Die Sorgfalt des Schöpfermisteriums

 

BETENDER RUF

 

(9 Minuten der Stille)

 

Das Schöpfer Mysterium gibt Beispiele –und wir müssen uns im Bewusstsein, vorbereiten- der Pflege, die es im Schoße des Universums ausübt, indem es dieses außerordentliche Phänomen desLebens bewahrt und sich in den unterschiedlichen Formen und Arten neu kreiert, angefangen bei den kleinsten und mikroskopischsten Wesen bis zu den komplexesten Wesen.

Wenn die Menschheit in dieser Rangordnung auftaucht ist es einfach –einfach- zu bemerken, dass die Ozeane in ihren Höhlungen bleiben, die Flüsse verstreichen und sie treten über die Ufer oder sie trocknen aus, die Ameisen –und die Bienen, die Haie, die Wale- haben ihre Gewohnheiten…, das Pflanzenreich wird strotzend, großzügig…

Es scheint als ob –und sicherlich stimmt es-, dass alle lebenden Systeme, dank derer sich das Ereignis des Lebens des menschlichen Wesens ereignet,… reif wären(!), bewusst(!), Beispiel gebend, treu…

Eine Blume wendet sich nicht gegen eine andere ihrer Abstammung. Eine Herde sucht weiter in der Gruppe ihre Identität. Eine Schar von Vögeln stellt die Spitzfindigkeit auf, wie ein großer Vogel zu erscheinen und sie macht das dank der Einheit kleiner Einheiten.

Und so, wenn man die Verhaltensweise des Lebendigen entdeckt,  bemerken wir diese Sorgfalt des Schöpfer Mysteriums, damit… das Überleben einer Spezies wie der der unsrigen ermöglicht wird.

Ohne diese Reife, ohne diese Treue, ohne diese Gaben, ohne diese… „Dienerschaft” –im respektvollsten Sinne des Wortes-, wäre das Wesen nicht… nicht in der Lage zu existieren; weder vom schöpferischen noch vom evolutionistischen Gesichtspunkt aus.

Es scheint alles darauf hinzuweisen, dass das Wesen, das dank dieser Sorgfalt auftauchen würde, großartig… sein würde! Und vielleicht –falls wir die Zeit einführen wollen- war es großartig(!), an diesem paradiesischen Ort, von denen uns die Mythologien, die Religionen, etc. erzählen, oder zu dem wir gehen werden –diejenigen, die eingeladen sind, klar- wenn der Aufenthalt in diesem Heim vorbeigeht… wenn er denn vorbeigeht.

Und von daher, unter dem evolutionistischen und schöpferischen  Gesichtspunkt evolutioniert und evolutionierte das Wesen zweifellos oder zumindest evolutionierte eine Gruppe von sogenannten „Menschen“. Vielleicht evolutionierte eine andere Gruppe in anderer Form –oder andere Gruppen-, so wie es uns jetzt die Anthropologen und Archäologen zeigen.

Jedenfalls, da wir zu diesem Moment gekommen sind, und wenn wir einen schnellen Durchlauf machen, dann ist es leicht zu entdecken, dass zum Unterschied zu den Bienen, Hunden, Katzen, Krokodilen, dem Oleander, den Dinosauriern –na gut, die sind nicht mehr da-, im Unterschied zu ihnen allen –angefangen bei den Wesen der Tiefsee, 10.000 Meter Tiefe, im Marianengraben, bis zu den kühnsten Vulkanen, in denen die Lava brodelt-…. im Unterschied zu ihnen allen… das menschliche Wesen nicht… reif ist.

Na gut! Wir belassen es da so sanft.

Schauen Sie mal etwas sehr Auffälliges: „Es dient keiner einzigen Spezies.“

Der Mensch meint nicht, dass die Dienstbereitschaft adäquat wäre und dass dienen auch nicht, klar.

Aus eigenartigen oder mysteriösen Umständen heraus ernannte er sich zum „König der Schöpfung”. Und das, was Diener und Dienerschaft war, verwandelte er in Sklaven, weil er König ist!

Er versklavte die Bakterien, die Viren, die Eingeweidewürmer, die Plattwürmer, die Korallenriffe… die Vögel… –er schloss sie in Käfige ein-…

Wussten Sie, dass seit fast fünfzig Jahren –wo wir gerade von Vögeln sprechen-… wussten Sie, dass zwischen Nordamerika und Kanada –nur in diesen Räumen- innerhalb von 50 Jahren 3 Milliarden Vögel verschwunden sind? Selbstverständlich war es kein Selbstmord Holocaust der Vögel. Nein. Pestizide, Fungizide, Etikettierung von Erdoberflächen, Kontaminierungen…

3 Milliarden! Nur in Kanada und in den Vereinigten Staaten.

Wegen der Äquivalenz –auch wenn die Studie nicht fertig ist-, Europa, welches der große Kolonialist ist, muss mehr oder weniger dieselben Rekorde haben. Wir könnten also sagen, dass in 50 Jahren 6 Milliarden Vögel verschwunden sind. Deswegen ist es bei diesem Rhythmus möglich, dass… es ein Glück ist, einen Vogel fliegen zu sehen, wenn man nach oben schaut.

Zweifellos(!), gibt uns dieses Beispiel… –man muss weder sehr spekulativ noch populistisch sein, nein- dieses Beispiel gibt uns ein Zeichen –nicht wahr(?)- davon… nicht darüber, dass wir das Leben nicht respektieren –respektieren(?), nein, das nicht-, sondern etwas mehr. Das bedeutet…

Es scheint so reichhaltig zu sein… Klar! Wie Sie sich vorstellen können, hat sich die eine oder andere Spezies bei so viel Millionen Verlusten aller Spezies… verbessert             –und eigenartigerweise die Resistentesten, wie die Sperlinge sind die am meisten Geschädigten-, aber das Desaster ist… vernichtend. Das alles ohne Afrika, Süd Amerika mit einzukalkulieren… Und offensichtlich, wie wir wissen, emigrieren die Vögel.

Wird Coto de Doñana[1] –dieses Paradies, für den Transit von hunderten von Spezies- irgendwann nicht mehr von Vögeln besiedelt sein …?

Es ist ein Beispiel. Es ist ein Beispiel, da er (der Mensch) keine Kette ist… –ohne dass das Sklaverei beinhalten würde-, da er keine Dienstkette zu anderen Spezies bildet…

- Ah! Ah! Er ist keine Dienstkette für andere Spezies? Ah! Demnach werden sie    –die Menschen- sich untereinander großzügig helfen!

- Wie bitte?

- Ja! Wenn sie doch für niemanden nötig sind…

Hey, das ist ein starkes Stück! Das heißt, du gehst und sie vermissen dich nicht? Du gehst und das Krokodil fängt nicht an zu weinen –wo man doch so viel über die Krokodils Tränen besprochen hat(!). Du gehst und die Vögel singen nicht „den Messias von Händel”, noch pfeifen sie… noch pfeifen sie nach Tot, Jammer und Verzweiflung. Nein.

Und wenn wir nicht da wären, dann würden die Kräuter olympisch wachsen! Wow! Olympische Kräuter! Jetzt nicht! Jetzt kümmern sich schon die Spurensucher für Kräuter, die Pflanzenfresser darum, zu verbrennen, rauszureißen, einzupflanzen, herzurichten…

 

Es ist so wie wenn wir einen hergerichteten Garten sehen. Ein Garten ist ein abgebrühter Kerbel (span. ‚perifollo escaldado‘). Es ist schwierig, das zu übersetzen „perifollo escaldado“ ein abgebrühter Kerbel, aber… also ich weiß nicht: ein Protagonismus… „Ich werde den Baum so ein bisschen rund machen…; ich werde die Spitzen schneiden…; ich werde ihn…”

Wir haben das hier auch durchgemacht, einst, eine Zeitlang, bis jemand sagte: „Schluss damit! Wir hören auf… wir hören auf und dienen dem Garten so wie er sein will.“

 

Es scheint so –wie wir sagten-, da sie sich so frei fühlten –weil noch freier als das, „dass man sie nicht benötigt”-, so frei(!), -und alle stehen ihnen Diensten- könnte man erwarten, dass diese Spezies gemeinhin zumindest klasse, klasse, klasse (span. ‚guay, guay, guay‘) wäre –dreimal klasse. Oder wau, wau, wau –drei verschiedene Hunde.  Oder miau, miau, miau…

Aber… wahrscheinlich ist es nicht so. Wahrscheinlich ist es nicht so.

Wir schauen uns an, wie man dieses Beispiel interpretiert. Sehen Sie mal. Es existierte eine englische Persönlichkeit…

Die jetzt modern sind, weil es United Kingdom ist; erinnern Sie sich, dass das „Land” als solches nicht existiert: Es gibt Waliser, Waliser des Nordens, Waliser des Südens, die… ich wollte sagen die Wikinger und Indonesier, nicht die Irländer… Das heißt, alle haben sie sich dort versammelt, in United Kingdom. Genau. In Bezug auf Einfluss zweifellos das größte herrschende Imperium der Geschichte.

Also es existierte –stellen Sie sich mal vor- eine eigenartige Persönlichkeit. Ja, eigenartig. Alle werden schon einmal von ihm gehört haben. Es gibt sogar einen Film über einen Teil seines Lebens. Wir beziehen uns auf Sir Winston Churchill. So eingangs war er eine groteske Persönlichkeit, wie man es sich nur vorstellen kann, vom rein menschlichen Gesichtspunkt aus. Aber! Aber… wenn wir von Spezies sprechen und von Menschheit, dann ist es so, dass diese Kaste…

Wissen Sie? Als Churchill Indien besuchte, verstand er dessen Kondition ganz und gar. Und er bestätigte, dass die Kasten tatsächlich von den Engländern erfunden worden waren.

Ja. Weil… –na gut, wenn Sie es nicht wissen, sage ich es Ihnen- es gibt in England eine Kaste, so wie es sie in allen übrigen Ländern gibt, von Aristokraten, von den Wichtigen… Also von der Kaste war Churchill! Stellen sie sich mal vor, bis zu welchem Punkt er sich aller bediente, dass wenn es eine Fliege gab –wir bringen das Beispiel der Fliege, weil wir viel Erfahrung haben-, wenn da eine Fliege war, wo er saß oder einquartiert war, stellen Sie sich das vor(!), rief er einen Diener, damit der die Fliege tötete. Das heißt, er nahm nicht die Fliegenklatsche. Niemals! Und er war stolz darauf, dass er wusste, wie man ein gekochtes Ei machte. Obwohl er es niemals machte, aber er sah, wie man ein Ei kochte! Auf Galicisch würden wir hier sagen: „Verdammte Scheiße!”

But, but, but… Aber, aber, aber(!)… diese Kaste… na so was, befehlen, dass ein Diener kommt, damit der tötet…! Wissen Sie was? Er war in Südafrika gefangen und schaffte es, dass das Gefängnis es ihm erlaubte einen Herrenfriseur zu haben, damit ihn der jeden Tag rasierte.

Hey, so ein schräger Vogel! Wo wir gerade über die Vögel sprechen…!

Selbstverständlich waren seine Gewohnheiten der Umgebung gegenüber absolut persönlich und ging allen auf die Nerven. Aber er war zweifellos eine Schlüsselfigur im Zweiten Weltkrieg. Er war eine notwendige Persönlichkeit.

Aber um wieder zurückzukommen, nicht dass wir abdriften.

Also sehen Sie mal. Diese privilegierte Kaste…. –in diesem Fall das Beispiel des Engländers, und in diesem Fall ist das Beispiel Sir Winston Churchill-, diese privilegierte Kaste wusste, sie war sich bewusst, –wir zeigen es in dem Fall dieses Herrn, dass –das Erste, das Einzige, das Vorrangige, das Absolute und Vorherrschende das war, seiner Gemeinschaft dank all der Dienste, die er von dieser erhielt, zu dienen,.

Erstens, zweitens, drittens und viertens: England dienen, seinem Land, mit Entscheidung und allem –auch wenn er ein groteskes Leben lebte, dank der Dienste, die er ihnen leistete.

Aber es gab eine… absolute, nicht verhandelbare unbestreitbare Priorität!  

Wie gut(!), nicht(?), wenn andere –in diesem Fall Politiker- dasselbe machen würden. Das war vorrangig! So wie wenn jemand wirklich liebt: das ist vorrangig. Nein… „Aber existiert das…?”„Nein, nein, nein. Es existiert nichts anderes als das. Also gut, es existieren mehr Dinge, aber es ist vorrangig… permanent.“

Und hier kommt die Interpretation dieses Bezugspunktes, den wir machen: Wäre es als privilegierte Spezies also vorrangig, dass wir einen… phantastischen Sinn für das Zusammenleben, für die Beziehung, für die Zuneigung, für die Zusammenarbeit, für die Realisierung… hätten!? Das wäre logisch, nicht?

Ja, das wäre logisch. Aber sie (die Spezies) ist es nicht.

Und was für ein System hat sie aufgestellt…? –zusammengefasst, eh(?), ohne zu beabsichtigen, alle mit einzubeziehen-… aber welches System hat demnach die menschliche Spezies aufgestellt, dass sie ihrer Position keine absolute Priorität gibt          –umfassend als Spezies- als ausnehmende Kaste?

Sie ist dem Kriterium gefolgt, vorschnell zu beurteilen, zu richten, zu verurteilen… und eine Strafe aufzuerlegen.

Das ist die Zusammenfassung des Zusammenlebens. In dem Vorurteil befinden sich selbstverständlich alle Ausländerfeindlichkeiten,  der Rassismus… durch Gedanken, Wort, Werk, Farbe, Gleichgeweicht, Harmonie, Schönheit, Systeme, Religionen... Ja, es wird Vorurteile geben…!

Richter… Ah! Das große Phänomen der Angst. Warum macht der Richter Angst? Oder besser gesagt wäre es: Warum muss es einen Richter geben? Wer hat da den Prozess eingeführt? Ein Mächtiger, der sich einem anderen überlegen fühlt und der andere wusste nicht, wie er sich befreien sollte von…

Irgendwie so etwas musste es sein. Und so wurde jeder einzelne nach und nach zum Richter.

 - Jeder Einzelne?

- Ja, ja. Jeder einzelne. Es existieren nicht nur die Richter –die existieren, oder(?)-, sondern es existieren 757 Milliarden Richter –und sie werden mehr.

- 7 Milliarden?

- Ja. Und alle, jeder einzelne in seiner Parzelle vorverurteilt, richtet, verurteilt.

- Und wird jemand freigesprochen?

- Ohhhh! Na gut. Ohhhh…! Zunächst verurteilt man ihn. Das erste. Und dann, wenn er seine Strafe verbüßt hat: „Na gut, wir werden sehen…!”Oder man begnadigt ihn, um ihm noch mehr Angst zu machen, und um ihn noch mehr zum Sklaven zu machen: „Weil Du dank mir begnadigt wurdest. Ich habe dich im Schoß meiner Familie akzeptiert. Du musst mir dankbar sein.”

Was für eine heuchlerische Spezies!

Aber wir haben dank der Bezugspunkte der Lebendsysteme, derer wir uns bedienen, um leben zu können diese Möglichkeit, die uns der Betende Sinn anbietet, dieses zugrunde richten, dem wir gefolgt sind, zu sehen.

Obwohl wir all diese Bezugspunkte haben, nehmen wir keinen davon auf. Für Momente, „ähneln Teile dem”, aber wir nehmen nicht einen auf…(!)..., sondern jeder einzelne in seinem Stamm und seinem Moment fordert seine Gesetze und seine Normen. Und er urteilt vorschnell und er errichtet sich in Richter. Und klar: „Wenn Du nicht das machst, was ich will, wirst Du gerichtet und selbstverständlich verurteilt. Verurteilt zu meiner Stille, verurteilt zu meiner fehlenden Zusammenarbeit, verurteilt dazu, dass Du bestraft wirst, verurteilt, Dir Angst zu machen…”

Die Angst, die Angst, die Angst, die Angst flattert umher.

„Ah! Du machst das…” Aber der Vor-Richter –der Vor-Richter, das Vorurteil- warnt Dich: „Aber Du wirst schon sehen, Du wirst schon sehen…!”

Gibt es eine größere Angst als die Drohung?

„Ah! Mach nur so weiter, aber Du wirst schon sehen…”

Hat die Schöpfung das irgendwann einmal mit uns gemacht?

- Ja, jetzt bist Du zufrieden, aber Du wirst schon sehen, wenn…. Wenn Du wirst weinen müssen! Du wirst schon sehen…!

- Aber lass mich doch ein bisschen zufrieden sein, nicht wahr!?

- Nein, Du wirst schon sehen! Das wird passieren, das wird passieren…! Jetzt machst Du Surfing, und wenn Du nicht surfen kannst, was dann? Was wird aus Deinem Leben? Wenn Du keine Surfer bist, was wird dann aus Deinem Leben werden?

- Mensch, es gibt noch andere Sachen.

- Schon! Aber denk mal darüber nach, wenn Du vom Brett fällst.

Verdammt! Mensch! Aber das sagen sie einem von allen Seiten… Und es ist egal, ob Du Surfer, Tischler, Möbeltischler, Klemptner bist…

„Du wirst schon sehen, wenn Dir ein Rohr ins Gesicht platzt! Ach…! Es wird Dich zerstören. Du wirst schon sehen…! Was hast Du nur für einen schlechten Beruf! Aaaachhh…! Arzt, Arzt? Toi, toi, toi, toi! Du wirst drogenabhängig. Du wirst schon sehen, Du wirst schon sehen, Du wirst schon sehen… Du wirst schon sehen, wenn Dir der Wein schmeckt, wirst Du Alkoholiker. Du wirst schon sehen, Du wirst schon sehen, Du wirst schon sehen, Du wirst schon sehen.”

Und so „Du wirst schon sehen, Du wirst schon sehen, Du wirst schon sehen”, Schlüssel mit Schlüssel, mit Schlüssel, mit Schlüssel, also Vorhängeschloss mit Vorhängeschloss. Die konstante Bedrohung. Permanent. Der Richter, der Vor-Richter. Und die Angst, klar! Sie drohen einem so sehr und sie warnen einen so sehr(!), dass man schließlich sagt: „Vielleicht haben ja Recht? Wird es vielleicht stimmen…?” Und klar, während Du siehst, hörst Du auf zu sehen. Und indem Du aufhörst zu sehen, also das bewegst Du Dich nicht und machst das, was andere sagen.

„Andere” können sein: Freunde, Vater, Mutter, Bruder, Onkels, Cousins, Nachbarn…

- Und Du, was wirst Du tun?

- Ich? Das, was man mir sagt.

- Wer?

- Ich weiß nicht, der, der befiehlt.

- Scheint es nicht, dass…(?) –wie eine Schlussfolgerung, scheint es nicht, dass diese Spezies, im Vergleich… ein bisschen grün hinter Ohren ist? Das bedeutet, macht es nicht den Eindruck, dass sie ein bisschen… instabil ist?

- „Instabil.”

- Ja… Narzisstisch?

- Narzisstisch.

- Überheblich…?

- Über… überheblich.

- Unwissend…?

- Neeeeiiiiinnn! Wir sind Sapiens-Sapiens!

Und es ist eigenartig: wir stützen unsere Konzepte und unsere Formen einzuschüchtern auf die alte Form der Sklaverei. Es ist eigenartig! Ausgenommen spärlicher Beispiele: diejenigen, die dich einschüchtern, die dich bedrohen, die dir voraussagen, stützen sich dafür auf etwas, was geschehen ist, furchtbar und hart. Sie steuern nichts Neues bei!

„Nein. Also man weiß schon, dass es so geschieht. Man weiß das schon…”

Aber wir sind hier, damit die Pläne der Schöpfung durch uns geschehen. Wir sind nicht hier, um dasselbe Wirtshauslied reuevoll zu wiederholen.

Ach…! 

 

Und wenn unter dem Sinn, nicht einzuschüchtern, und wenn unter dem solidarischen Sinn, und wenn unter dem Sinn ohne Vorurteile, sich nicht überlegen zu fühlen, und wenn unter dem Sinn nicht zu richten –und das, was man weiß, das teilt man, kombiniert man-, und wenn unter dem Sinn des „nicht Verurteilens ”, und wenn man es versteht, den Wert eines jeden Wesens zu schätzen und man es versteht, in ihm dessen Tugenden zu sehen, ohne sich in der Kritik und dem Gesichtspunkt zu befinden, und wenn man es versteht nicht zu verurteilen… keinerlei Information, keinerlei Formation zu verurteilen(!), sondern wenn wir es verstehen, unseren wahrnehmenden Sinn zu erweitern und es verstehen wertzuschätzen, was SIE uns anbieten(!), es zu schätzen zu wissen, was wir in der Lage sind zu zeigen, zu entdecken, zu lernen …, und wenn es nicht das Leid ist, das schreit, weil man dieses oder jenes nicht erreicht hat…, wenn es das nicht ist, sondern es umgekehrt dieses sich einpassen, sich anpassen und das Beitragen von… Anregungen, Ideen, Projekten ist…(!) all das gerichtet auf eine andere Menschheit, auf eine Schule des Lebens …?

Und wenn es so ist, dass es auf uns fällt, diese Tropfen beizutragen…? Diesen Tropfen ohne vorgefasste Meinungen, ohne zu richten, ohne vor zu urteilen, ohne Strafen… und infolgedessen mit Zusammenleben, mit Anpassungen, mit Solidaritäten, mit Sympathien, mit Empathie, mit… mit dem Genuss zu entdecken, mit der Freude beizusteuern.

Und wenn wir als menschliche Gemeinschaft –und die ganze Menschheit ist eine Gemeinschaft-, aber als Beispiel der menschlichen Gemeinschaft, in dieser manifestierten Zeit, diesen Betenden Sinn als eine Referenz der Spiritualität annehmen, als eine „beseelte“ Referenz...?

Und könnten wir infolgedessen evolutionieren… und rezensieren, was dank der Gaben eines jeden Einzelnen tugendhafter Weise gegeben wird …?

Es ist möglich.

Es ist möglich.

Ja.

***

 

 

 


[1] Der Nationalpark Coto de Doñana (auch Parque Nacional de Doñana) an der Costa de la Luz in Andalusien