51. Die Wahrheit als schöpfende Wesenheit des Lebens, gehört uns nicht

 

BETENDER SINN

 

(4:30 Minuten der Stille)

 

Und ganz allmählich bildete die Menschheit, gemäß ihrer Potentiale, ihrer Ressourcen, ihre Wahrheiten.

Wahrheiten, die sich als… unbeweglich präsentierten. Aber die im Verlauf der Epochen durch andere verändert wurden, die mehr Wahrheiten waren. Sie bestätigten sogar, dass sich die vorherigen girrt hatten.

 

Die Hegemonie ist und war so groß, welche die menschliche Spezies über dem Leben aufstellt, dass sich die Wahrheiten multiplizieren, sich vielseitig gestalten; und heutzutage stellen sie ein Hin und Her der Gewissheiten dar, von denen die einen die anderen beschuldigen, dass sie falsch seien.

Diejenigen, die eine größer verbreiterte Macht, mehr Macht der Unterdrückung, der Organisation, der Ressourcen, der Mittel… zur Schau stellen… gewinnen oder werden die Schlacht der Wahrheit gewinnen.

 

Es scheint so, als würde man alles wissen und dabei ist alles unbekannt.

Die Spezies hat sich dermaßen endogamisiert –von Endogamie-, dass sie außerhalb von sich nichts sieht. Sie stellt sich als den Anfang und das Ende des Lebens dar. Sie hält andere Formen und Arten und Weise –die sich auch „Leben” nennen- als Gehilfen dar, im besten Fall als Reservoirs. Aber sie maßt sich an zu wissen, was das Leben ist und wie man sich in ihm entwickeln muss, ohne mit Sicherheit zu wissen, was… das Leben ist.

Und zwischen Wahrheiten und Wahrheiten verschiedener Tonlagen und Farben, werden die Bewusstseinszustände nach und nach beschmutzt.

Und sie werden nach und nach… kontrahiert… zurückgezogen.

 

Eine unbarmherzige Spezies gegenüber anderen, weil sie die dominiert, oder sie bekämpft oder sie eliminiert. Eine Spezies „der Vorherrschaft”, die ihre Gesetze gemäß der Mächte aufstellt, die sich in dem jeweiligen Moment aufstellen.

 

Es werden Wahrheiten gemäß Büromodellen aufgestellt, und dann sucht man Beweise und Rechtfertigungen, die nicht avalieren.

 

Und zweifellos ist die große Architektin dieser Position der Wahrheiten die Lüge. Ja, diese Position, die sich als „Wahrheit” verkleidet, die Aussichten schafft, die fördert… Freiheiten fördert –Freiheiten(?)-... verkaufte, gekaufte.

 

Verfälschte Wahrheiten wegen der Interessen ihrer Hauptdarsteller.

 

(2 Minuten der Stille)

 

Die Wahrheit –unter anderem als schöpferische Wesenheit des Lebens-, gehört nicht unserer Spezies. Sie ist unserer Beschaffenheit nicht eigen.

Die Wahrheit wird im menschlichen Bewusstsein zum Mysterium. Und dieses versucht sie mit Fechten des Verstandes, der Logik, der Erfahrungen oder „nachgewiesenen” (ohne Kommentar) Experimente zu ersetzen… die lediglich subjektive, relative Situationen, keine Wahrheiten „beweisen“ (ohne Kommentar)…

Und so ist es, wie wir ganz leicht feststellen können, dass das, was Wahrheit für den einen ist, Lüge für den anderen ist.

Und zu bemerken, dass Beten Wahrheit für einige –„gläubige”- ist, und es unnütz und dumm für andere ist –für diejenigen, die nicht glauben. Und man lässt uns in die Dichotomie zu glauben oder nicht zu glauben verfallen, oder besser gesagt, zu glauben „an“… oder an sich selbst zu glauben; an sich selbst als Menschheit.

Die Antwort, die wir sehen –so wie wir es am Anfang sagten- ist offensichtlich. Die Wahl, welche die Spezies trifft, ist die, an sich selbst zu glauben, an ihre Ressourcen zu glauben, an ihre „Entdeckungen“ (span. ‚descubrimientos’)[1] und an die, ein Netz von Regeln und Normen auszuarbeiten.

 

So führt sie eine… Umhüllung ein. Diejenigen, die die Macht der Kommunikation, der Versionen, des Rangs, „des Wichtigen, des Anerkannten, des Legalen”… zur Schau stellen, sie alle hüllen die Spezies ein; so wie die Netze, die weitgefasst einen Komplex einhüllen, einen Fischschwarm und ihn langsam von der Hochsee bis zu den Fischzuchten an die Küste ziehen. Und dieses Meerestier glaubt, dass es frei ist. Es glaubt, dass es so lebt wie es leben müsste, und in Wirklichkeit wurde es gefischt und langsam fortgeschleppt… hin zum „Zuchtteich der Opfer“.

 

Der Betende Sinn verdeutlicht uns in Bezug auf „die Wahrheit“. Und angesichts des Sinns des Glaubens an das Schöpfer Mysterium –dem Erzeuger des Lebens-… lädt er uns ein, aus diesem Netz herauszutreten. Er lädt uns ein, uns als Kreaturen zu entdecken, die aus dem Schöpfer Universum hervorgehen; aus einer Emanation, die für unsere Kapazität des Bewusstseins unermesslich ist… aber das ausgestattet ist mit Ressourcen, um zu teilen, um zusammenzuleben, zu respektieren, um zu bewundern, um zu kollaborieren, um ehrlich zu werden, um sich zu engagierten, um sich zu geben …

 

Und wenn wir so handeln und wenn wir uns so ausüben, dann werden wir uns außerhalb des Netzes befinden. Wir werden die Vorgehensweisen betrachten –einige-, aber unser Bezug wird das Vertrauen, zu glauben und zu fühlen sein, dass die Wahrheit dessen, was sich ereignet, nicht der menschlichen Befähigung entspricht; dass das Mysterium diese (die Wahrheit) besetzt und es diese auf der Basis seiner Herrschaft offenbart, die es über dem Lebendigen aufstellt.

Konsequenter Weise…wenn wir uns in dem Bezug des GLAUBENS befindet, dann wird sich in unserem Verstreichen eine andere Lektüre –„eine andere Lektüre”- ereignen als die, was sich ereignet. Wir werden Zeichen und Anregungen sehen können, die uns auf andere Realitäten hinweisen.

 

Und bevor… wir uns mit irgendeiner Wahrheit „diagnostizieren”, in jedwedem Aspekt… –gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich, gefühlsmäßig, gesund, etc.-, greifen wir als Gläubige auf den Glauben zurück, den uns die Gabe des Lebens mit seinem Mysterium gibt, um uns zu schützen(!), um uns zu erhalten.

 

Ein volles Vertrauen in unsere Ressourcen, die uns befähigen, damit wir uns in dem Befreienden ausüben… Und damit wir nicht gefangen bleiben in den äußeren Erscheinungen, die damit enden, Offensichtlichkeiten zu sein, weil sich die Kommunion mit Ewigen verliert… und man in das Netz der menschlichen Wahrheiten fällt.

 

(5 Minuten der Stille)

 

Und als… feiner Seidenfaden, der uns vibrierend in Kommunion durch den Glauben erhält… werden wir in dem Mantra vibrieren, das uns in diesem Glauben repräsentiert, in diesem Schöpfer Bewusstsein, in diesem vollen Vertrauen in unserer Dasein.

 

aaAAAA AAAAAAAAAAmmmmm

 

(3 Minuten der Stille)

 

Und in der Kommunion mit dem Schöpfer Mysterium durch den Glauben, entdecken wir uns voll, gehütet, geführt.

In Intimitäten der Kommunion…

 

GELIEBT…!

Und infolgedessen machen wir uns zu Geliebten dessen, als Mysterium zu leben; mit seinen Beispielen der Liebe zu leben. Bewundernd leben. Zu leben… indem man jede Atmung, jede Umarmung oder jeden Bissen schätzt.

 

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