31. Wir müssen zu einem neuen Zustand erwachen

 

BETENDER RUF

 

(5:30 Minuten der Stille)

 

Und unter den Umständen, die die Menschheit in der Aktualität einhüllen, ist es im Allgemeinen leicht für die Manipulatoren, Erschöpfung, Angespanntheit, Besorgnis, Unruhe, Seelenangst, Traurigkeit… zu produzieren…

Vielleicht sind gar nicht mehr nötig… als diese Charakteristika, um zu erreichen, dass die menschliche Gemeinschaft sich unsicher, unruhig, besorgt fühlt und mit einem gewissen Level an Verzweiflung, mit Zeichen der Gewalt oder weniger gemäßigt, gleichzeitig mit Zeichen des blindem, stumpfen Gehorsams.

Der Betende Ruf weist uns darauf hin… dass sich dieser ganze Prozess in unserer Umgebung befindet. Einige dieser Charakteristika in unserem Inneren. Und dass wir zu einem „neuen Zustand” erwachen müssen. Neuer Zustand, der einen Transit der Wachsamkeit, der Betrachtung, der Beobachtung mit sich bringt... präzise Entscheidungenklare Strenge…, ohne aufzuhören mitfühlend zu sein.

Man hetzt uns mit vorschnellen Urteilen, und wir verfallen in den Irrtum… der schwer zu erkennen ist.

Diese gesamte Einhüllung von Manipulationen erbittet diese „überzeugenden” Antworten und Verhaltensweisen, die deswegen nicht gewalttätig sind –klar-, immer respektvoll, aber mit einem klaren Verhalten, nicht ausweichend, nicht ängstlich.

 

Die Voraussetzungen, von denen wir kamen, die Verhaltensweisen oder Ressourcen, die wir hatten, haben wir entweder nicht mehr… oder sie werden sehr schnelle an Gültigkeit verlieren.

Wir müssen unsere Horizonte klären, denn die, die sich präsentieren, sind befremdlich, kontrollierend, manipulierend und versklavend. Und sie kommen wie „Retter”, verkleidet als paternalistische Mönche, die nur unser Bestes und die Rettung unserer Seelen wollen. Das, was man vorher erzählte von dem… „Wolf im Schafspelz.

Die unterschiedlichen Mächte haben es geschafft, jeden einzelnen Menschen in Formen mit weniger Einfluss, aber mit den gleichen Charakteristika zu verschieben. Und dieser Vorschlag verleiht jedem einen gewissen Protagonismus. Und das Schlimme ist, das zu glauben und infolgedessen zu handeln, anzuzeigen, zu beleidigen, anzugreifen…

Die Straflosigkeit, welche die Ausübung der Macht durchführt, wird in anteiliger Form auf die Regierten übertragen. So gibt es keine Klage. So ist es schwierig, Verantwortliche zu finden. Alles wird Wirrwarr und… gültig, legal.

Es ist leicht, in einen Konformismus der Hoffnungen zu verfallen, während man nicht den unausweichlichen und dringend notwendigen Wandel vollzieht!

Und in diesem Konformismus der Hoffnungen auf irgendein Almosen warten, dass irgendein Almosen kommt, dass es uns erlaubt, rauszugehen oder reinzugehen oder… oder zu entscheiden, ohne Furcht zu schlafen oder zu trinken oder spazieren zu gehen.

 

(3:30 Minuten der Stille)

 

Durch einen bestimmten Level der Erschöpfung ist es leicht, dass man annimmt, dass… –ach (!)-, dass alles ohne Rückstände, ohne Biegungen, ohne Auflagen vorbeigeht und dass wir zu dem zurückkehren, wie es vorher war: genau das, was erlaubt hat, dass das geschieht, was jetzt geschieht.

Eine Ebene der nicht vorzeigbaren Resignation schwebt wie… unausweichlich darüber.

Und auch wenn es stimmt, dass die Spuren bleiben werden… stimmt es auch, dass sich einige –wenige(!)- aus dieser anscheinenden –aber schweren- Menge, die mit sich reißt und überzeugt (span. ‚convencer’) – von besiegen (span. ‚vencer’) befreien werden.

Und das ist in dem Maße mögliche, wie unsere Bezugspunkte, bezogen auf die Schöpfung, bezogen auf –ja- „das ALLERHÖCHSTE”, auf das Schöpfer Mysterium, uns beschützen. Dann ist es, wann wir unsere Bezugspunkte erweitern müssen, damit unsere Emotionen und Zuneigungen(!) nicht erschüttert, verwirrt und manipuliert werden, sondern damit sich die Wachsamkeit entzündet und die Suche der Positionen, die nicht irritieren(!)…, aber die uns sehr wohl beruhigen und uns in Positionen der Klarheit versetzen.

Zweifellos muss man sich anpassen(!), aber ohne auf das Ideal zu verzichten. Und sich auch nicht… und sich auch nicht aus Angst davor, sich anzustecken, absondern!

Nein. Das Beispiel des alltäglichen Zeugnisses hat eine anonyme Nuance. Es versucht nicht hervorzuheben, es sucht nicht danach, sich zu definieren und… zu markieren. Nein. „Du wärst ein leicht zu besiegendes Ziel.”

Die Manipulatoren dieser „neuen” –in Anführungsstrichen- Unterdrückung zu denken, zu fühlen… handeln gnadenlos, bewegt durch ihre Interessen und –wir wiederholen- bewirkend, dass dieser Eifer, dieses Interesse der Bewegung und der Kontrolle und der Beherrschung verschoben wird, und so Aspekte in jedem einzelnen Wesen modifiziert.  Und das geht soweit, dass es „gut” erscheint.

Als Heiler ‚san-adores’, Schaffende der Heiligkeit, können wir uns nicht überzeugen lassen, noch versuchen zu überzeugen! Ja, persönlich klären, erklären, zeigen und handeln im Inneren einer jeden Seele und in dem Äußeren eines jeden Geistes. Um nicht den Bezugspunkt zu verlieren.

Diese Forderung von der wir uns umgeben sehen, können wir nicht auf unsere alltäglichen Beziehungen verschieben. Vorsicht!

Wir können nicht ausnutzen und ausnutzen und ausnutzen und ausnutzen!

Ausnutzende Wesen… zu sein, aber Ausnutzende, die nur durch ihr Interesse, ihren Gewinn, ihren Erfolg geleitet werden.

 

Es ist möglich –ja-, dass man rechtfertig, genau gleich weiterzumachen, denkend, dass man alles übertreiben kann, und dass es nicht so schlimm ist! Ja. Es ist das Gesetz der Bequemlichkeit, welches mit guten Augen den Verlust der Freiheiten sieht, den Verlust der Ressourcen, den Verlust der Gelegenheiten, den Verlust der…

 

Wenn wir diese Aspekte nicht angehen und sie nicht in unsere heilende Position mit aufnehmen, wenn wir das nicht tun, dann werden wir in der Nussschale der Krankheit verbleiben. Vielleicht werden wir ihn erleichtern oder ihm den Schmerz nehmen, aber die Verschlechterung seiner Ressourcen wird weitergehen, das Einschlafen seiner Antworten wird sich jeden Tag ergeben und der Gehorsam der Angst wird eine Konstante sein.

Weil sie die „Menschheit” ist, die uns menschlich entmenschlicht, ist es leichter nicht zu bemerken und sich zu irren und zu denken, dass jedwede andere Vision übertrieben, unverhältnismäßig ist und… eben das: „Es wird schon vorbeigehen“. Ja, klar, dass es vorbeigehen wird, aber... wie hinterlässt sie in ihrem Vorbeiziehen unsere Bewusstseinszustände?

Sie wird sie wie Malven ohne Ressourcen hinterlassen, wie Lämmer des Holocaust, wie sinnlose Transhumanten, wie unsinnige Transhumanten …

Und all das ist keine Vorahnung der Zukunft, nein, nein! Das geschieht. Es ist Zukunft und Gegenwart zugleich.

Die Ambition der Macht ist gekommen, um sich des alltäglichen Bewusstseins zu bemächtigen… für gut ansehend, dass jeder im selben Sinn handeln kann. Und so können alle gegen sich selbst gehen und gegen die nächsten, ohne jemals(!)… den Ursprung, den Grund, das Warum identifizieren zu können.

 

Wachsam sein zum Zeitpunkt, wenn man Hilfe, Behandlung oder Begleitung ist. Wachsam gegenüber dem Bewusstsein dessen sein, der nach uns verlangt. Ihn sehen, hören, schmecken, riechen, fühlen lassen. Seine Sinne öffnen… und dass er sich seiner Ressourcen bewusst wird(!), und dass er die Fähigkeit dafür hat, um in anderer Art und Weise zu handeln, was zweifellos in jedem Fall unterschiedlich sein wird, aber indem man die Falle offensichtlich macht, in die man uns bringt, in der man sich befindet.

Es sind jetzt schon fast drei Jahren der offensichtlichen Teilhabe der Manipulation an der Bevölkerung. Sie wurde immer manipuliert, aber jetzt wurde es mit mehr Schlagkraft in die Praxis umgesetzt: um einzuschätzen, um zu bewerten… Das Resultat für sie ist ausgezeichnet, Grund, warum sich die Forderungen der Macht noch verhärten.

Nicht in die alltäglichen Forderungen verfallen –wir wiederholen das noch einmal- in das Modell, dass man bei anderen einsetzt. Nicht in die persönliche Wichtigkeit, in die Anordnung und den Befehl, in die leichte Kritik, in die permanente Klage verfallen. Das ist es, was beabsichtigt wird, dass wir es tun!

Wir müssen minutiöse Wanderer sein, die wie Schildkröten keinen Raum unbeobachtet lassen. Gleichzeitig müssen wir Adler sein, die… die wir jede kleine Situation innerhalb der Universalität kontextbezogen sehen können.

Der Betende Rufe bittet uns um eine ‚An-strengung’, als Gläubige, als Betende, als Heilende…

Diese Anstrengung, die mit sich bringt, auf die Egozentrik und die persönliche Wichtigkeit zu verzichten, für dem Enthusiasmus, dem Idealismus, dem „Senti-mentalismus“[1], den Respekt, der gegenseitigen Hilfe und der permanenten Kreativität nachzugehen!

Die gegenwärtigen… und die nahen vergangenen Modelle sind keine dienenden Modelle! Sie sind keine Diener, sie sind Versklavende.

 

 

Das Erbarmen des EWIGEN fühlen, SEIN Mitleid, SEINE Barmherzigkeit(¡)…. Und dass uns all das erlaubt, die Klarheit der Vorsehung zu sehen, die weiterhin da ist, die nicht weggegangen ist, die aber unsererseits den Enthusiasmus, das Interesse, die Reflektion und die Anstrengung… des ausdauernden Gebet, der kontinuierlichen Meditation fordert …

Und bemerken, dass wir nicht… dass wir nicht Retter dessen sein werden, für das, was da ist und dessen, was kommt. Nein. Wir werden Schiffbrüchige sein, ja, die es verstehen zu warten, die es verstehen ausdauernd zu sein, die es verstehen zu hüten und sich zu hüten.

In der Natur unseres Lebens hüten und sich hüten: das Leben als Wunder des Schöpfers, als lächelnder Enthusiasmus, des Leben als Liebe der Ewigkeiten. Die keinen Gewinn sucht…, die Ähnlichkeiten sucht!

 

 

Erbarmen...!

 

***

 

 

 


[1] Hier ist die Verbindung zwischen fühlen ‚senti‘ und Verstand, denken ‚menatlismus‘ gemeint.