BETENDER RUF

 

(3:30 Minuten der Stille)

 

Eingesammelt durch den Betenden Ruf, falten sich die Wesen in ihrem Inneren und entdecken sich in ihrer Bescheidenheit, in ihrer Kleinheit und gleichzeitig in ihrer Fähigkeit, um die Größe zu leben.

SIE rufen uns zum Beten, um uns… zu empfehlen, um uns zu überdenken, damit wir unsere Saatkörner bewerten und wir um unsere Früchte wissen.

Dass wir außerdem unsere Verantwortungen, unsere Antworten mit einfachen Verhaltensweisen, ohne Arroganz(!), ohne Rechtfertigungen annehmen. Und um sich so zu einem Zusammenwohnenden, zu einem Zusammenlebenden zu machen… der sich befreit, der das Joch der Sorgen, der Vorbeugungen, der verdächtigen Verhaltensweisen loslässt.

 

Ach, ach, ach…! Und unsere Schritte sind zutreffend(!), wenn sie transzendent sind, wenn wir bemerken, dass es ein Impuls der ‚Mysteriösen Schöpfung’ ist, der uns bewegt, der uns zu Protagonisten macht, der uns hin zum Schauplatz und dem Lächeln fördert.

Uns als Empfänger von so einem Privileg zu fühlen, dass SIE uns hüten, dass SIE uns inspirieren…(!) bedeutet, mit der Gewissheit zu leben, dass wir nicht vom Weg abgekommen sind, dass es eine Führung gibt, die uns betend hinweist, die uns betend signalisiert, die uns betend belebt!

Wir sind unergründliche Kreaturen der Schöpfung. Einzigartig, ungewöhnlich, unwiederholbar! Und so ist es, dass wir Kunst sind: Ein Kunstwerk! Und als solche üben wir uns aus. Es ist die erhabenste Pflicht, sich als Kunst zu fühlen, weil SIE uns als Kunst und in Kunst gemacht haben.

 Und damit wir so konstante und permanente Verzierungen sind. Und damit wir so Schönheit… sind! Und wir einander ohne Scham, mit… Überraschung(!), mit Respekt, mit Staunen bewundern können!

So gibt es keinen Irrtum. So gibt es keine Beleidigung. So gibt es, dass man sich in dem Privileg fühlt, ein Werk der Schöpfung zu sein. Eine lebendige Poesie zu sein!

Und das verhindert nicht, dass wir an der Erde kratzen, ihre Früchte aufsammeln, uns mit Schweiß bemühen, dass wir uns anstrengen zu entdecken.

 Das Leben trennt nicht. Es vereint, es fasst zusammen, es dehnt sich aus. Wir sind weder eingezäunte Parzellen… noch Privateigentum.

 

Ich bin nicht von mir. Ich gehöre einer Schöpfung.

Sich von der Mühsal des Egos befreien…

Sich von dem Druck der persönlichen Wichtigkeit befreien…

Sich mit Sanftheit, ohne Rauheiten zum Fließen bringen. Mit dem Enthusiasmus Kunst des Lichts zu sein!

Ja! Kunst des Lichts, weil die Schöpfung uns an diesen Ort des Universums gestellt hat…, um ihre Kunst in uns zu erleuchten.

Weil die Schöpfung uns dort hingesetzt hat, damit wir Zeugnis von dem Grandiosen des Lebens ablegen.

 

Weil… die Kunst herrlich ist(!) und in diesem Sinne sind die Wesen herrlich!

Sie strömen Glanz aus… Sie strömen Schönheit aus, wenn ihre Worte ehrlich sind…! Wenn die Berufung… die ist, jeden Akt zu lieben und ihn zu transzendieren und uns innerhalb des unergründlichen Universums zu betrachten.

Zu sehen, wie jedes kleine Detail zu einer Welt wird. Aber keine Welt, die uns deprimiert, die uns Druck ausübt, die uns unterdrückt(!), sondern eine Welt, die sich amplifiziert. Und das Detail wird großartig! Und das Wort wird zur Schöpfung.

 

Unsere Berufungen sind am Schweben, aufgehängt wie ein stoßweiser Seufzer… und sie sind sich bewusst, dass unsere Realisierung diesen verliebten Impuls der Mysteriösen Schöpferkraft benötigt!

Ach! Mysterium der Mysterien. Inspiriere unsere Schritte, damit diese nicht unterdrücken.

Ach, unergründliche Schöpfung. Besänftige unsere Hände. Mach… dass unsere Umarmung und unser Streicheln Erleichterung sind, dass sie Ruhe sind, dass sie Zärtlichkeit sind.

Ach! Unergründliches Mysterium, das ich niemals vergessen kann noch darf!

DICH in den anderen zu fühlen, in den anderen, die sich, wie ich, nach Deiner Gegenwart, Deiner Intervention sehnen.

Und nicht, weil man an IHR zweifelt. Wir wissen, dass sie unendlich gegenwärtig ist. Aber manchmal benebelt die Beklemmung, die Seelenangst, der Angriff der Macht das Bewusstsein und sie verwandeln es in einen dunklen Tag, sie machen es lichtundurchlässig. Und es scheint, dass Du, Schöpferische Inspiration, gegangen bist. Es scheint… dass Du uns verlassen hast!

Und das geschieht nie.

Ähnlich wie wenn man verliebt ist, dieser Halo des unerwarteten Privilegs –zu lieben- uns nicht verlässt. Nur wenn man sie besitzen und dominieren will(!), versteckt sie sich, löst sie sich auf.

Warten, dass sich unsere egozentrische Wut besänftigt, beruhigt… und man entdeckt, dass man alleine ist. Und man in seinem Alleinsein entdeckt, dass uns nur der inspirierte, mysteriöse Hauch erretten kann… und uns flott machen kann! Und damit wir die Blume wieder staunend ansehen können und damit wir wieder mit Hoffnung lächeln.

 

SIE haben uns als Beispiele der Güte und der Barmherzigkeit hierhergeschickt. Aus Güte wegen der Gaben, die wir empfangen. Aus Barmherzigkeit, wegen der Umhüllung, die wir benötigen, um unsere Irrtümer(!), unsere panischen Ängste(!), unsere Gräuel beizulegen!

Die Existenz strömt ‚Mysteriöse Güte’ aus. Und wie unsere Disposition auch sein möge… zu uns kommt ein Signal.

Kontinuierlich erhalten wir die Gelegenheit der Gelegenheiten der Gelegenheiten.

 

Es gibt keinen Platz bei so viel Schöpfer Enthusiasmus, um entmutigt zu sein. Es gibt keinen Moment, weder um zu protestieren, noch für die Forderung! Es gibt einen Moment für den Enthusiasmus(!), für die Versöhnung, für die Belohnung, für die Wiedergutmachung!

 

 

Wir müssen im Einklang…  mit dieser Barmherzigen Güte sein.

Ständig ist noch alles zu tun. So können wir die Betrachtung der Schöpfung erreichen.

Wenn wir für selbstverständlich halten, wenn wir etwas für beendet erklären...(!) werden wir in unserem automatischen, gewohnheitsmäßigen, wiederholenden Tun gefangen bleiben.

Und so sondert sich die Mehrheit der Menschheit ab, sie… hält inne!

Der Betende strengt sich an. Der Betende… –wegen des Betenden Rufs- der Betende stimuliert sich. Da immer alles noch zu tun ist, befindet er sich in dem Schöpferwerk… ohne Ende!

„Er befindet sich in Schöpferwerk ohne Ende.“

Und mit dieser Veranlagung, mit diesem Verhalten wird die Kreativität unserer Handlungen, die Kreativität unserer Gegenwart als Kunst der Schönheit(!) immer diesen unterscheidenden Touch des Ewigen haben, von dem, was man vorher nie getan hat!

 

Es gibt keine Komplexe. Das Wesen in seiner Präsenz hat keinerlei Motiv, um sich minderwertig zu erklären, um sich über seine Position zu beklagen… Es ist mit Güte dotiert. Aber da es diese nicht erkennt, tritt es dem Verstand bei, tritt es dem Vergleich bei, tritt es der Leistungsfähigkeit bei(!) und es kulminiert damit, ein Produkt ohne Seele, ohne Gemütsbewegung zu sein.

 

„Die Pflicht.” Ja, die Pflicht zu leben, die das Leben von uns verlangt…

Es ist möglich, sich mit Genuss einzuhüllen, wenn wir wissen, dass wir gehütet werden(!), angeschoben. Wenn wir entdecken, dass wir gehorsam und treu(!) gegenüber den Zeichen der Schöpfung, gegenüber den Zeichen der Liebe waren... Gegenüber den Zeichen des Behälters dieses Ortes des Universums, der aus aufnimmt!

 

 

Wir sollten in die Teilhabe einer Vibration und einer Frequenz eintreten, in der der Schöpfer Einklang uns… erschüttert!

 

 

IIIIIOOOOOOOOOU…

 

 

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