27.22 SIE rufen uns, um von den Unendlichkeiten aus zu beten

 

BETENDER RUF

 

(2 Minuten der Stille)

 

SIE rufen uns … hin zur Ewigkeit.

Und SIE rufen uns zu ihr mit der Ausübung der Sorgfalt, des Beispiel Gebens, der Klarheit und der ehrlichen solidarischen Intention.

SIE rufen uns …! Hin zur Unsterblichkeit. Und mit ihr richten SIE uns notwendiger Weise mit dem bedingungslosen Engagement her, mit der Beispiel gebenden Treue, mit der permanenten Bewunderung.

 

SIE rufen uns hin zum Lieben. Und damit zeigen SIE uns das Bild des Ozeans der Liebe… prall gefüllt von Leben, von Gleichgewicht, der Harmonie, des Unvorhergesehenen …

 

SIE weisen uns auf ein Lieben ohne … Rückschritt hin, mit Erfüllung der Versprechen, mit Reserven für Schwierigkeiten.

Mit Verfügbarkeit hin zum „Abenteuer” wie der Seefahrer…

 

SIE rufen uns hin zum Tun. Und SIE bitten uns darum, dass es makellos, engagiert und sorgfältig ist, mit der Konsistenz, dass das Realisierte ohne Hindernisse weitergehen wird, auch wenn es einer Revision bedarf.

 

SIE rufen uns hin zur Außergewöhnlichkeit …! Und ganz speziell jetzt, wo das Aussterben durchschimmert, wo sich der Zerfall offensichtlich macht, wo sich dieselben Vorschläge wiederholen …

SIE rufen uns zur Ausnahme, für eine renovierende Kreativität. Für eine permanente Anwendung von … Details.

Die Ausnahme erlaubt keine Imitationen. Und sie ist jedem Wesen innewohnend, denn jeder Einzelne trägt eine Botschaft, einen Code, ein Projekt, das es zu erledigen hat.

Und in dem angemessenen Moment wird dieser Ruf auftauchen. Es zu verstehen, ihn zu unterscheiden und … nicht verschüchtert zu sein, sich nicht zu untersagen, die Größe der Ausnahme ohne speziellen Protagonismus zu akzeptieren, sondern mit dem konstanten Glauben(!) … und der konstanten Hoffnung(!), dass das Schöpfer Mysterium uns beisteht. ES möchte für uns keine vulgäre Anwesenheit!

Die Evolution der Spezies fordert Ausnahmen von uns.

 

Das Leben ruft uns … SIE rufen uns mit den höfischen Liedern … des  Humors, des Muts(!) und der Transparenz, um zu leben und damit wir uns als erhabene Unwissende fühlen, die aber in der Lage sind, sich in neuen Wegen zu erkennen …

SIE rufen uns, um „besonders” zu leben … damit wir bewundernswert sind und uns gegenseitig bewundern und damit wir ein Zusammenleben der Bewunderung, des Respekts, der Illusion aufstellen …(!), der permanenten Emotionen.

SIE rufen uns… –in diesem zu leben-, um uns zu helfen, um dem Bedürftigen zu helfen! Dem, für was wir genau … oder wofür wir genau entworfen wurden.

Und dort müssen wir unsere Gegenwart beitragen, unsere Klugheit, unsere Sensibilität, unser Verständnis.

SIE rufen uns zum Gleichgewicht und der Harmonie(!), damit unsere Aktionen nichts und niemanden kollateral verletzen. Wir sollten unterschiedlich sein, ja, aber nicht kämpferisch.

 

SIE rufen uns dazu, damit wir kreativ werden, ja, um dieser alltäglichen Handlung dieses „Detail” zu geben: Angefangen bei „Guten Morgen“ bis hin zu „Gute Nacht”. Und dass das Verstreichen des Wachzustandes das klare und transparente Lächeln, die Antwort ohne „aber”, die wachsende Lebendigkeit und die abwesende Klage hat.

SIE rufen uns hin zur Treue dem Offenbarten gegenüber(!), zu dem, was SIE uns offenbaren(!), dem, was SIE jedem einzelnen von uns durch unser Verstreichen offenbaren, damit wir treue Untergebene dieser Offenbarung sind … und wir die Gaben erfüllen, die man uns geschenkt hat.

Und klar, wenn SIE uns rufen … ist es normal

Furchtbares Wort. Ja. Furchtbar, weil das Leben dieses Wort „normal” nicht erlaubt: Was ist „normal”? Es ist das furchtbare Wort, dass das menschliche Wesen erfunden hat, um zu vergegenständlichen, um zu dominieren, um zu kontrollieren, um zu lenken, zu manipulieren. Und wenn es all das erst einmal gemacht hat, dann ist das, was es erreicht hat, das „Normale“.

Das Leben ist kein „normales” Ereignis. Bis wohin unsere Unwissenheit an diesem Ort des Universums reicht, werden wir uns bewusst, dass es ein ausnehmendes(!), außerordentliches(!) Ereignis ist! Wie können wir es in üblich und gewöhnlich … und „normal“ verwandeln?!

 

SIE rufen uns dazu, zu sein … zu sein und da zu sein mit der Behutsamkeit und der Begeisterung(!) der „bereiten“ Disposition.

Und in dieser Ewigkeit verfügen wir uns „ad Infinitum!” Ja! Das kann sehr übertrieben oder großartig klingen, aber wir befinden uns in einem großartigen Universum! Wir wohnen an einem unglaublichen Ort!! Aber das menschliche Wesen besteht hartnäckig darauf, es zu kontrollieren, es zu dominieren und es zu besitzen … und sich seiner Parzelle zu vergewissern! Und in der Unendlichkeit gibt es keine Parzellen! In der Unendlichkeit gibt es weder Häuser noch Gebiete! Es gibt Disposition für die Reise, für die Trance, für die Extase!

 

Dafür ruft uns das Gebet: damit wir von jeder „Normalität” ablassen … und damit wir die Ausnahme sind. Und damit wir sie bemerken, nicht gegenüber der Umgebung, nein! Gegenüber uns selbst in Beziehung mit dem Ewigen!

 

SIE rufen uns hin zum Verständnis, der Flexibilität, dem Entgegenkommen … Charakteristika des Lebens, die es verstehen, sich ohne Verzicht anzupassen; die es mit Mut verstehen, immer(!)das Beste anzubieten –und das Wort ist von Wert, wegen dem Unendlichen, welches es mit sich bringt. Von dem wir fühlen, was das tugendhafteste unserer Struktur, von unseren Gaben ist. Vielleicht ist es das Lächeln, vielleicht ist es der Blick, vielleicht der Gesang, vielleicht die Geschicklichkeit, vielleicht die Handarbeit, vielleicht …

Jedweder Punkt ist … fundamental.

Benötigen wir sie denn etwa nicht alle …?

Bedürfen wir denn etwa nicht unendlicher Details, um… uns voll, gesund(!!) zu fühlen!!? Und nicht, wie es für gewöhnlich ist, anfällig, unbehaglich, gekränkt, besorgt …

Das „Normale”.

 

Das menschliche Wesen ist keine normale Wesenheit! Es ist eine außergewöhnliche Wesenheit.

Und das bedeutet nicht, dass es … gütig, großzügig, vital wäre. Nein. Aber es bedeutet, dass es danach streben muss, weil es dafür entworfen wurde.

Sich der Außerordentlichkeit, die jeder einzelne in Bezug auf andere repräsentiert, bewusst werden. Weder als besser noch als schlechter, sondern als anders. Das ist kreativ … Das ist aufregend …! Das fördert uns hin zu neuen und unterschiedlichen Aktionen.

 

Ja. Der Betende Ruf macht uns diese Überlegungen, weil das Wesen auf eine neue Versklavung zugeht. Eine Versklavung der Steuern, der Gesetze, der Normen, der Gewohnheiten … schrecklich! Produktion, Konsum, Gewinn … schrecklich!

Die neue Versklavung: arbeiten, um bezahlen zu können … produzieren, um zu leisten…

 

Und das Schlimmste: dass das Wesen das für „normal“ hält. Dass es noch nicht einmal die innere Widerspenstigkeit hat! Jene, welche die Situation akzeptiert, aber die es nicht teilt. Jene, die sich als Sklave sieht, aber die danach trachtet, sich zu befreien.

Und nein! Die Gewohnheit wird zum Gesetz –ach, das Gesetz(!), das Gesetz(!)- ... Das geht so weit, dass sie sich trauen, es „Gesetze des Lebens“ zu nennen. Was für ein Gesetz hat das Leben? Wo befindet es sich? Wer hat es geschrieben? Jener Schreibende …? Jener Regierende …? Jener Philosoph, jener Weise, jener Mystiker … schrieb das Gesetz? Wenn es so wäre … ist es nicht vorzeigbar. Das Leben bedarf keiner Gesetze. Es ist noch mehr, es hat keine. Es hat Rhythmen, Frequenzen, Anpassungen, Veränderungen, Evolutionen … Und wenn wir nur ein bisschen hinsehen und wenn wir nur ein bisschen tun, kann man das beobachten.

Ich kann eine Ewigkeit an einem Ort fortdauern, und ich kann ewiglich verändert sein.

 

Auf das nichts und niemand meine freien Stimmen zum Schweigen bringt. Die, die sich ohne Angst verpflichten. Die, die ihr Verstreichen mit Hoffnung akzeptieren. Diese Rhythmologie der Hoffnung, die wartet, die folgt, die weitermacht, die sich sehnt, die … im Glauben seufzt…(!), darin, sich durch das Schöpfer Mysterium erleuchtet(!) … zu fühlen. Und damit wir es verstehen uns zu entdecken, wenn wir uns verbergen(!)… vor der Erleuchtung –so wie uns das Paradies erinnert, als das Wesen die verbotene Frucht nimmt und sich das Wesen versteckt.

 

So verstreicht die Menschheit bis jetzt: indem sie sich vor der Erleuchtung verbirgt; vor der Erleuchtung, die ihr der alltägliche Tagesanbruch (span.: „ama-necer“) gibt.

Und sie versteckt sich unter dem Vorwand der Angst. Nein! Das Schöpfer Mysterium flößt keine Angst ein! Das waren die Imitatoren, welche die Figur von „Gott” geschaffen haben, DER uns bestraft und uns verfolgt …

Das ist nicht das Schöpfer Mysterium. Das ist ein Idol aus Ton … das sich mit den ersten Regenfällen auflöst.

 

Sich hinweisen … sich kontinuierlich darauf hinweisen, dass SIE uns erleuchten. Das ist genauso, wie wenn es Tag wird! Warum glauben Sie, kommt das Licht …!?: um uns zu erleuchten.

Aber nicht nur, um uns Licht zu geben, damit wir sehen können. Nein. Damit wir etwas mehr visualisieren können als das Sehen.

 

Und das Wesen versteckt sich und nutzt die Geschicklichkeit seiner Intelligenz. Und es konstruiert seinen Ameisenhaufen der Wiederholungen!

Und indem es Misserfolge in der Dunkelheit fängt …, solange SIE es erleuchten, damit es keine Misserfolge erntet, sondern damit es Illuminationen, Lichter der Geschicklichkeiten, der Vorstellungskräfte, neuer Poesien anhäuft -ohne zu besitzen(!)-, die das Fühlen aufklären!

 

Und sich bewusst werden … –ach(!)-… und sich bewusst werden –und das ist so leicht, aber es wird so leicht vergessen …- und sich bewusst werden, dass in dem „sich versichern”, in der Suche nach der Anpassung, der Bequemlichkeit, diesem Wohlstand und dieser Normalität … sich bewusst werden –und ich betone das, dass es nicht schwierig ist, es zu bemerken- dass Momente der Nachlässigkeit, der Müdigkeit, der Niedergeschlagenheit(!)… auftauchen.

Muss es sie geben? Oder sind es Produkte eines irrtümlichen … grauen … trüben Verstreichens?

 

SIE rufen uns täglich zum Beten, um uns mit Licht zu umarmen …, um uns zu bewusstem ewigen Licht zu machen.

Und das Licht ist klar. Das Licht ‚klärt uns auf‘. Und wir müssen klar sein! Wir müssen uns geklärt zeigen!

Wir müssen Vertrauen erzeugen… Zumindest das ausreichende für eine minimale Treue.

 

Ja. SIE rufen uns zum Beten, um uns zu erleuchten. SIE rufen uns zum Beten, damit wir … entdecken, was da ist, darauf wartend, dass wir es sehen. Aber wir müssen das Verhalten und die Disposition haben, den Verzicht auf den Fundamentalismus …; dieser Fundamentalismus, der einengt, der schließt, der beklommen macht, der urteilt…!

 

SIE rufen uns von den „Unendlichkeiten“ aus …

Damit wir uns unendlich fühlen.

Damit wir in unseren tugendhaften Positionen nicht nachlassen.  

Damit wir Repräsentationen in Realisierungen des Ewigen sind.

Damit wir weitermachen, geschützt in den Überraschungen, die uns das Licht eines jeden Tages präsentiert.

 

Das ist unser Beistand!

 

Und wenn wir das fühlen, dann hören wir auf, auf unseren Intellekt zu vertrauen, auf unseren Verstand, auf unsere Launen, auf unsere Wünsche … und wir öffnen uns gegenüber den Klarheiten, die uns permanent die Schöpfung anbietet.

 

Unser Beistand ist „der Name”. Unser Beistand ist dieses Schöpfer Mysterium.

Wenn wir ES ersetzen, ES löschen, ES beiseitelegen, und wenn wir unseren Verstand, unsere Vorliebe zu unserem Beistand machen … dann treten wir in die Nachlässigkeit ein, wir treten in die Versklavung ein.

 

 

Und unter dem Beistand von „dem Namen” wagen wir das Mantra …

 

aAAAAAAAAAA…[1]

 

SIE rufen uns in unserem alltäglichen Tun zum Meditieren.

SIE rufen uns dazu, unsere Handlungen und die Handlungen der Umgebung zu kontemplieren.

SIE rufen uns, damit wir … unsere authentischen Attraktionen entdecken: jene, die unvorhergesehen sind, jene, die uns überraschend treffen; jene, die uns erleuchten … und uns neue Kraft geben!

 

SIE rufen uns, damit wir uns nicht fürchten.

Um uns zu befähigen, um Schwierigkeiten auszuweichen; die neuen Situationen.

 

Damit wir nicht diesen Ruf durch den Ruf der Steuern, dem Ruf der Arbeit, dem Ruf des Platzes, des Ortes … ersetzen! Nein.

 

(2:30 Minuten der Stille)

 

Dem Ruf horchen.

Dem Flehen … horchen, mit dem SIE uns jeden Tag … hin zur Allerhöchsten Güte beleuchten!

Uns als bescheidene Diener fühlen …

Aber erwählte Diener! Ja. Erwählt durch die Schöpfung.

Und deswegen sind wir einzigartig und außerordentlich und notwendig …(!), um neue Dimensionen ins Spiel zu bringen, die uns heutzutage von der vermehrten Versklavung entfernen.

 

Wir sind Leben der Befreiung, nicht Leben von Freiheiten, jener, die … Dir andere so wie du Dir geben und Dir nehmen.

 

Wenn mein Bestand „der Name” ist, dann dienen meine Sicherheiten nicht. „Sie dienen nicht.”

Sie werden eine Anhäufung von Widersprüchlichkeiten, der Sorgen sein. Und es wird keine Luft geben, damit das Licht funkelt.

 

Den Ruf des Lichtes horchen!

                         

 

„AAAAAAAAAAAAAA”

 

 

***

 


[1]Wir wiederholen 15-mal und die Intensität nimmt dann nach und nach ab, bis wir kulminieren.