23.22 Das Bewusstsein wird befreit, wenn wir unsere Referenz im Schöpfer Mysterium haben

 

BETENDER RUF

 

(2:30 Minuten der Stille)

 

Unzählbar (span.: ‚incontable‘) –aufgrund ihrer Anzahl- sind die Details, die auf jede menschliche Aktivität Einfluss nehmen.

Auch sind für jedes Wesen…  eine große Anzahl an Details nicht erzählbar (span.: ‚incontable‘) nicht zu kommunizieren, nicht zu sprechen, nicht auszudrücken… die wegen der Norm, der Gewohnheit, der Religion, der Gesellschaft… tatsächlich wegen der Vorurteile… im alltäglichen Bewusstsein einquartiert bleiben.

Man könnte sagen, dass das Wesen der Menschheit eine Struktur ist, die ziemlich unvollständig ist.

Zwischen dem, was es ausschließen muss und nicht wahrnehmen kann und nicht auswerten kann –aufgrund seiner Anzahl- und dem, was es verschweigen-verheimlichen muss –aufgrund seiner gesellschaftlichen, persönlichen, et cetera Kondition- befindet es sich in einer Situation der… sehr unsicheren zurückhaltenden-Haltung.

Man könnte sagen –nicht als Verteidigung, aber schon als Möglichkeit-, dass „das menschliche Wesen nicht für diese Welt gemacht ist.”

Nein, es… haut nicht hin! Es stellen sich geschichtlich unterschiedliche Kulturen und unterschiedliche Ereignisse dar und es wiederholt und wiederholt Irrtümer, die Schrecken, das Flüchten, Scheitern…

Um zu kompensieren führt es die Tugenden je nach Zweckmäßigkeit ein, aber… ohne Gewissheit.

 

Vielleicht waren wir eine andere Realität. Und aufgrund… mysteriöser Vorhaben der Schöpfung sahen wir uns eingepackt in diese Situation: in eine Fleisch gewordene Seele, die immer desorientiert, geistesabwesend, missmutig mit ihren Muskeln, Sehnen, Rücken, Haut und Schleimhäuten herumläuft und ihrer phantastischen, sensationellen, außerordentlichen, spielerischen Seele… die da ist, ja, sie ist da, aber klar, wenn es sie wiederaufleben, leben oder gestalten will, dann trifft sie auf den Ellenbogen, das Handgelenk, das Knie… Wie schrecklich!

Deswegen kann man sagen, dass „wir dafür nicht gemacht sind.”

Zweifellos ist es einerseits tröstlich. Ja. Und… andererseits enttäuschend.

Wieso hat die Schöpfung solch eine… solch eine Repräsentation des Lebens erlaubt? Das nicht lebenswertes Leben macht, Lieblosigkeit macht, das Verzweiflung macht.

Zweifellos ist das ein Mysterium. Aber… es müsste eine Fähigkeit sein –wenn man das Mysterium akzeptiert-, um in dieser… gefangenen Dualität ein Kriterium zu bilden, eine Form des Zusammenlebens! Ja: gefangen.

Bei anderen Gelegenheiten wurde das bereits ausgedrückt: gefangen, mental, emotional; gefangen, lebendig.

Und anscheinend in lebenslänglicher Haft.

Das mit dem „anscheinend” ist ein Wunsch, aber in Wirklichkeit ist es eine „bedingte Freiheit“ –von der permanent abgesprungen wird.

 

Es ist eine gute betende Überlegung, um eine neue Woche zu beginnen… Weil sie uns wahrscheinlich in unsere mysteriösesten Ursprünge versetzt und uns belebt           –„belebt(?)”-, ja, sie belebt uns, um uns zu projizieren…, um uns in der Form und Art und Weise zu projizieren, dass wir nicht mit dem gefangenen, unterworfenen, Bewusstsein der Flucht, der Untreue leben.

 

Vielleicht, vielleicht erzeugen sich aufgrund dieser Kondition, dass wir uns nicht in unserem authentischen Milieu befinden, all diese Übertretungen, die wir als…. „unausweichlich“ akzeptieren. Und das ist ein furchtbares(!), furchtbares(¡), furchtbares(!) Wort!

Wenn man in eine Situation kommt –welcher Art auch immer- und man stellt sie als unausweichlich dar, dann haben wir in dem Moment die Fähigkeit verloren, wiederherzustellen, zu reparieren, zu verbessern, zu verändern, nachzusinnen, neu aufzuwerfen, zu rehabilitieren, wiederherzustellen… ufff!

Wenn wir nicht fähig sind in diesen Konditionen zu leben, dann müssen wir uns intensiv damit beschäftigen, „unter welchen Bedingungen“ wir fähig sind.

Das einfachste und offensichtlichste zu sehen, ist –und das nicht schwer-, dass unser Körper überflüssig ist; ja, das, was Kopf, Oberkörper und Extremitäten hat.

Und umgekehrt, wenn wir uns in dem Bewusstsein ohne Struktur, ohne Materie befinden –oder das, was man „Struktur und Materie“ nennt-, dann fühlen wir uns wirklich so… „als wäre die oberste Schicht abgetragen”, das bedeutet, ohne… ohne Grenzen. Mit allen Fähigkeiten; wir üben uns bewusst aus.

 

Diese betende Anregung erlaubt uns… –als Wesen und als Vermittler- in allen, auf die wir treffen und mit denen wir uns treffen, deren Aspekt des Bewusstsein, deren Aspekt des Gemüts zu betrachten.

Es stimmt wenn gesagt wird, dass das das erstrangige Ziel ist, um das Wesen… zu behandeln, zu verbessern, zu erleichtern, zu beruhigen, zu schützen…

 

Unsere Identität anzunehmen als eine belebte, ‚beseelte’, geliebte Natur… und unsere Konkretisierung als einen… mysteriösen Unfall zu betrachten…, aber der da ist, klar!

Aber einen Unfall kann man rehabilitieren, operieren, beruhigen, verbessern… klar. Und das kann man mit unserem… essentiellen und ursprünglichen Ursprung machen: beseelt, geliebt, herbeigesehnt, sehnlichst erwünscht.

 

Der Betende Ruf lädt uns ein, uns „unendlich“ zu machen, uns nicht in unserer Inkarnation zu liquidieren.

 

Wenn wir die Natur unseres Seele-Bewusstseins als die authentische annehmen, dann werden wir es verstehen in dem präsent zu sein, was „jetzt dran ist“, „was sich jetzt ereignet“.

Und mit unserer beseelten Seele… werden wir bewirken, dass sich die inkarnierte Struktur gelehrig, flexibel, gehorsam zeigt.

 

Das Beseelte (span.: ‚lo almado’) hört auf (span.: ‚armado’) „bewaffnet” zu sein.

Und das Bewusstsein hört auf… eingesperrt zu sein.

 

Und sicher, wir müssen unseren Soma, unsere Strukturpflegen, aber auf der Basis unseres beseelten-geliebten Bewusstseins (span.: ‚almada-amada consciencia‘).

Wenn wir strukturierte Antworten gehen, dann geben wir konkrete Antworten…; dann geben wir praktische Antworten; dann sind wir dem Fleisch unterworfen, den Anweisungen des Kerkermeisters des Gefängnisses.

Wir machen uns unmöglich.

Und dann verfallen wir in… „die Konditionanten der Form”. Und wir verlassen die Fähigkeiten des Subtilen, des Beseelten, dessen, was in Wirklichkeit dem Strukturierten Ausdruck gibt.

Aber aufgrund der Kondition unter dieser Repräsentation da zu sein… sucht die Seele in ihrer Verzweiflung, sie sucht… den Schutz ihrer Form…

Und sie verfällt in die Materialisierung.

Und das, was im Prinzip „beseelte Seele” (span.: „anima almada’) war, verwandelt sich in Struktur, die einen Sitzplatz, eine Unterstützung, Arbeit, Leistung, Produktion, Ersparnis… und ein langes materielles et cetera sucht.

Ja, die Struktur hat die beseelte Seele (span.: ‚ánima almada’) unterworfen. Und wenn sich die beseelte Seele (span.: ‚ánima almada’) in einem Prozess der Ausnahme, der Neuheit, der unvorhersehbaren Evolution befindet…, dann fordern die Umgebung, die Struktur, die Materie ihren Bedarf ein: Sie fordern ihr Haus, ihren Koffer, ihren Lohn, ihren… Besitz(!), ihre Sicherheit, ihren Partner, ihre Kinder… all das verwandeln in einen vollendeten Prozess, der zusammengefasst geboren wird, wächst, sich entwickelt, alt wird und stirbt.

Traurige Geschichte. Welche nicht die Geschichte ist!

Aber man hat das sooft gesehen! Es wurde sooft gesagt! Es wurde sooft darauf hingewiesen(!)... seitens unserer geliebten Vorfahren: Väter, Mütter, Schulen… Trauma gefolgt von Trauma! Eins ums andere Mal geschlagene Seele(¡)... um sie zwischen Muskeln und Sehnen, zwischen Eingeweiden, Blut und Lymphe zu begraben.

Und so fühlt sich die Seele –in der Struktur- in einen Käfig eingesperrt und sie sucht definitiv Auswege, die bereits festgelegt, strukturiert sind. Und so verstreicht die Spezies.

Und wegen all dem fordert uns der Betende Ruf eins ums andere Mal auf…, unsere Verbindung mit dem Ewigen wieder aufnehmen und es zu verstehen, die Zeichen zu sehen, die ES uns zeigt…! Und damit wir aufhören, auf der Basis des Inkarnierten unsere Präsenz zu entscheiden…! Und auf dass wir den Zeichen folgen, die gewagt sind…(!) nicht den bekannten Vorschlägen.

Den beseelten-geliebten Betenden Sinn zu leben bedeutet… sich zu befreien.

Die rational-logische Verflechtung zu leben, erwartet-es war zu erwarten, annehmbar-zulässig… bedeutet sich zu verurteilen.

Und das kann als ein übertriebenes Wort erscheinen. Na gut…! Beobachten Sie sich, was jeden Tag passiert.

 

Die Beispiele sind so super reichlich, so wie die Auswirkungen, von denen wir am Anfang hörten.

Mehr schlecht als recht erretten wir irgendein Beispiel… irgendein tugendhaftes Beispiel, das uns eine Referenz ist, das uns in dem beseelten (span.: ‚almada‘) Bewusstsein fortdauern lässt, und nicht in der bewaffneten (span.: ‚armada‘) Körperlichkeit: jene, die zum Hochmut wird, eitel und… und mit der Fähigkeit für alles wird.

 

(3 Minuten der Stille)

 

Vielleicht befindet sich unser Verstreichen in dieser Möglichkeit… uns zu unserer wahrhaften Natur zu inkarnieren. Und ich sage „vielleicht”, weil… es zwingend eingehalten werden muss, um nicht radikal zu erscheinen, aber mit dem gläubigen und gewissen Bewusstsein, dass unsere Natur beseelt-geliebt ist (span.: ‚almada-amada‘). Und dass sich in ihr unser befreiendes Verstreichen befindet.

Wir könnten –und wir können- das Mantra zusammenfassen.

 

aAAALLLLLLLLLLMMMMMaaa

 

 

Das beseelte (span.: ‚almado’) Bewusstseinbereitet sich vor, von der Schöpfung geliebt zu werden.

Das beseelte (span.: ‚almado’) Bewusstsein versteht es, in dieser Erfahrung, mit seiner Fähigkeit als Geliebte, zu vermitteln.

Es muss das mit der Treue dem Offenbarten gegenüber tun, damit es authentisch ist. Ohne diese Bürgschaft wird es… umstandsbedingt, gelegentlich sein, den Möglichkeiten des Materiellen unterworfen.

 

Das Bewusstsein befreit sich in dem Maße, wie wir uns im Schöpfer Mysterium referenzieren.

In dem Maße wie wir unser Bewusstsein in der gegenwärtigen Struktur gefangen nehmen –in diesem Maße- werden die Aktionen auf die Blockierung, die Schwierigkeit, die Unangemessenheit… ausgerichtet sein

 

Das Fenster des Bewusstseins hin zum Ewigen öffnen…

 

Unsere beseelte (span.: ‚almada’) Gegenwart zur Priorität machen… mit dem sensiblen Gebet, das uns orientiert.

 

 

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