33.22 Zu leben ist eine Alchimie der permanenten Innovation

 

BETENDER RUF

 

(2 Minuten der Stille)

 

Die Schöpfung zeigt uns permanent ihre Geheimnisse, um uns allmählich in das Schöpfer Mysterium zu integrieren.

 

In unserer Suche bietet uns die Vorsehung außergewöhnliche Gelegenheiten, einzigartige Situationen an … die sehr häufig getarnt werden durch gewöhnliche Ereignisse.

Und infolgedessen lassen wir sehr häufig die Gelegenheit vorbeigehen; die Gelegenheit, eine Einzigartigkeit anzunehmen … die speziell für uns und für unsere Umgebung ist.

 

Der Betende Ruf unter dem Sinn, dass jeder einzelne von uns aus der Liebe des Schöpfer Mysteriums hervorgeht, ruft uns dazu, unserem alltäglichen Verstreichen gegenüber aufmerksam zu sein.

Jedwedes Verhalten des Dominierens und der Sicherheit in unsere Aktivitäten kann eine Angewohnheit, eine Stauung und eine Blockierung mit sich bringen.

 

Die ‚senti-mentalismos[1]’ müssen vibrierend, offen und bereit sein …

Und so ist es, wie wir Innovationen und Neuheiten in unserem Verstreichen einführen.

Und so ist es, wie wir die Zeit ausradieren und wir zu einem „jetzt(!)“, „jetzt(!)“, „jetzt“(!) werden.

 

(5 Minuten der Stille)

 

Die Ereignisse, wenn man sie vom Gesichtspunkt der Macht aus sieht, suchen danach, uns in dem engsten Punkt des Trichters zu zentrieren, um uns in einer konstanten Obsession, Sorge und Furcht zu halten.

 

Der Betende Ruf weist uns darauf hin, dass sich unsere Position in der Schöpfung in dem unendlich Offenen dieses Trichters befindet.

Und so ist es, dass wir, wenn wir unsere wahrhafte Position erkennen, wir handeln, Da sein und uns in dem zentriertesten Punkt mit Kriterien von Universum, mit befreienden Ideen, mit Verhaltensweisen des Beispiel Gebens entwickeln können. Ohne Versklavung!

 

(2 Minuten der Stille)

 

Der Betende Ruf macht uns deutlich, weist uns auf dieses aktuelle Verstreichen hin, in dem das Individuelle, das Persönliche, das Possessive, das Dominierende die „Waffen” sind, um zu leben.

Und zu leben ist keine Waffe! Es ist eine expansive Vibration …, die sich kommuniziert, die sich transformiert …

Zu leben ist eine Alchimie permanenter Innovation.

Es werden keine Grenzen gesetzt.

Man projiziert sich in … Zukunft, in zukünftigen Gegenwarten, in Projekten!

 

 

Alles, was man erreichen kann verliert seinen Wert, wenn es sich zufrieden gibt und sich in Macht verwandelt.

 

(2:30 Minuten der Stille)

 

Wenn man das Lebendige betrachtet, dann stellen wir die solidarische Kommunikation und den Zwischenaustausch von Notwendigkeiten fest.

In unserer Spezies sieht man, dass diese Notwendigkeit blockiert ist durch die Wettbewerbe, durch den Konkurrenzkampf des Erfolgs und der Herrschaft.

 

Da wir in dieser Strömung eingehüllt sind, müssen wir wachsam sein … nicht in die leichte Rechtfertigung zu verfallen, die uns zur Ausübung des Vulgären führt.

 

Das Leben ist eine einzigartige und außerordentliche Ausnahme im Universum. Nein, nein, wir können nicht … –keine einzige Spezies macht das, nur unsere- wir können es nicht nach der Herrschaft unseres Willens führen, so als ob es etwas wäre, das wir geschaffen haben.

Wir sollten nicht zulassen, dass uns unsere Intelligenz die Perspektiven des Ortes des Universums vernebelt, an dem wir uns befinden.

Wir sollten nicht in die Abhängigkeit verfallen, dass wir von uns selbst abhängen.

Unsere ‚Zwischenabhängigkeit’ setzt sich mit der gesamten Schöpfung in Beziehung. Und es hängt nicht von unseren Positionen oder Handlungen ab, obwohl sie die Notwendigen sind, um Notwendigkeiten zu ergänzen.

 

(2 Minuten der Stille)

 

Und es war und es ist für gewöhnlich so, dass man eine Botschaft –in Anführungsstrichen- „lernt”, dass man sie versteht, sie hört, aber sie verbleibt in diesem theoretischen Raum, in dem Limbischen (span.: „lo límbico“) –in der Schwebe (span.: „el limbo!“- … und wenn man sie wieder mal hört, wenn man wieder mal denkt, dass ich das schon weiß, dass ich das schon kenne, aber … es bleibt in der Schwebe  (span.: ‚sigue en el limbo‘).

Wir müssen unsere Schwebe (span.: „limbo“) konfigurieren und sie in unserem Körper, in unserem Dasein, in unserem Ausdruck ausüben. Und wenn wir das dann mit Worten aufgenommen haben, dann werden wir es mit aktiven Worten zurückgeben.

Sicherlich, unser Bewusstsein wird durch den Sinnspruch geschützt, der besagt: „Vom Sagen zum Tun ist es ein langer Weg.” Das bedeutet, von dem , was man sagt und dem, was man hört, das dann auszuüben, gibt es einen langen Weg- … das kann das rechtfertigen, dass wir eins ums andere Mal in der einen oder der anderen Art und Weise unser vitales Projekt hören und … wenn wir uns dann ausüben, dann verwandeln wir uns in Diktatoren unserer eigenen Egozentrik.

 

Die Lebendmaterie, die so verletzt und beleidigt wird durch das Verhalten des Menschen, fordert vom Gesichtspunkt der Schöpfung aus, dass jedes Wesen seine Position neu überdenkt, seine Disposition, seinen universellen Sinn.

 

Die Obsession nach Sicherheit bringt uns zur Verteidigung und zum Angriff.

Wir können das Beispiel der Position aufnehmen, welche unser Planet in diesem Universum einnimmt und wir können bemerken, dass er in Anführungsstrichen- „sicher ist” –vor der gesamten Dynamik der Schöpfung, des Universums und dass durch eigenartige und mysteriöse Situationen hier das nistet, was wir „Leben“ nennen, und das einen … wir werden es „Schutz“ nennen, hat, eine Gewissheit der Sicherheit … der, wenn wir ihn imitieren –„wenn wir ihn imitieren“-, dann sollten wir die Obsession der „Sicherheit“, des Besitzes, der Gewissheit abstreifen … um die Gewalt zu verhindern.

 

(5:30 Minuten der Stille)

 

Die „Bequemlichkeiten” ist dem Nomaden, der in Wanderschaft durchfährt, nicht eigen. Diese Bequemlichkeit, die aus der Sesshaftigkeit hervorgekommen ist, ist so ähnlich, als würde man dem Vogel die Flügel stutzen … und der letztlich glaubt, dass er niemals geflogen ist.

 

Wenn wir uns aber auf unsere Fähigkeit besinnen, auf unsere kognitiven Fähigkeiten, auf unser Bewusstsein … dann war die Sesshaftigkeit eine eigene Falle, um die Herrschaft zu konservieren.

Unsere Phantasie, Vorstellungskraft, Illusionen … tragen uns weit weg.

Wir waren nie, noch sind wir Sesshafte. Wir stellen Orte oder Referenzpunkte auf, über denen wir verstreichen … und über denen wir unsere Positionen renovieren.

In dem Maße wie wir unsere Phantasie, unsere Vorstellungskraft und die Hoffnung erhalten, ist unsere sesshafte Anwesenheit virtuell. Und so ist es, wie wir aus dem Sesshaften eine Wanderschaft der kontinuierlichen Innovationen machen.

 

(2:30 Minuten der Stille)

 

Wir sollten ein Echo des Hauchs durchführen … um uns in die Erweiterung unseres Bewusstseins zu versetzen.

 

aaaOOOOuuunnnnn

 

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[1] ‚Senti‘ = ich fühlte, ‚mentalismus‘ = Gedanken, Verstand, Bewusstsein: Eine Wortprägung von J.L. Padilla