28. Betrachten wir eingehend die Offensichtlichkeiten und suchen nach Antworten des Universums

 

BETENDER RUF

 

(6:30 Minuten der Stille)

 

Und je mehr sich die Menschheit in dem Glauben an ihre Macht anstrengt, desto mehr entfernt sie sich vom Schöpfer Mysterium, desto mehr isoliert sie sich in ihren kleinen Vorteilen, in ihren mürrischen Verhaltensweisen, desto mehr sondert sie sich in ihren regionalen, persönlichen Mächten ab…, desto mehr ahmt sie sich in ihrer Welt nach.

Diese „Welt“, die den Kontakt zu den Welten mit Bewusstsein des Universums  verliert, den Kontakt mit den Welten verliert, das Bewusstsein haben, kreiert worden zu sein.

Sehr schnell werden durch Sektoren, Orte, Regionen –heute „Länder” genannt- Strukturen unterschiedlicher Rigiditäten aufgebaut…, welche die Schwelle des Bewusstseins begrenzen und es einer gewohnheitsmäßigen, manipulierenden, kontrollierenden und bestrafenden Sesshaftigkeit unterwerfen.

Und von frühester Kindheit an…! Damit sie, wenn sie erwachsen geworden sind,  mit Überzeugung diese „Unterwelt”… die aus der Welt der Universen konfisziert wurde, weiterhin verwalten können.

 

Entfernt von… von dem Schöpfer Mysterium schafft der Mensch ähnliche Krücken: Wissenschaften, Technologien, Entdeckungen…, die zeitweiligen Wert hatten, die aber nicht ersetzen.

Und mit immer weniger Ressourcen… ist das Wesen in seiner Welt sehr bald fix und fertig.

Und es ist gequält und es ist verzweifelt und ihm gefällt dieser Zustand nicht, aber… es hat keine Ressourcen –es hat sie, aber es nimmt sie nicht an-, um sich dem Universum gegenüber zu öffnen, um sich gegenüber der Schöpfung zu öffnen.

Angesichts der Schwierigkeiten sondert es sich ab, tritt es zurück, zieht es sich zurück…, es quält sich mit deprimierter Angst, und es wird undurchdringlich gegenüber Worten, Ratschlägen, Anregungen… Und so ist es, wie uns die Menschheit erzählt, dass der depressive Weg des Wesens auffällig zunimmt.

 

Zweifellos intervenieren da viele Faktoren, aber der prinzipielle und vorrangige Faktor vom Betenden Sinn aus ist der, sich aufgrund der Sehnsucht nach Macht, Vorherrschaft und Kontrolle in einer Unterwelt, entfernt von der Schöpfung, in Beschlag genommen haben zu lassen.

Diese abgesonderte Unterwelt… schränkt immer mehr ein, wird immer kleiner…

Und das geht soweit, dass die Krankheit oder das Ableben des Hundes von Joe Biden zu einer wichtigen Nachricht wird. Einer Nachricht „auf der Titelseite”-

 

Währenddessen verbleiben als Nachrichten des Inneren und… die man suchen muss, Kriege, Hungersnöte, Verfolgungen, Gefängnisse, Epidemien, Bildungsmangel, schwerwiegende Mängel.

 

Diese Unterwelt der abgesonderten Verhaltensweisen, der Trennung vom Universum, des sehr spärlichen Bewusstseins für das Schöpfer Mysteriums… nimmt in ihrer Vorherrschaft als „Normalität” die Existenz der Armut, der Misere, der Strafe, des Gesetzes, der Krankheit, der Gewalt als eine Form mehr des Dialogs an…

 

Und so wird alles, was zum Zerfall neigt, alles, was „zum Ende” neigt für rational, logisch… un-ausweichlich gehalten. Wodurch die Intention der Reparatur, der Restaurierung, der Reanimierung, der Neusetzung, der Revision… nicht viel Sinn macht.

Die Idee des unerbittlichen Marsches des Zerfalls… überschwemmt das alltägliche Bewusstsein.

Die Klage, das Drama, die Tragödie, die Sorge… sind permanente Satelliten… des Lichtes des Wesens.

 

Man befindet sich auf dieser Ebene! Und der Betende Sinn fordert uns auf, dass wir die Offensichtlichkeiten betrachten und Antworten als Universum suchen, Antworten als Schöpfer Mysterium.

Wir sollten aufhören „zu ersetzen”. Wir sollten damit aufhören und die Prothesen weglassen.

Wir sollten aus unserem Dasein, aus unserem Verhalten und unserem Tun eine befreite Aktivität des Hörens, der Beziehung machen.

 

(5 Minuten der Stille)

 

Wenn wir zum Beten gerufen werden, müssen wir uns in diesem Ruf einfinden, nicht nur in diesem punktuellen Moment des „Tages und der Stunde”, wo er sich erzeugt, sondern in dem Echo, welches er bedingt… und welches in uns in alltäglicher Art und Weise verbleibt.

„Unser Beistand ist der Name”. Und vom Betenden Ruf aus… empfangen wir diesen Einfluss.

 

Die Meditation und die Kontemplation unterstützen uns in dieser Disposition mit der Schöpfung, um uns dieses Bewusstsein der kontinuierlichen Schöpfung, der permanenten Renovierung, der befreienden Entdeckungen und Lehren, der Verpflichtungen der Hilfe, der solidarischen Verhaltensweisen zu kreieren. Auf dass sich all das niederschlägt(!), dass man es sieht… in dem Tun eines jeden Tages.

 

Und unter diesen Perspektiven haben die Beklemmung, die Angst, die Traurigkeit, die Verzweiflung… keinen Raum, sie haben keinen Ort, weil sie zu einem Verhalten, zu einem restriktiven, protagonistischen, dominanten, gewinnträchtigen, dogmatischen… und selbstgefälligen Bewusstsein gehören.

 

(18 Minuten der Stille)

 

Wir suchen den Klang, der uns angesichts… dieses nicht Hörens, dieses Angeschnitten Seins… repräsentiert.

 

 

UUEIIIIIIIIUUUUUUUU

 

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28. Betrachten wir eingehend die Offensichtlichkeiten und suchen nach Antworten des Universums