18.22 Der Betende ruf ruft uns dazu auf, das Unmittelbare zu relativieren

 

BETENDER RUF

                                               

(4 Minuten der Stille)

 

Der Weg… den die Menschheit –in ihrer globalisierten Gesamtheit- gewählt hat,  der Weg der Präpotenz, des Hochmuts und der Eitelkeit, der Macht –mit ihrer Gewalt-... wird immer offensichtlicher. Und das mit völliger Straffreiheit. Bis zu dem Punkt, dass… es angesichts einer bestimmten Ebene der Gewalt keine Verteidigung gibt.

Und die Umgebung betrachtet alles mit einer anscheinenden Sorge und einem Staunen… auf den Machtebenen, die man uns beibringt… –welche Verteilungen von Gewinnen sind-, während die Bevölkerungen verzweifeln.

 

Das Beispiel, das wir jetzt leben müssen, aus der Nähe (der Krieg in der Ukraine), was das Heftigste zu sein scheint… ohne, dass es das ist …

Aber es scheint, dass das, was am nächsten ist, mehr wehtut als das, was in der Ferne ist.

 

 

In diesem progressiven Zustand der Straflosigkeit ist vielleicht das Auffälligste, dass man noch nicht einmal mit dem Prototyp spielt, um zu sehen, wer gewinnt, um zu sehen, wer Recht hat, um zu sehen… Nein.

Einfach nur der Mächtigste –im Einverständnis mit den anderen Mächten- entscheidet, die Macht und die Gewalt als ein Beispiel dieses Zustands der Globalisierung einzusetzen, bei der es darum geht, die gesamte Bevölkerung in ein einziges Denken zu bringen, in eine einzige Form, mit der nahe bevorstehenden Bedrohung… und mit der Botschaft, dass „du hast keinen Schutz hast“, niemand wird kommen, um dir zu helfen.

Und Du musst angesichts der Kraft aufgeben.

Das ist ein Beispiel… das wahrscheinlich „Sympathie” erregt, damit andere Kräfte in derselben Art und Weise handeln.

Der Abgrund zwischen den Mächtigsten und dem Rest wird immer größer.

 

Man kommt langsam in eine Situation, in der Fliehen… –was das Angebrachteste scheinen könnte- das Schlimmste sein kann.

Wohin?

Was für einen Empfang würdest Du vorfinden, wohin du gehst…?

 

Bleiben… bleiben mit dem Verhalten des… Zusammenlebens, mit dem Verhalten der Beziehung, mit dem Verhalten der Vorsicht, der Hilfe…

Weil die Angst zur Verzweiflung wird und mit ihr verliert man das Kriterium.

Der Betende Ruf ruft uns, um das Unmittelbare zu relativieren. Damit man sich nicht durch das… „Berichtenswerte“ beeindrucken lässt. Den Zirkel öffnen… vom Drama, den die Spezies lebt… und sich der persönlichen Entwicklung, des Verhaltens des Zusammenlebens, dem Teilen bewusst werden, welches uns die minimale Qualität geben wird, um in andere Dimensionen einzutreten, in denen wir die gefühlvolle sentimentale Besonnenheit ausreichend klar erhalten können, wissend, dass man sich in „diesen” –konkretisierten- befindet. Um die Nahrung zu feiern, um sich am Gesang zu erfreuen, sich solidarisch zu realisieren, Elemente zu teilen, vor dem Radikalismus zu fliehen, und vor Aneignung und den Eigentümern… die uns das alltägliche Bewusstsein verleiht.

 

 

Auch wenn es als ein Widerspruch erscheint –und in ihm führt uns der Betende Ruf- bringen uns die übertriebenen Momente der Unruhe dazu nachzudenken, sie bringen uns dazu, unsere Glaubensvorstellungen umzugestalten, neu zu konzipieren…; über unsere Ressourcen nachzudenken(!), um in andere Dimensionen des Zusammenlebens einzutreten…

Um die Gefühle zu bewerten und zu schätzen und die Verpflichtungen, die das mit sich bringt.

 

Auf dass uns die Klarheit des Tagesanbruchs die heitere Vision verschaffe, das gehorsame Horchen, das notwendige Wort, welches die wahrhafte Perspektive repräsentiert… die die Widersprüche auflöst.

 

(5 Minuten der Stille)

 

Das Gewinner Temperament, das Temperament kontinuierlicher Proben zu übertreffen, das Verhalten zu konkurrieren –als Beispiele der Erfolge- … bringen uns zu einer dekadenten Periode, weil der Erfolg kurzlebig ist… und der Verlust groß.

Und so wird alles vulgarisiert.

Die Tugend wird eingeschüchtert…

Die Aufrichtigkeit wird getarnt…

Die Hoffnung löst sich auf…

Und der Glaube wird aalglatt.

Und so ist es, dass sich demnach die Menschheit in der Frivolität des Oberflächlichen verhält, des sofortigen, des Resultats…; in der kontinuierlichen Überwindung von Stufen und mit der beharrlichen Bedrohung der Strafe.

Aus dem Leben diese Wegstrecke zu machen… bedeutet, das Mysterium, die Magie und das Wunder zu leben aufzugeben.

 

Es zu verstehen, die Universalität der Prozesse in den besonderen Fällen zu sehen gibt uns die Möglichkeit –in jeder einzelnen unserer Handlungen(!)- zu intervenieren, teilzuhaben(!)… in allen Prozessen.

Und so ist es, dass wir in dieser Form nicht in einer partiellen Vision „entführt” werden, die damit endet, egoistisch… besitzend… sektenhaft… zu sein –obwohl diese Worte nicht sehr gefallen.

 

(4 Minuten der Stille)

 

Wir sollten uns in dem Instinkt der Heiligkeit durch das Mantra einsammeln…         –dieses Potential, das Produkt unseres Ursprungs ist-, kann uns in unseren Empfindungen und unseren Wahrnehmungen anregen, die unmittelbare Dringlichkeit, uns in allem, was verschleiert (span.: ‚velado’) ist zu enthüllen (span.: ‚re-velar‘), um zu klären, um frei zu machen…, um nicht den schweren Ballen des Verborgenen zu tragen.

 

aAAAAAAEEEEEIiiiiiiiii

 

Flehentlich um die permanente Hoffnung bitten…

In dem kontinuierlichen Glauben wieder aufleben…

Uns zu Qualitäten des Dienens zu machen…

Und unsere verliebten Gefühle in einem Lieben lenken … ohne Rechtfertigungen, ohne Parteilichkeit, ohne Besitz

 

 

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