionen „ohne” dass man etwas tun könnte, „ausweglos“. Und all das verwandelt sich in eine Autoaggression, abgesehen von einem Misstrauen gegenüber der Umgebung.

Nachdem wir die Situationen so überdacht haben, regt der Betende Ruf an, er erinnert uns an die paradiesische Erinnerung; er erinnert uns an die unzähligen Ressourcen; er erinnert uns an die Fähigkeiten, die da sind und die trübe geworden sind, aber es ist möglich, sie zu klären.

 

In diesem Betenden Ruf ermahnt man uns, dass wir uns an das theoretisch Vergangene erinnern, aber vor allem an diese sehnsüchtige Zukunft, die, auch wenn sie sich grau präsentiert, unattraktiv, ohne Möglichkeiten, dunkel, enttäuschend ist... aber jedes einzelne der Wesen verfügt über Ressourcen… –erinnert uns der Betende Ruf- damit es sich nicht im Bodennebel der Klage verliert, im permanenten Kommentar der Verschlechterung…, und um sich der Selbsterkennung zu öffnen, ohne sich anzulügen. Entschieden, mutig, überzeugt und mit Hoffnung!

Ja, es ist offensichtlich und augenscheinlich, dass wenn die Umgebung grausam wird, wenn die Bürokratie uns in unmöglichen Studien einwickelt, wenn die Befehle täuschen und wenn sich uns ‚verstärkt‘ die Katastrophe zeigt ist es leicht, in die Verzweiflung, in die Traurigkeit, in die Melancholie zu verfallen!

Und wenn man „leicht” sagt, will man damit ausdrücken, dass diese Kräfte… mit einer Potenz da sind, die… man erkennen muss: sie sind sehr mächtig.

Und wenn man sagt: „Wie einfach es doch ist in die Traurigkeit und in den Schwermut zu verfallen“, das bedeutet, dass man nicht… sich nicht erinnert, dass man seine Fähigkeiten nicht aktualisiert.

Die Turbulenzen, der Bodennebel und das Dunkle hüllen uns ein. Und wenn wir nicht wachsam sind, dann überzeugt es uns.

Und es ist „leicht”… –erneut in Anführungsstrichen „leicht”- sich der Unruhe der Dunkelheit zu entledigen, der Sinnlosigkeit, des „ohne Ausweg”, aus dem Unmöglichen… vergessend, dass uns durch die Vorsehung ermöglicht wurde, die Spezies in allen Ecken etablieren zu können(¡), eine… –ja- eine zerstörerische Hegemonie etablieren zu können.

 

Aber über die Katalogisierung hinaus ist das da, dass die Schöpfung uns -wir sagen- „erlaubt hat, diese Position zu erreichen”. Sie hat uns mit Ressourcen der Verteidigung, des Angriffs, der Pflege, der Reserve, der Herrschaft… versehen!

Und anstatt das für den Einklang, die Harmonie, das Gleichgewicht, die Osmose mit der Umgebung einzusetzen, wurde daraus eine Fälschung der Vorsehung hergeleitet… und ein vernünftiges Kriterium der Gewissheit: was geschehen würde, was ablaufen würde und was sich gemäß des freien Willens des Menschen ereignen würde.

 

Unsere Abstammung vom Schöpfer Mysterium anzuerkennen, uns als Vibration von Ewigkeiten zu fühlen… auch wenn die Umgebung nur wenig sichtbar ist(!), auch wenn die Dunkelheit sehr patent wird… und sich unsere Vision fast bis zur Blindheit schließt …

Dort ist es, wo das Glühwürmchen der Vorsehung blinzelt(!), wo die mysteriöse Anregung des Zufalls, des Glück Habens ruft, des Unvorhergesehenen, des Unerwarteten.

 

Auf unsere schöpferischen Aufenthalte zurückgreifen…. lässt uns uns als kreative, als rekursive und „Ermöglichende” Aufklärende der Bodennebel(!) präsentieren! Die Augen sind nicht fähig, um in der Dunkelheit zu sehen. Die Augen sind nicht bereit, um sich einen Weg im Nebel zu öffnen. Vielmehr öffnen sich die Pupillen DES EWIGEN, sie schließen sich… angesichts der Präsenz des Lichts.

Noch ist unser Gehör nicht bereit, um die Gesänge der Stille zu hören, aber es hat die Ressourcen dafür.

Noch ist die Macht nicht bereit…, den Duft der Liebe des EWIGEN wahrzunehmen.

Noch ist sie nicht bereit… die Nahrung ohne Form zu schmecken –aber diese ist bereit. Die Nahrung der Umarmung. Die Nahrung des Klangs, der jaaaaaaa sagt.

Und auch wenn sie nicht bereit ist, aber… die Wahrnehmung ist da, dass eine Zärtlichkeit die klarsichtige Einhüllung der Liebe ist, die DER EWIGE ausschüttet.

 

Infolgedessen ist es Pflicht… –obwohl die Möglichkeiten nicht zur Verfügung gestellt werden- zu wissen, dass diese da sind. Und dass sie uns in jedwedem Moment ausreichend widerspiegeln, damit unsere Pupille überrascht ist(!)… und das Flattern der Flügel des Schmetterlings betrachtet und fühlt.

Noch ist es nicht zu früh, es ist auch nicht zu spät, aber es ist sehr wohl unmittelbar(!), dass wir uns mit unserer eigenen Präsenz, als Leben und als Existenz, wiedertreffen.

Ja, es ist dringlich(!)... sich bewusst zu werden, dass es Ressourcen gibt, die zur Verfügung stehen und dass es Potenzen gibt, um sich den Weg zwischen den egoistischen, arroganten und domestizierenden Bodennebeln zu öffnen, um sich den Weg für das aufrichtige Wort zu öffnen, in dem unerschütterlichen… nicht rigiden, sondern überzeugenden Verhalten.

Aufzuhören, eins ums andere Mal die Mängel, die Unbequemlichkeiten zu überdecken, sich zum Echo von unendlichen Klagen zu machen –aufhören, dass zu tun- und um ein Zeugnis von Möglichkeiten zu sein, von einer dringenden… Dringlichkeit. Dringend!

 

Die Rufe zur Wachsamkeit, die permanent in einem Eifer der größten Herrschaft, der größten Kontrolle, der größten Bestrafung auf uns fallen, müssen als das Präludium anderer Antworten interpretiert werden, die nicht das eingeschüchterte Verhalten des erschreckt Werdens, der Angst, des Terrors, des Horrors(!)… ist, obwohl wir zwischen Bodennebeln, Dunkelheiten und anderem versunken sind.

 

Wenn wir in unseren Sinnen, in der Kommunion von ihnen allen, diese Potentiale in unserem Bewusstsein beherbergen…, dann finden wir die Phantasie, die Illusion, die Vorstellungskraft..., die uns frei von materialistischen Definitionen den Sprung zum Mystischen erlauben, den Sprung zur Kommunion mit dem Schöpfer Mysterium.

„Phantasie”, „Illusion”, „Vorstellungskraft”... sagen uns die Wörterbücher, sind etwas, was sich nicht an die Realität anpasst, dass das Flausen im Kopf sind, dass das unnütze Naivitäten sind. Aber angesichts der Sichtweise unserer Herkunft, Abstammung, Referenz, sind die Phantasie, die Vorstellungskraft, die Illusion… Koordinaten, die uns mit der Schöpfung verbinden, um diese –die Schöpfung- zu in allem entdecken, was uns umgibt. Und um uns in ihr entdecken! Und zu wissen, dass jedwedes Verhalten, jedwede Disposition, die wir… als Einheitswesen machen, in allen widerhallen wird!

Dank der Phantasie, der Vorstellungskraft, der Illusion, jenem Akt der Güte, jenem Moment der Solidarität, dieses anderen Augenblicks der Hilfe, der Pflege, verwandeln sich all das in intermittierendes Licht, das unser Dasein und unser Weitermachen erleuchtet, und es verscheucht die Bodennebel und die Dunkelheiten.

Vielleicht –warum nicht(?), in einer Schöpfer Strategie mehr, haben SIE uns zu diesen Ebenen gebracht, zu diesen… GRENZEN, um DAS GRENZENLOSE zu entdecken.

 

Vielleicht… dient alles dazu, dass das Wesen sein Potential entdeckt und aufmerksam wird und die Operativität seiner Ressourcen bemerkt, die Realisierende sein müssen… mit anderen Verhaltensweisen als denen, die uns in diese Situation gebracht haben.

Der leuchtende, blinkende Beitrag jedweden Menschen… ist ein Zeichen, das andere Menschen aufnehmen; es ist eine Möglichkeit eines neuen Sprosses: uns als göttliche Pfropfungen zu fühlen, die von den Bodennebeln und Dunkelheiten aus Gedichte des Lichts, der Transparenz, der spektakulären Visionen beschwören.

Visionen, das Blinzeln der Liebe des Ewigen zu fühlen, es aufzunehmen und es „liebevoll” hin zu dem zu kanalisieren, das uns umgibt und um uns in Einklang zu bringen mit dem… und mit denen, die… und mit dem, der uns erwartet.

 

Sich in der Unmittelbarkeit der Vorsehung zu entdecken, öffnet uns die ‚ermöglichenden‘ Möglichkeiten: jene, von denen man dachte, dass sie unmöglich(!), undurchführbar… und sogar unnütz seien.

 

(2:30 Minuten der Stille)

 

Sich zur Verfügung stellen in der Sensibilität… gegenüber DEM EWIGEN. Uns in SEIN Mysterium einzutauchen. Uns zu mystischen Betenden zu machen.

 

aaaAAAAAAAAAAMennn

 

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