7. Wir übergeben uns dem betenden Bittgesuch

 

BETENDER RUF

 

(9 Minuten der Stille)

 

 

Die Verfolgungen der Schrecken und der Angst werden immer universeller. 

Das, was einen Enthusiasmus und eine generalisierte Freude mit sich bringt, hat die menschliche Spezies in ein Misstrauen, in ein Vorurteil, in eine bedrückende tendenziöse Information verwandelt, und in den Tagen dieses Datum –2021- finden wir uns umgeben von Ahndungen, von Vermutungen, von Freiheitsentzügen –„aufgehoben”-…

Verfolgt durch die Macht, vermehrte sich die Verzweiflung.

Die Bezugspunkte, welche die menschlichen Gemeinschaften in Bezug auf den Fortschritt, den Erfolg, den Triumpf aufrechterhielten… sind total am Schwinden.

Und so spekuliert man auch mit der Fälschung, der Manipulation der Unwissenheit, dem Betrug… Die institutionelle Lüge des „Legalen” ist permanent.

Angesichts all dessen richtet der Betende Ruf das Gesuch an uns, nicht... –nicht, nicht- in die Spekulationen des Wettkampf, der Flucht, der Wut, des Grolls zu verfallen.

Sich einsammeln… sich einsammeln –bittet uns inständig der Betende Ruf- in dem Bezugspunkt dessen, was das Leben selbst ist: wachsen, sich in Verbindung bringen, sich gegenseitig bewundern, erstaunt sein…, den Strudel der erdrückenden Verzweiflung auflösen und verschwinden lassen, die danach sucht(!)… dass die Wesen inständig erflehen! 

Schauen wir auf den Unterschied des betenden Bittgesuchs des Betenden Rufs und dem, was die Mächte verfolgen, die uns in der Aktualität einwickeln: dass wir inständig um Hilfe flehen! Dass wir uns vor der Angst beugen! Dass wir „den Mächten” als einzige Retter aus unserer verzweifelten Situation der Menschheit blinden Gehorsam versprechen.

Umgeben von Verboten und mit der permanenten Furcht ist es leicht, in die inständige Bitte gegenüber der Macht zu verfallen. Oder sich ihr mit dem darauffolgenden Scheitern entgegenzustellen.

Auf welche inständige Bitte beziehen wir uns? Diejenigen inständig zu  bitten, die –wie wir: Menschheit- uns umgeben und uns unterwerfen? Oder auf die betende inständige Bitte… die aus dem Gebet selbst als ein Weg mehr der Sorgfalt, der Mahnung, der Liebe hervorgeht?

Und um damit unsere inständige Bitte gegenüber den Mächten zu modifizieren und um uns mit der inständigen Bitte des Betenden Rufs in Einklang zu bringen. Und um uns zur inständigen Bitte an das Schöpfer Mysterium werden zu lassen, dass wir seine Referenz annehmen und wir uns imprägnieren lassen(!)… von dem Willen DES EWIGEN, DER uns in unserer Kraft, in unseren Idealen, in unserer Meinung, in unserer Güte fördert!... Indem wir Anerkennen… als Betende unser lebendiges Erbe der Schöpfung anerkennen.

Die uns nicht in dieses Leben brachte, um uns unterwerfen, um uns zu versklaven, um uns zu verfolgen, um uns zu strafen!

Sie brachte uns in dieses Leben, um uns in Staunen zu versetzen, damit wir bewundern, damit wir zu einer Sehnsucht zu lieben erwachen, in unserem gesamten Tun, in unserem gesamten Suchen, in unserer ganzen Unwissenheit(!), in unserer ganzen Unschuld.

 

Es ist nicht der Wille des Ewigen, uns auf seine Strafen hinzuweisen, uns zu befehlen, uns zu überwachen und… sich für unsere Intrigen zu rächen. Nein!

Es ist der Wille des Ewigen, des Mysterium, der uns Geduld übermitteln lässt, der uns aufnimmt, der UNS LIEBT.

Und deswegen werden wir nicht missbrauchen. Deswegen werden wir nicht in die Hölle absteigen.

Vielmehr… vielmehr, indem wir unserer Spezies und ihres Verfalls bewusst  werden, werden wir diesen Aufstieg, diese „Sorgfalt“ erleben, die über uns ausgeschüttet wird.

 

Imperative der Spezies, die es aufgrund ihres Hochmuts und ihres Stolzes benötigt zu domestizieren, zu versklaven, zu dominieren. Und sie legt sich mit der Umgebung in allen ihren Perspektiven an: Flüssen, Meere, Pflanzen, Tiere… domestizieren…

Jetzt, unter dieser Kontrollherrschaft, ist die Herrschaft der…. der Spezies selbst dran.

 

Jene, denen dieser eitle Hochmuth entspricht, befinden sich unter dem Wohlwollen, der Allerhöchsten Güte des Ewigen. Und es ist schwer, es ist schwer zu glauben, aber in seiner mysteriösen Unermesslichkeit ist es so. Und in dem Maße, wie wir alle –einige bewusst und andere unbewusst- unsere göttliche Abstammung annehmen, in diesem Maße werden wir nach und nach jeden Tag Verhaltensweisen, Vorschläge, Gesten, Intentionen, Widmungen entdecken,… die uns ein befreiendes Zusammenleben erlauben. So, wie es in diesem Moment geschieht, in dem man uns ruft, in dem uns gesagt wird, uns vorgeschlagen wird, man uns hinweist, man uns inständig bittet…!

 

Und wir haben die Möglichkeit, das Wort zu hören… unser Fühlen zu glauben!

Viele, viele, viele andere werden diese Möglichkeit nicht haben, aber sie werden durch die Belebung der Schöpfung kraftvoll.

Unter dem was lebendig ist(!) ist es üblich, durch die Schöpfer Güte bedeckt und von ihr beschützt zu werden.

Und auch wenn alles darauf hinweist, dass es der menschlichen Gemeinschaft schlechter geht –und es stimmt(!)-, dann ist es nicht weniger gewiss –oder besser gesagt ist es „über gewiss“-, dass uns das Schöpfer Bewusstsein nicht verlässt, uns nicht unserem „freien Willen“ überlässt. Dieser Satz des allmächtigen, eitlen Hochmuts, der geschaffen wird, um Sieger und Besiegte zu rechtfertigen… und um der Allerhöchsten Güte Strafen zuzuschreiben. Wo sich das Wesen doch in Wirklichkeit  von seinem Sinn/Weg entfernt und wegen dieses sich Entfernens jammert es, geht es ihm schlechter, verkommt es.

Trotzdem(!) ist der Beistand des Schöpfer Wortes da. Wir sollten keine Richter über die Verschlechterungen sein. Wir sollten keine Komplizen einer Verteidigung und eines Angriffs sein. Wir sollten lebende Zeugen der Hoffnung, der Großzügigkeit, der Hilfe, der Liebe sein!

 

ANnaaaaaAAAAEEEIIIIIIIIIIII

 

(3:30 Minuten der Stille)

 

Mit dieser inständigen Bitte machen wir uns Untertan, aus Unterwerfung –nicht aus Angst, sondern aus Unterwerfung- vor der Liebe DES EWIGEN, um Überträger mit Gelübden sein, Zeugnis eines makellosen Tuns, eines permanenten Dienens, eines solidarischen Verhaltens abzulegen…, das versucht, jede Handlung, jede Bewegung zu heiligen.

 

Ja. Das kann uns unmöglich oder unzugänglich erscheinen… diese Heiligung der Handlungen, aber wenn der Bezugspunkt die Liebe des Ewigen ist, dann ist jede Aktion durch diesen Einfluss, diese Essenz, diese Transzendenz gefärbt.

Und wir werden sehen können, wie tatsächlich, wenn wir tun… in dem Tun ohne Ertrag, mit der notwendigen Widmung, werden wir diesen Moment heiligen.

Ja. Weil wir die Spur einer Schöpfung sind.

Ja. Weil wir die Bedeckung des Schöpfer Geistes haben.

Ja. Weil wir DIE SEELE (span. ‚alma‘)des Lebens haben, DIE LIEBT (span. ‚ama‘).

Ja! Weil… die Tatsache, dass wir von der Existenz zum Leben gekommen sind, auf einen Plan der Liebe der Schöpfung zurückging.

Das ist unbestreitbar, nicht versklavend. Umgekehrt: SIE ist Förderer unserer Ressourcen! Jene, die man uns gegeben hat, um sie zu erfüllen, und die uns Freude bereiten, wenn wir sie ausüben!

Da ist das Heilige!

 

Wir sollten aus unserer Konfiguration wirklich einen Tempel machen… wo wir inständig bitten. Wo wir das Echo der inständigen Bitte des EWIGEN hören. Wo wir unsere Projekte heiligen…! Wo sich unsere Leere mit Güte füllt.

 

 

AAAAAEEEEEEEEE…

 

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