43.22 Impulse

 

BETENDER RUF

 

(3 Minuten der Stille)

 

„Betender Ruf.“

 

Der entschiedene Impuls eines hoffnungsvollen Verhaltens.

Der genaue Impuls, um die Schwierigkeit zu überspringen.

Der notwendige Impuls, der nach unserer Beschaffenheit verlangt.

Der Impuls (span.: ‚impulso‘), mit seinem Puls (span.: ‚pulso‘)… der Ewigkeit, der angesichts der Widrigkeit nicht abnimmt, der es versteht diesen zu leben und ihn in Seufzer der Anrufungen zu verwandeln.

 

Betender Ruf, der uns schiebt(!), so als wäre der Puls faul und matt.

Betender Ruf, der uns an „Den Puls des Anfangs“ erinnert, das bedeutet, aus unseren Wassern eine Kaskade des Lichtes macht, ein Motiv des Humors, eine entschiedene Position.

Impuls…! Angesichts der Monotonie der Gewohnheit, der Regel, der Norm, der Auferlegung.

Impuls, derVorschläge, ein Zusammenleben, ein miteinander leben von Ressourcen vorschlägt, in dem die Schwierigkeiten eine Neugierde sind, die es zu lösen, zu entdecken, zu begreifen gilt.

 

Dieser Impuls eines jeden Tages, der uns anfänglich zum Aufwachen gebracht hat.

Nicht umsonst gibt uns der Schöpfer die neue, einzigartige und außerordentliche Möglichkeit eines neuen Wachzustands, um ehrliche und… klare „Treffer“ zu sein.

Von denen, welche die Effizienz… ohne übertriebene Gefühlsäußerungen… ohne Getue zeigen… mit der sanften Präsenz des Daseins. Aber mit diesem Impuls zu sehen, zu riechen, zu schmecken, das präzise Wort auszusprechen, von dem gehorsamen Lauschen der Stille und dem, was die Stille unterbricht.

 

Diesen Impuls herrichten… mit der persönlichen Einmaligkeit, ohne Angst, wissend, dass jedes Wesen seinen Pfad hat. Und so kann es bewundert werden. Und so, von seiner Identität aus, alles, was es umgibt, bewundern.

 

Das Gebet fordert Impuls (span.: ‚impulso‘) von uns(!), so wie eine „Verstärkung” des Bewusstseins gegenüber unseres Pulses (span.: ‚pulso‘) der Handlung. Eine Verstärkung der Dringlichkeit… angesichts der Hinweise der Zerstörung.

Der Impuls (span.: ‚impulso‘) der „Gelassenheit”… der den Zusammenfluss der Sinne einsammelt –„den Zusammenfluss der Sinne”- und der aus unseren Sinnen eine einzigartige Art und Weise, Form und Handlung macht, die uns durch ihre Einzigartigkeit anzieht… und die sich mit anderen kombiniert und mit anderen übereinstimmt.

Im Impuls (span.: ‚impulso‘) gibt es keinen Irrtum. Weil jeder Puls (span.: ‚pulso‘) von dem folgenden Pochen weiß.

„Weil jeder Puls von der Ankunft des nächsten Pochens weiß.“

Der Irrtum wird nicht gegenwärtig. Der Schwierigkeit auszuweichen… wird zu einem unschuldigen Verhalten der Neugierde und der Spiele. „Unschuldige Verhaltensweisen der Neugierde und der Spiele.“

Und so stellt sich der Irrtum nicht ein, der Schwierigkeit ermangelt es an Notwendigkeit.

 

Impulse (span.: ‚impulsos‘), um sich in der Weise zu zeigen, mit so einem Profil, dass wir … sensibel(!) … subtil FreundlichkeitHeiligkeit erwecken!

 

Danach streben, was wir sind! Ein Duft…, ein Parfum, das durch die unverhoffte und überraschende, noch nie dagewesene Schöpfung verläuft!

Parfümierter Impuls (span.: ‚impulso‘), der in seinem Schritt aromatisiert und der gleichzeitig die Aromen aufnimmt, die auf der Durchreise sind… und aus jedem Wesen ein Tal der Blumen machen, in dem die einzigartige Schönheit und Attraktion des Respekts         –damit diese Schönheit weiter besteht und weitergeht-, damit uns dieserImpuls (span.: ‚impulso‘)lieblich macht.

Ja, diese Lieblichkeit, die der Betende Sinn von uns hin zum Samt unserer Worte fordert, hin zur Nähe unseres Wesens mit anderen Wesen.

Lieblichkeit der Sinne, die keine Schwächen sind, die nachsichtige „Vorbereitungen“ der Intimitäten sind. „Die nachsichtige Vorbereitungen der Intimitäten sind.“

 

Ach! Impulse (span.: ‚impulso‘), die sich nicht vor Erinnerungen fürchten, die diese aufnehmen… und den Nektar des Likörs herausziehen, diesen brennenden Likör, der unsere Leidenschaften hervorhebt. Diese, die eine Spur im Wind machen(!), um sich auszudehnen, um kein Ende zu haben; die darauf verzichten, stark aufzutreten und einen Abdruck zu hinterlassen… und sie werden zu leichten Aromen, in denen sich jedes Wesen aufgrund des Genusses, den es verschafft, als einen Genuss empfindet!

Ohne Angst und ohne Sorge werden diese Erinnerungen aufgenommen; ihnen wird die Radikalität genommen; man nimmt die Universalität an… und so sind wir am genauen Ort, im genauen Moment und in dem genauen Tun.

Es gibt keinen Irrtum.

 

Das Schöpfer Mysterium wird in dem Betenden Sinn zu einem Sog der Einflüsse. ES ruft uns wie ein Wirbelsturm, damit wir zu Lüften des Fluges werden(!), Lüften der Visionen ohne Komplexe!

Dieser Wirbelsturm, dieser Impuls (span.: ‚impulso‘) des Schöpfer Mysteriums, der uns, genauso wie er uns schleudert, uns gleichzeitig umspinnt, damit wir dieser Augenblick sind…, den die Notwendigkeit verlangte!

Und wenn ich Augenblick bin, der die Leere füllt, den die Notwendigkeit fordert… dann wird der Impuls voll, kraftvoll. Und so ist die Entscheidung ohne Zweifel, die Entscheidung wird spiralförmig gedeihen. Von Spiralen, die ohne Ende seufzen.

Wir werden zu Erleichterung! Erleichterung(!), nach der so, so sehr verlangt wird, so sehr verlangt wird(!)... durch das Leben selbst: damit dieser, das, jenes, jener, der andere… eine Erleichterung sind.

Sich als erleichternden Impuls (span.: ‚impulso‘) zu fühlen…! Wegen „der Wachsamkeit“, die wir unseren Ideen, unseren vorsichtigen Wahrnehmungen widmen: Jene, die treffend sind, ja, sie sind treffend, weil… sie zu Samt der Lieblichkeit geworden sind und sich angesichts der Forderung aus Notwendigkeit als Impuls (span.: ‚impulso‘) ausgeschüttet haben.

 

Und wenn es scheint, dass man kulminiert, dann kehrt der Impuls (span.: ‚impulso‘) erneut mit einem kraftvollen Pochen zurück. Ja, das ist da, das ist da! Wir haben es in unserer Gegenwart! Aber er ist… wie weggefegt. Er ist wie abgesondert. Weil das Wesen so beschäftigt ist(!) mit seinen Tätigkeiten und damit, einzunehmen, dass es aufhört, die Immensität zu sehen… und es sich in der possessiven Obsession seiner Forderungen zusammenzieht!

Und dabei vernachlässigt das Schöpfer Mysterium nicht… es vernachlässigt nicht die Kreaturen des Lebens! Es ist das Triebwerk. Es ist die Essenz des Ursprungs. Es ist das Pochen, es ist der Impuls (span.: ‚impulso‘) …! Es ist das Schöpfer Mysterium, das uns mit dem gelassenen Puls (span.: ‚pulso‘) der Umarmung, mit dem genussvollen Puls (span.: ‚pulso‘) des Lächelns, mit dem leichten, lockeren Puls (span.: ‚pulso‘) des Tuns verziert.

Und so synchronisiert die Gemeinschaft der Menschen die Impulse (span.: ‚impulsos‘), rodet die Komplikationen, klärt die Verwirrungen, sie wird zur Präzision. Und jeder Impuls (span.: ‚impulso‘) mit seinem Puls (span.: ‚pulso‘) verlangt Qualität. „Qualität”: jene impulsive Forderung, die uns fördert, damit wir der kleinsten Realisierung einen transzendenten Sinn geben; damit wir uns der induzierenden Präsenz des Tuns bewusst werden…(!)…, das so fortschreitend zur Qualität, zur Warmherzigkeit, zur Ruhe, zur Konsequenz, zum Zusammenleben von Idealen wird. Jene, die alles „Unmögliche“… was der Groll und die Wut in uns hervorrufen, „möglich” machen…

Impulse ohne Vergeltung.

Impulse (span.: ‚impulsos‘), die es verstehen, in der Geschichte herumzustreichen… und aus ihr das Authentische herausholen!

Impuls (span.: ‚impulso‘), der nicht überschreitet, der nicht verletzt, der eben nicht die Reibung für den Triumph sucht.

Impuls (span.: ‚impulso‘), der animiert…; der das Zurückgehaltene animiert, den Deprimierten, den, der nur sein Leid oder seine Verzweiflung betrachtet.

Impuls zu wissen, –zu  wissen(!)- dass man eine Abhilfe (span.: ‚remedio‘) ist. Zu wissen, dass man ein Gesprächspartner des Mysteriums ist. Sich als einen Gesandten präsentieren(!), ohne Hochrufe zu fordern, noch spezielle Aufmerksamkeit.

Gesandte von Heilmitteln (span.: ‚remedios‘) … ohne fordernden Protagonismus. Mit der Überzeugung, die es mit sich bringt, zu wissen… zu wissen, dass man eine benötigte Hilfe (span.: ‚remedio‘)  ist.

Eine Hilfe (span.: ‚remedio‘) zu sein und die Heilmittel (span.: ‚remedio‘) annehmen, die man benötigt.

So eine „behebende“ (span.: ‚remediable‘) Handlung des Lebens durchzuführen, „die erlösen ist“.

Ach! Wie ein Seufzer eines Vulkans, der aufhört gefangen zu sein und zu Licht in Expansion wird.

Impulse (span.: ‚impulsos‘), die es verstehen, in den anderen die Notwendigkeiten eines jeden Einzelnen zu erkennen.

Sich als sinnlos zu wissen, wenn der andere nicht da ist, wenn die anderen nicht da sind. Ausgehend von dem anbrechenden Saatkorn bis hin zum Detail der Farbe, den unfreundlichen Klang überwindend. All das komponiert eine ‚Sinfonie’, die abwendet, dass wir in die Auswirkungen der Unbeweglichkeit, des ohne Mittel (span.: ‚remedio‘) verfallen.

Wenn du eine Heilmittel (span.: ‚remedio‘), dannbist du ein Impuls (span.: ‚impulso‘) der Abhilfe (span.: ‚remedio‘)! Du lebst nicht in einer Welt „ohne Mittel” (span.: ‚remedio‘).

Der Impuls (span.: ‚impulso‘) entfernt den Fatalismus! Dieses Schwert, das uns verfolgt und immer das Ende ankündigt.

Aber wir sind beflügelter Wind parfümierter Lieblichkeit, und das Schwert verletzt uns nicht. Wir hüllen es in unseren Hauch ein, wir parfümieren es. Es wird schwach, es schmilzt, es verwischt…  und es wird zum Komplizen unserer Reise!

 

Impuls (span.: ‚impulso‘), der die Lebenskunst wiederherstellt. Ja, diese Position der Kunst, die uns verschönert… und die der Umgebung unsere notwendige Anwesenheit gibt.

Kunst voraus, als Impuls, der die Schönheit hütet.

Kunst voraus, mit Humor, welche die Freude hütet. Die aus dem Leben einen Tempel macht, einen Ort des Empfangs, einen transparenten Raum… der Farben, der Gesänge, der Leeren, die Anwesenheit verlangen.

 

Aus dem Leben einen erlösenden Impuls (span.: ‚impulso‘) machen, mit der Barmherzigkeit und der ausreichenden Güte, denn SIE geben sie uns permanent, aber wir müssen sie ausüben, damit dieses Tempel-Wesen(!)… immer bereit zur Aufnahme ist. Zu dieser wohlwollenden Aufnahme, die keine Vorwürfe macht, die nicht bestraft, die aufnimmt.

 

Dieser Impuls (span.: ‚impulso‘), der uns dahin bringt, uns in einen fruchtbaren Pol zu verwandeln, der keine Grenzen kennt.

Der mit dem Wind regiert.

Der Farben entwirft.

Der scheint ein Vagabund (span.: ‚vagabundo’) zu sein: ja, er streicht durch die Welten (span.: ‚vaga por los mundos’)… als ein unvermeidlicher Wanderer, mit dem sehnsüchtigen Impuls (span.: ‚impulso‘)… die Pracht zu betrachten.

 

„Mit dem sehnsüchtigen Impuls (span.: ‚impulso‘), die Pracht zu kontemplieren.“

 

 

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