BETENDER RUF

 

(3:30 Minuten der Stille)

 

Und die Menschheit in ihrem Eifer zu bekommen, zu erreichen, zu haben, in ihrem Eifer, ihre Kriterien, ihre Meinungen zu erfüllen… prallt auf dieser Basis… sie prallen untereinander zusammen.

Und offensichtlich stimmen die menschlichen Pläne nicht mit den Plänen der Schöpfung überein.

Als Menschheit hat man eine Debatte, eine Kriegserklärung zwischen den Plänen ausgelöst… –die für uns unergründlich, aber jeden Tag präsent sind-, man hat einen Puls gegen sie ausgelöst. Und als Menschheit ringt man damit, die Schöpferischen Bezugspunkte zu modifizieren.

 

Die Wissenschaft sagt: „Man muss die Menschheit verbessern. Sie hat Fehler in ihren Konfigurierungen.“

Die Wirtschaft sagt: „Man muss die Ressourcen mehr ausbeuten und sie gemäß  Verdienst verteilen… den wir aufstellen.“

Die Philosophie bestätigt, dass „es die Entwicklung des Wesens in der Ausübung seiner Freiheit ist, welches bestimmt, wie sein Dasein ist.“

Und so rechtfertigt jedes spezialisierte Bewusstsein den Puls, das Gefecht.

Und gleichzeitig stellt jedes Wesen sein Kriterium und seine Vision auf… und es wird stur in einer Auffassung.

Und den Erfolg muss man erreichen. Und wenn man ihn nicht erreicht, dann ist das ein Misserfolg, es ist ein Zerfall, es ist ein…

So gestaltet sich das Leben, gestaltet sich zu leben einzig, wenn der Erfolg, der Gewinn geschieht.

Und es ist nichts, was sich auf einige Orte oder Gemeinschaften beschränkt. Nein. Das breitet sich aus –dieser Gesichtspunkt, der uns der Betende Ruf zeigt-, er breitet sich in die Globalität aus.

Sehen Sie einfach nur mal den vergangenen traurigen Pomp von „der Anführerin” an         –in Bezug auf das Imperium, das noch erhalten wird und das sich in Nordamerika verlängert-… der traurige Pomp, mit dem sie sich rühmten und mit dem sie 50 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt versammelten.

Sie scheinen alle damit einverstanden zu sein, dass alles gleich weitergeht, dass sich nichts bewegt, dass sich nichts bewegt(!), dass es ein Erfolg ist, was man erreicht hat!

Ja. Ja, das geht weit hinaus über einen „rosiges Geschnatter“. Es ist ein Beispiel der globalen Macht in Bezug auf die Auffassungen, die Kriterien und die Arten und Weisen des Daseins und die zu leben. Es scheint so, als ob niemand bei dem Treffen hätte fehlen wollen.

Es ging nicht um eine Huldigung an die Königin, nein! Nein. Es ist eine Verherrlichung des Lebensstils, der Art und Weise sich zu entwickeln…

Man darf das nicht verwechseln. Es gab keine offensichtlichen und relevanten geschichtlichen Motive für die Huldigung der Monarchin. Nein. Die Huldigung ging an das, was man errichtet hat, sich als menschliche Gemeinschaft in dem Projekt, das gelebt wird, zu bestätigen… in der Vorherrschaft des Mächtigen und der Dienerschaft des Restes.

 

Dieses Gefecht ist „eingedrungen“. Dieser Hochmut ist eingedrungen.

Von daher, wenn wir das bemerken, dann bedarf es eines Verhaltens und einer Anstrengung…, um die sogenannten „natürlichen“, „vernünftigen“ Modelle der notwendigen Haushaltsplanungen zu modifizieren.

Man hat den Respekt gegenüber „der Seele” verloren… und man hat dem Erfolg des Verstandes ein Monument gesetzt. Und die gekränkte Seele verbirgt sich, versteckt sich und unterwirft sich dem Verstand. Und so verwechselt man zu lieben mit dem Erfolg… und das Wünschen stellt Ansprüche und wird fordernd.

 

Und wenn sich die Seele in ihrem Bewusstsein von „Geliebter” und von „zu lieben” zeigt… stellt sich sehr bald der Notar ein, um ein Schiedsurteil zu verkünden, dass „es so nicht gehen kann(!)”, dass „man so nicht leben kann(!)”, dass man bestimmte Modelle respektieren muss… –jene, welche die Autorität markiert-, der Gewohnheiten, der Familien, Produktionen, Einkommen, des Konsums… und ein langes etc. des „Wohlstands“, beladen mit überflüssigen Ansprüchen.

 

Und so wird die Qualität, die Nächstenliebe, die Warmherzigkeit der Seele (span.: ‚alma‘) rau, unentschlossen, mutlos, ‚ent-seelt‘ (span.: ‚desalmada).

 

Die betende Landschaft zeigt sich uns… mit einer sehr beschädigten Menschheit.

 

Zum Zeitpunkt diese Version zu betrachten… fragt sich jeder einzelne, wie kann meine Intervention aussehen, mit welcher Anstrengung animiere ich meine entkräftete (span.: ‚desalmado‘) Seele.

Nicht in einen anderen Kampf verfallen, in einen anderen parallelen Krieg. Nein, das Belebte stärken, das noch als hoffnungsvoll vibriert. Und es in der notwendigen Anstrengung fördern… ohne irgendeine Konfrontation anzufangen.

Und in diesem Sinne ist es Zeit, ist es der Moment, die Auffassungen zu beschleunigen, die Vorurteile aufzuklären, sich mit dem Hauch abzustimmen, der uns zu leben gewährt.

 

Das Leben gehört uns nicht. Wir sind Hüter eines Projektes, eines Schöpferischen Bildes. Und wir müssen über seiner Entwicklung wachen.

Aus jedem Ereignis ein Universum machen…

Sich nicht in Tatsachen, in konkreten Ereignissen verankern.

Den Hauch in seiner Expansion, in seinem Universum kontemplieren.

 

 

Das Streben… das Streben nach dem „sicheren” Aufenthalt, danach, bis aufs Äußerste zu verteidigen(!), zu hören ohne zu horchen… entkräftet (span.: ‚desalma‘) uns noch mehr.

 

Das Leben an „die Liebe zur Seele” zu befestigen, welche der Schöpfer/die Schöpfung fördert und hervorruft, ist der Bezugspunkt von dem aus wir unser Bewusstsein, unser Fühlen anrufen.

 

Und sich in diesem zu lieben (span.: ‚amar‘) wie ein fruchtbares Meer zu wissen, voll mit Ressourcen und Möglichkeiten…

Und damit wir nicht als Produkt der Entwicklung in einer Pfütze aufgestauten Wassers verbleiben… in dem sich das „entvitalisiert“(span.: ‚des-vida’) ergibt: all das, was „entvitalisiert“  und uns von unserem gesunden Bewusstsein absondert.

Unsere Natur kommt vom Meer (span.: ‚mar’)...; von Wellengang, von Steilküste, von  Gestade, von Tiefe…

Eine Widerspiegelung des Universums, das uns umgibt.

 

(4 Minuten der Stille)

 

Ach! Wie doch der Irrsinn der verwirrten Seele schmerzt…(!) und wie nah hat sie den Beistand, wenn sie es versteht, darüber hinaus zu sehen.

Ach! Was für einen  Anspruch der Stille heult von Ferne…(!), dass uns das Mysterium mit seinen Zufällen, mit seiner Gelegenheit…, mit diesen Augenblicken des Glaubensbekenntnisses, zu glauben zeigt... weit über die Beleidigung, über die Unbequemlichkeit oder die Unstimmigkeit hinaus.

 

(5 Minuten der Stille)

 

Der Betende Ruf fordert uns auf, um uns zu alarmieren…, damit wir uns in der Intimität entdecken, in einer permanenten Hoffnung zu leben, in einer Anstrengung der Wechselbürgschaft durch die Vorsehung… die aus dem Verstreichen ein glückliches, attraktives, angenehmes, freudiges Verstreichen macht…!

Entschiedener Weise verliebt!

 

Nach dieser Transparenz streben… in der sich die einen und die anderen annehmen, mit dem Glauben sich zu fördern, sich zu bewundern und einander zu dienen.

Ohne Holocausts, ohne Tragödien, ohne Gewinne. Mit dem genussvollen Dienen, dass man immer belohnt wird.

 

Zu Liebe werden, weil wir geliebt werden.

 

aAAAmen…

 

 

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