48. Betender Ruf für den, der zuhört

 

BETENDER RUF

 

(6 Minuten der Stille)

 

In dem evolutiven Transit, in dem die Spezies ihre… Selbstzerstörung lebt, fordert der Betende Ruf von dem, der zuhört ein, welche seine Beteiligung ist, um diese Straffreiheiten der Aggression, des Zerfalls aufzulösen und wie sich jedes betende Zuhören in einer Möglichkeit der Hoffnung der „Erlösung“ darstellen kann.

Die Verantwortung zu übernehmen,die uns aufgrund unseres Verhaltens, aufgrund unseres Zusammenlebens, aufgrund unserer Mitwirkung entspricht; diese Verantwortung mit dem befreienden Sinn zu übernehmen. Es ist nicht notwendig, weder Lärm, noch Protestentwürfe zu machen.

Es ist notwendig zu bezeugen, zu bekunden.

Durch jeden einzelnen das Bezeugen und Bekunden, was ihm entspricht, nämlich unsere Tugenden zu entwickeln und sie zu verbessern, unser Engagement zu erweitern. Ohne Forderungen und ohne Applaus, jene, die sich geben für… weil sie (die Tugenden) gratis sind.

Möge der Applaus verdient sein.

 

Aber sicherlich strebt der Betende Ruf –bei denen, die zuhören- nicht nur die persönliche Klarheit, die Prägung einer konstanten Erneuerung an, sondern er bringt „auch” eine Intention, eine Aufgabe, eine Projektion hin zu dem, was zerfällt, zu dem, was schmerzt, zu dem was leidet und… sich unfähig macht!

All das verteilt in unserer Spezies, in unserem Lebensraum dieses Planeten.

Wenn wir daher durch unsere Läuterung den Ruf hören, übernimmt man –in dem Grad wie es entspricht-  für die dringende Notwendigkeit die Verantwortung, welche die Spezies fordert.

Es ist leicht dem zu entfliehen und zu denken, dass „das nicht mein Problem ist, dass das Probleme von anderen sind.“ Aber der, der den Betenden Ruf hört, fühlt sich nicht als „Anderer” und nicht, dass „es von Anderen“ ist. Es befindet sich in allen!

Es befindet sich in allen, dergestalt, dass das betende Fließen nicht nur in unseren Sorgen verbleibt, die Mittel, Hilfen suchen… Das ist in Ordnung, aber das kann nicht da verbleiben.

Der Betende Ruf, dem zugehört wird… ist universell(!), er transzendiert unsere Individualität und sendet Licht aus, um die dunkle Not, die wir hören, die wir lesen, von der wir wissen, dass sie da ist, die weiterhin besteht  aufzuhellen.

 

Als Vermittler des ‚Betenden Zuhörens‘ ist es eine Pflicht, dass wir diesem Privileg den Weg ebnen… und dass es sich hin zum Notwendigen ausdehnt, damit dieses Fließen der Botschaft nicht dort –in uns- verrinnt, sondern, dass die Intention hin… dazu zu leben, hin zum Leben von allem Lebendigen geht… und noch auffälliger hin zu dem, von dem wir wissen, dass es da ist: zum Hungrigen, zum Verfolgten, zum Gefangenen, zum Präsuizidalen, zum Immigranten, zum Verhafteten, zum Überforderten…, zu den Verlorenen, die man vergessen hat…, hin zu denen, die unfähig sind zuzuhören…, zu den Egoisten und Verfolgern…, zu denen, die sich vorherrschend fühlen und nach ihrem Willen bestrafen, weil sie sich der „Wahrheit“ gewiss sind…

Unendliche Prozesse, die in diese Selbstzerstörung der Spezies intervenieren.

 

Und wenn uns der Betende Ruf auffordert und wir ihn mit diesen Intentionen, mit diesen Vorschlägen hören, dann können wir bemerken, dass, auch wenn eine enorme Mehrheit in die Trostlosigkeit eintreten wird, eine ausreichende Minderheit in die Erlösungeintreten wird. Und davon sind wir als Vermittler, die zuhören, die Träger.

Vielleicht kann man denken: „Ufff! Eine andere neue Verantwortung!” Aber treffenderweise muss man sagen, dass „es keine andere ist”, es ist die, die wir schuldig sind! Es ist die, die man benötigt, um sich „ent-selbstzuverherrlichen“…!

Es ist die, die ruft, um uns „zu universalisieren”! Die, die es uns –betend- erlaubt zu dem…, was anonym und bekannter Weise bedürftig ist, wie zum Beispiel die zitierten (Bedürftigen) zu transportieren, um anzubieten…

 

Man muss sich von dieser Idee lösen: „Also ich kann ja nichts tun”, „also ich kann nichts weiter tun.“

Der Betende Ruf erweckt in demjenigen, der ihn hört… dessen Fähigkeit der Vermittlung: anonym, still… aber offensichtlich! Und noch mehr: mit der Möglichkeit zu prüfen, ob unsere Glaubensvorstellung stimmt, ob unsere Intention nicht nach Gewinn trachtet, wenn wir uns nicht zu Hauptdarstellern machen… sondern wir dienen einfach nur dem Transport der Tugend. „Der Transport der Tugend, dass man dient.” Ohne dass wir darin unsere Berufungen, unsere Tendenzen, unsere alltäglichen Realisierungen des Alltäglichen, des Daseins verlieren, von jenen, die nach uns rufen, damit nichts zu tun bleibt“ –und  nicht, dass wir uns deshalb fürchten.

 

 

Wehe denen, die nichts zu trinken haben! Es mangelt ihnen an Wasser. Unser intentionierter Dampf wird beim Atmen zu… Tau, er wird zur Möglichkeit.

Wehe denen… –so viele(!)-, die nichts zu essen haben(!), deren Mund –als Quelle- bereits austrocknet, ohne Speichel, gebrochener Mund. Eine gegenwärtige(!), intentionierte Erinnerung in unserem Kauen, in der genussvollen Freude über das, was wir haben. Wenn wir bereit sind, wird das nicht unseren Genuss verhindern, aber er wird sich in der Intention vergrößern… und er wird sich zu dem Bedürftigen hin ausdehnen. Und magischer Weise werden sich Konditionen, Zufälligkeiten, Glück ergeben, damit sich Bruchteile verändern… und das Brot zum Mund kommt.

Ach…! Ach! Die Verzweifelten, die unentschieden leben, umgeben von Ressourcen, aber… im Bewusstsein unzufrieden, mit dem Ruf verrückt, neurotisch, depressiv, nervös, verängstig… zu sein. Vielzählige! Sie fühlen sich unfähig, die Route zu sehen.

Und wir sind keine Zuschauer davon! Wir dürfen das nicht sein! Wir sind auf der Basis des Glaubens des Zuhörens(!)… Beitragende von Anregungen, von intentionierter Präsenz…, dass es ankommt.

 

Ach! Jene, die verletzt, leidend liegen… abhängig von Mitteln, eingesperrt zwischen Maschinen, diagnostischem Rationalismus und Prognosen: in dieser eingekapselten Umgebung, in der man nichts weiter sieht als das Muster, das Begutachtete und das Geschriebene.

Ach! Dorthin… dorthin gehen und gehen unsere Intentionen für das Erwachen aller Leidenden, aller Verletzten.

 

Das Schöpfer Mysterium ist nicht gleichgültig, auch wenn es so scheinen könnte. Es trägt bei und ES macht auf mysteriöse Weise durch uns selbst.

 

Einfach… einfach nur einen Augenblick der lebenden Intention, der Vitalität(!)          –was weniger als eine Sekunde ist-, ist ein Ozean frischen Wassers, das heilsam ist.

Und vermutlich werden wir nicht das Resultat sehen. Oder doch…! Aber wir sehen auch nicht diese Barmherzige Schöpfung und wir wissen, dass SIE da ist. Und die mit uns kommuniziert, die uns unsere Verpflichtung als Menschheit verdeutlicht.

 

(2 Minuten der Stille)

 

Wir finden uns in dem Mantra ein, um zu sein… und um uns angesichts des Zuhörens zu sensibilisieren und um angesichts des Handelns üben!

 

 

aAAAAAEEEEEEiiiiiiiii

 

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