18. Als Menschheit durchleben wir eine durchfahrende und zuckende Ungewissheit

 

BETENDER RUF

 

(4 Minuten der Stille)

 

Und das Leben der Menschheit hat sich nach und nach mit Furcht und Misstrauen gefüllt.

Furcht wegen… dem, was einem unbekannt ist, Furcht wegen dem, was man kennt, aber… was man je nach Interesse akzeptiert oder zurückweist.

Furcht, weil man dem Kriterium, der eigenen Meinung, dem eigenen Wort nicht treu ist.

Und das Misstrauen kommt… folglich, da man den anderen dieselben –sicherlich wahrscheinlich- Befürchtungen unterstellt.

Außerdem ein Misstrauen gegenüber unserem eigenen Wissen…, weil so viel gelogen worden ist(!), dass es manchmal schwierig erscheint, in einer Situation zu unterscheiden, welche die ehrliche Option ist und welche die falsche.

Man muss sich nur die Geschichte anschauen, jedwede Geschichte! Es gibt Ausnahmen, aber… in jedweder Geschichte, wenn eine historische Zeit vorüber ist, dann tauchen Versionen auf, die ganz offensichtlich die vorherigen für falsch erklären.

Wir als Menschheit leben eine durchfahrende und zuckende Unsicherheit: Die Angst zu verlieren, was man hat, die Furcht, nicht das zu erreichen, was man vorschlägt   …

Das Bewusstsein der Menschheit hat sich nach und nach mit Gefängnissäulen umgeben. Und es hat aufgehört zu vertrauen, es ist ängstlich in dem offensichtlichen Beispiel des Lebens: Dieses Leben, das in jeder Spannweite der Erde, in jeder Welle des Meeres, in jedem Vogel, der fliegt, pocht. Es scheint, als hätte die Menschheit den Kontakt zu ihrer ganzen Umgebung verloren, im Allgemeinen und danach im Speziellen.

So als ob man den Kontakt verloren hätte und ganz offensichtlich ist das so.

Und schon wurde ein zweites Ministerium für die Einsamkeit gegründet. Das erste tauchte in England auf, mit neun Millionen Personen, die für „allein“ erklärt wurde und mit dem dementsprechenden und erschütternden Panorama. Und Japan hat es kürzlich eingeweiht mit der Proportion, dass in 2040, 40% der Bevölkerung alleine leben wird.

Und um sich angesichts dieser Situation zu verteidigen, wird eine Förderung gegeben, indem man diesen Mini-Raum für „einen allein” unterstützt –dieses Restaurant für Tische für „einen allein”, diese Essensrationen für „einen allein”-… wie ein Kult gegenüber dem Alleinsein, wie eine Maßnahme es zu erleichtern.

Die Spezies ist eingerahmt in eine Realität der Gemeinschaft, der Gesellschaft. Mit der Umgebung auf derselben Wellenlänge zu liegen ist absolut unumgänglich. In allen Aspekten. Auch wenn der Wille und der Verstand mit seinem furchterregenden, misstrauischen Verhalten versucht, das zu vermeiden.

Man könnte fast in einem spaßigen Ton sagen, dass das menschliche Wesen sagen wird: „Niemals werde ich mit einem anderen Menschen einen Kompromiss eingehen! Mit dem Salat, mit der Apfelsine, der Mandarine, den Steinen, der Erde, dem Fluss… werde ich das schon tun –na gut, es hängt davon ab, wieviel es regnet.“

Der systematische Verkauf von Sicherheiten hat außerdem für eine fast… fast gefängnisartige Abhängigkeit von allen Arten von Ressourcen gesorgt.

Es gibt genügend Angebote, damit der Mensch unfähig ist, seine eigenen Mittel, Ressourcen zu kreieren, etc. Infolgedessen muss er sich in der Arbeit versklaven, um das, was er braucht, zu erreichen oder zu erlangen.

Uns so bildet jeder Mensch eine Fabrik… eine Fabrik des Konsums.

 

Der Betende Ruf treibt uns an, diese Situation aufzugreifen und auf sie eine Antwort der Position zu geben, die komplett anders ist… Angefangen bei dem vollen Vertrauen in die Schöpfung, welche keine hypothetische, theoretische Wesenheit  ist, die einige annehmen, andere nicht…; die einen haben morgen Glaube, andere haben ihn heute…; einige glauben, andere glauben nicht…!

Was ist das für eine selbstverherrlichende, unwissende Unfreundlichkeit…?

Es ist offensichtlich, dass sich „X“ Konditionen ergeben haben, damit das Leben auftaucht! Nicht wir kreieren es! Und damit es sich in Fülle ergibt(!) und fast –und ich sage „fast”, weil die Ebene der Zerstörung so hoch ist… –fast von unerschöpflichen Ressourcen.

Aber wenn wir stur darauf beharren, sie zu besitzen, sie zu kontrollieren, sie zu beherrschen und darauf, nicht zuzulassen, dass diese Ressourcen fließen und von ihnen einfach nur das Notwendige nehmen… dann werden wir das demnach auf der Basis unseres „endlichen” Konsums machen.

 

Das Annehmen –als eine Offensichtlichkeit, aber nicht als eine Last(!), nicht als ein „wir werden sehen”, nein(!)-, dieses Vertrauens ohne Furcht… in das, was wir „Schöpfung” nennen, was uns übersteigt. Und deswegen finden wir diesen Namen  „Schöpfer Mysterium” begrenzt, welcher lediglich eine Beschreibung ist, um uns… als Ausgangspunkt in die Unwissenheit und in die Offensichtlichkeit, als Punkt der Bewegung zu versetzen.

Es wird bereits Tag und das ist nicht wegen unserer Fabrik, nicht wegen unserer Firma, nicht wegen jenem Mächtigen. Nein, nein…

Das Klima mäßigt sich bereits und der Schmetterling erfreut sich an dem Pollen…

Und die Schwalben finden sich pünktlich zu ihrem Termin ein.

 

Wir können nicht die Perspektive von Universum verlieren… Sie ist es, die uns einen Kreis der Unwissenheit und eine Überraschung der Fantasie gibt, und die gleichzeitig unseren Aufenthalt absichert.

Mit dieser Sternen- oder… göttlichen Unterstützung –wenn Sie es vorziehen- ist das Sichere, das Vertrauenswürdige, das Gewissen, das Schöpferische, das Vorsehungsmäßige garantiert, das uns mit seinen Zeichen, seinen Zufälligkeiten, seinem Glück und seinen Zusammentreffen eins ums andere Mal eine Sprache gibt.

 

Wenn diese Sphäre des Universums pochend ist, dann stimmt unser Herzschlag damit überein. Und ohne Vergleiche wird sich jeder einzelne fühlen und sich ehrlich in seinem Dasein, in seinen Ressourcen ausdrücken… Und er wird bemerken, dass das gegenseitige Vertrauen Erfolge mit sich bringt, Freude mit sich bringt, neuheitliche Vibrationen, Innovationen, Aussichten mit sich bringt, die sich… in allen Fantasien öffnen!

 

(4 Minuten der Stille)

 

Die Stille deckt uns mit ihrem Umhang der Schöpfer Sprache zu. Sie öffnet uns einen Raum für unsere Vorstellungskraft. Aber gleichzeitig spricht sie. Sie bedarf nicht des Klangs.

Indem SIE uns die Gelegenheit gibt, damit unsere Überlegungen auftauchen, ist das IHRE Art und Weise, uns zu fördern. Ohne das wäre es nicht möglich, dass wir uns entdecken.

 

 

aaaaAAAAAAAAAMmmmm

 

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