41.22 Jedes Wesen wurde minutiös von der Schöpfung auserwählt

 

BETENDER RUF

 

Und die Menschheit schöpft ihre Modelle des Zusammenlebens; sie werden immer fanatischer … immer voreingenommener … immer unsolidarischer …

Und all das bringt einen Grad an Verschleiß, an Korruption der Beanspruchungen mit sich, welche diese Modelle aufgestellt haben.

In jedwedem dieser Bereiche, die wir erforschen, entdecken wir dieselben Zeichen des Rückschritts … der Wiederholungen … der Teilnahmslosigkeit …

Der Betende Ruf stiftet uns an … diesen gesamten Prozess einzuschätzen und abzuwägen. Und um damit ein Kriterium zu erreichen, welches eine Innovation voraussetzt, welches eine Kreativität mit sich bringt, welches ein Zusammenleben der Hoffnung erreicht.

Ein Projekt, das auf die Tugenden zurückgreift, die unsere Natur verzieren.

 

Und in dem Maße, wie diese Modelle sich erschöpfen –aufgrund ihrer Habsucht-, während sie das machen, reißen sie Bewusstseinszustände mit sich, erzeugen sie Nachahmer …  und projizieren sie die unaufhörliche Notwendigkeit der Angst als Motor der Überwindung.

 

In dieser Angst, die … bereits die Götter aus fernen Geschichten produzierten: Jene Menschen Götter, die sich bereits in die egozentrische und selbstverherrlichende Herrschaft des Menschen einreihten.

 

Und man kann nicht ausschließen, dass dieses antike Verhalten noch heute anhält. Und in irgendeiner Art und Weise, werden die Störungen interpretiert als „weit über die Menschen hinausgehende Strafen“: göttliche Strafen.

 

Das Leben ist ein unglaubliches und fantastisches, absolut erstaunliches Bild, das vom Schöpfer Mysterium aus erzeugt wird. Es bringt in seiner Beschaffenheit nicht „die Strafe“ mit sich. Es trägt vielmehr in seiner Beschaffenheit die Suche, das Entdecken, das Staunen, den Genuss, das Wohlwollen, die Zartheit… das Erbarmen.

 

Und es ist diese dem Leben eigene Beschaffenheit, der wir zuhören müssen, mit der wir renovieren und die Anregungen vorschlagen müssen, die das Schöpfer Mysterium uns signalisiert; das zeigt uns in dem Maße, wie wir entdecken, was geschieht … und damit wir eine Korrektur, eine erneute Qualifikation, eine Befähigung beitragen! Keine Strafe. Ja Strenge … in der Verpflichtung des Engagements, der Beharrlichkeit, der Geduld … und der unbestimmten Kontinuität der Hoffnung:

Jene, die um die Vorsehung weiß.

Jene, die um die Nächstenliebe weiß.

Jene, die um das Lieben ohne Ertrag weiß.

Jene, die um das Universum der Schönheit weiß.

 

(2 Minuten der Stille)

 

Indem wir durch unsere eigene Spezies einer Gefangenschaft unterworfen sind, ergrünt die Notwendigkeit der Befreiung …, welche die Einfachheit der kühnen Unwissenheit mit sich bringt: jene, die sich nicht als „gebildet“ ausgibt … sondern als „Gefundene“.

 

Wir beziehen uns ein; wir beziehen uns in diese fundamentale Vorsehung mit ein, welche zur Befreiung animiert, die sich auf diese Gefangenschaft vorbereitet, die ( Vorsehung) uns mit Flügeln versieht …. um herauszukommen.

Das Mantra nährt uns in diesem Sinne:

 

oAAAMMMMMMMMMM

 

(3 Minuten der Stille)

 

Der Betende Ruf fördert uns, um unsere Sinne zu erweitern. Und wir erweitern sie in dem Maße, wie wir, wenn wir tun, diese Sinne in das hineingeben, was wir machen, und wir entdecken, dass SIE uns in eben diesem Tun Botschaften auf der Basis von Tatsachen geben.

Verrichtungen des Verhaltens, der Worte, der Gesten, des Kunsthandwerks, der Anstrengung …  Es ist nicht wichtig, welche Aktivität realisiert wird!

Wenn wir unsere Sinne wachsam bereitstellen, dann machen wir aus unserem Fühlen Aufmerksamkeiten und aus unseren Aufmerksamkeiten Bewunderungen… dem-gegenüber, in das wir verwickelt sind. Mit den Bewunderungen kommen die Emotionen, die Anziehungen und die Lieben!

Diese Lieben, die –aufgrund dieses Ablaufs- der Leitfaden des Schöpfer Mysteriums sind, das uns animiert, das uns entdeckt, das uns findet, das nach uns verlangt…!

Das nach dem Sinn unserer Ankunft verlangt …! Weil sich jedes Wesen in einen Gesandten verwandelt –und man muss sich dessen bewusst werden- … der hin zur Sorgfalt, zur Qualität, zur Tadellosigkeit, zur Transparenz kommt.

 

Jedes Wesen wurde minutiös durch das Schöpfer Mysterium ausgesucht.

 

Sich in Ressourcen zu potenzieren sind der nötige Respekt und die Bewunderung, die wir zollen müssen, wegen des Bewusstseins zu leben, dass uns die Sinne geben … mit diesem Fühlen der kontinuierlichen Bewunderung.

Erbarmen, Erbarmen, Erbarmen.

 

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