17.22 Die neue Welt befindet sich in uns

 

BETENDER RUF

 

(3:30 Minuten der Stille)

 

Die Bedrohungen, die möglichen Martyrien, das Unglück zeigen sich einschneidend.

Bedrohlich verkünden sich die möglichen Gefahren.

Für das Lächeln, für den Gesang, für den Tanz gibt es keinen Waffenstillstand; es gibt keine Plätze für die Feierlichkeiten.

Egal in welche Richtung finden sich die Hindernisse, die Schwierigkeiten… geschmückt mit Lügen, Täuschungen, monströsem Anschein oder schwachen und ärmlichem Anschein.

Zahlen und Zahlen verzieren die Projekte, die Vorschläge, die Prognosen und die Statistiken fliegen über unseren Köpfen und klettern auf die Spitzen: und sie erreichen unglaubliche Höhen –so hoch, dass wir sogar glauben angekommen zu sein(!)- oder sie fallen in tiefe, unerwartete Abgründe.

 

Gleichzeitig entdeckt man einen Tag, was bedeckt war und es ergibt sich eine mögliche Hoffnung, dass… man wird sehen müssen(!), man wird warten müssen(!) und man wird weiterhin suchen müssen…

In der Mehrheit der Fälle wird es vergessen werden, in der Bürokratie der Papiere oder in dem Schwinden der Gelder.

Ach…! Ein fortschrittliches Leben, ein progressives und intensiv eingepferchtes Leben, in dem dich das Gesetz hütet –indem es dich bestraft, klar-; in dem dich das Gesetzt beschützt –indem es dich bestraft, klar-; in dem das Gesetz über Deine Rechte wacht –und dich verdreht, klar.

Gleichzeitig klimpern die Gelder angesichts jedweden Schritts und sie fordern ihre Rechte.

Die Steuern werden ohne die geringste Güte auferlegt: Das ist für den gemeinsamen Fortschritt… den man nie sehen wird.

Und das Erwachen eines jeden Tages ist durch die Regierung gekennzeichnet. Und heute ist es in einem Tagesanbruch nachts, was gestern Tag war. Aber es ist zu unserem Guten –versichern sie uns. Damit wir Ersparnisse für die Zukunft haben, wenn uns das Alter belästigt.

Die Lüge ist ein natürlicher Kode: Das sind progressive Vormärsche, die die Menschheit im Altertum gemacht hat, um ihre Beute zu täuschen, um sie zu unterwerfen, um sie zu kontrollieren, um zu dominieren, um zu jagen. Das ist natürlich.

 

Und für uns wird der gehemmte Charakter natürlich. Für uns wird die lahm gelegte Ehrlichkeit natürlich. Für uns wird der verheimlichte Moment natürlich, der der Inspiration oder des Hauchs.

Das Universum fleht! Ja, das Universum fleht angesichts dieses unbedeutenden          –aber offensichtlichen- Punktes, der sich in Protagonist aufrichtet, zerstörender Protagonist, vergötterter Beschützer.

Die Schöpfung fleht, da sie ein Universum sieht, das von der Schöpfung fordert, obwohl es die Ressource der Güte hat, den Ruf des Hauchs, die Güte der Hilfe, die offensichtliche Bedienung, die Konstanz geliebt und gepflegt zu werden…

Das Schöpfer Mysterium mahnt das Wesen an, indem Es das Wesen zum Schwanken bringt, damit es seine Position wieder aufnimmt, damit es aus seinem Bewusstsein eine wirkliche Läuterung macht. Genug mit den Rückständen und den beschmutzenden Inkohärenzen! Es ist „Ruf ans Bewusstsein”, damit sich das Wesen begeistert zu leben, damit es sich leidenschaftlich verliebt zu leben(!), damit es sich leidenschaftlich verliebt da zu sein, es sich über jeden Augenblick freut.

Damit es (das Wesen) so transparent wie ein Kristall sei… und damit es das Licht durchlassen kann und es zulässt, dass das Licht es durchdringt!

 

Wird es der Moment sein, mentale Mauern niederzureißen, Betonblöcke… die uns beschützen? Wird es der Moment sein, das Eigentum zu verlieren, was uns quält? Wird es der Moment sein, sich wirklich betreut zu fühlen, wegen der Tatsache, konsequent mit dem Gedachten zu sein…?

Wird es der Moment sein, nach dem Ersehnten zu seufzen und sich in der Pflege anzustrengen…?

Wird es so sein, dass die Augenblicke kommen, in denen jedwede Präsentation von Schmerz, Drama oder Tragödie wie ein Hinweis gesehen werden kann, um Ressourcen wiederzufinden und um sie darzulegen und sie zu geben und sie anzubieten und sie zu realisieren, damit all das eine Komödie, ein Lachen ist…?

Die Freude sollte nicht so teuer sein, sie sollte nicht so teuer sein.

 

Auf dass sich der Mund, der sich mit Liebe und mit verliebt Sein füllt, gemäßigt sei in diesem Wort, in diesem Wort(!) und wenn man es ausdrückt, dass es wirklich überzeugend, solvent, treu ist und ohne Schwierigkeiten projiziert wird, ohne Ängste          –kleine, mittlere oder große.

 

Genug, genug darauf zu warten, dass sich die Welt ändert… damit, wenn sich die Welt ändert, wir uns ändern…

Was ist die Welt?

In Wirklichkeit ist die Macht die Welt der Bevollmächtigten…? Und das wird sich nicht ändern, weil es ihre Natur ist, sich zu bevollmächtigen, sich zu bemächtigen und den maximalen Druck zu erreichen.

Wir sollten auf uns selbst warten. Wir sollten darauf warten, dass wir uns in unseren Projekten, in den Phantasien, in den Erlebnissen des Alltäglichen, in dem Beispiel Gebenden von dem, was uns entspricht, ausüben.

Das ist ein Warten (span.: ‚espera‘).

Ein Warten (span.: ‚espera‘) das wirklich Hoffnung (span.: ‚esperanza‘) macht, weil wir jede Sekunde die Ankunft der „Neuen Welt” bestätigen können; der „Neuen Welt” von… das Beschädigte zu reparieren, das Vergessene wiederherzustellen, sich mit dem noch zu Erledigenden aufs Laufende bringen, sich an die Forderung anzupassen.

 

Die „Neue Welt” befindet sich in uns.

 

Und wenn wir als Wesen des Lebens auf unsere Ressourcen zurückgreifen und wir diese mit der Reinheit, der Überzeugung, dem Respekt und der Klarheit des Tuns, des Sagens, des Denkens, des Fühlens ausüben… wird es kein unüberwindliches Hindernis geben. Keins…!

Weil wir treue Zeugnisablegende Widerspiegelungen unseres Ursprungs sind.

Wir sind das reisende Licht des Schöpfer Mysteriums.

 

Aufhören, aufhören sich mit sich selbst zu konfrontieren und übergehen dazu, sich selbst auszuüben(!) in dem, was man weiß, was man von sich selbst benötigt und was die anderen von einem benötigen. Genug der Klage darüber, was ich bin und wie ich bin, wenn ich doch weiß, wie ich sein muss!

Ist es denn etwa nicht leichter, mich in dem zu zeigen, was ich bin, als sich auf das Modell zu versteifen, was gesagt wird, wie wir sein sollen?

 

„Entschiedene Lehrlinge des Lebens…, bescheidene Empfänger des Fühlens…, unterwürfige Fänger der Ereignisse… und kreative Replizierende der Schöpfung.“

Es gibt keinen Irrtum.

 

Und so nähern wir uns daran an, die Zwietracht aufzulösen; wir hören auf, uns durch die umgebende Furcht zu erschrecken, um das Lächeln und den Humor zu suchen… angesichts der Schwierigkeit oder der Unannehmlichkeit.

So weiß man, dass das Saatgut aufgehen wird… weil seine Berufung die ist „zu sprießen“.

 

Genauso wird auf diese Weise unser Bewusstsein wieder ergrünen. Es wird sich nicht nur im Frühling präsentieren, sondern auch im Herbst, im Winter, im Spätsommer, im Sommer. Es wird sein Grün nuancieren, es wird seine Hoffnungen modulieren, aber es wird kontinuierlich ein Zeugnis der Liebe sein, weil man lebt…!

Weil man dieses unbeschreibliche, undefinierbare, unbekannte… Ereignis lebt, das sich aber erhält. SIE erhalten es…! Das Schöpfer Mysterium erhält es, das uns anstößt zu beten, das uns beim Tagesanbruch schwingen lässt(!)…, damit wir angesichts der Ankunft des Lichtes aus dem Wachzustand eine wirkliche Überraschung machen.

Auf dass wir uns Licht fühlen und wir ein Projekt von ihm sind. Und wir projizieren uns in ihm!

 

Damit man uns kennt, ohne dass wir beabsichtigen, dass sie es tun und dass wir uns sehen ohne danach zu suchen, uns zu kontemplieren.

Ach! Auf dass dieses „tun ohne etwas zu wollen“ sich… unermüdlich zeigt! Jubelnd!

Jubelnd wegen dem, was sich ereignen wird...!

Neuheitlich wegen dem, was ich entdecken werde.

Ohne Last der Vorbeugung, der Vorsicht… von „was wird geschehen”? Indem man den Schutzwall der konstanten Verspätung nimmt.

 

Öffnen, ja, öffnen –ja- unser Bewusstsein, um nicht nur unser Verstreichen und das Verstreichen unserer Umgebung anzunehmen, sondern das Verstreichen des Lebens: vom Specht, der unaufhörlich auf den Stamm klopft, um sein Nest zu bauen; vom Urwald, der die Himmel bedeckt und sich verbirgt.

Annehmen und sich der ungleichen und der ungestümen Verteilung der Möglichkeiten bewusst werden, (eine Verteilung) die quält, die verfolgt, die bedrückt…! Aber all das als… Eigenes annehmen! Ja! Weil es in uns auch Bomben, Kriege, Hunger, Schranken, Mauern gibt…!

Klar! Wir haben die Äquivalente. Deswegen können wir folglich „fühlen”, was in anderen passiert. Und wir können in den Köpfen anderer lernen...!

 

Jeder Einzelne hat alle Äquivalente, die jedes Wesen hat, in dem geheimsten und verborgensten dieses Ortes des Lebens.

 

Und so ist es demnach, wie wir einen Charakter des Universums, einen Charakter der Schöpfung, eine Entscheidung der Evolution, der Veränderung, der Transformation, des Überdenkens annehmen.

So ist es, wie wir in der Lage sind, uns neu zu befähigen…(!) und Geschicklichkeiten anzunehmen, die uns für neue und kontinuierliche Prozesse befähigen.

Wir sind nicht frei von irgendeinem Sklaven, weil wir unsere Versklavungen haben.

 

Wir müssen uns trauen auszurufen, dass „Unser Beistand der Name ist”, sich als Träger, als eine Verbindung oder einen Vermittler des Schöpfer Mysteriums zu fühlen und dessen Spur in jedem zufälligen, umstandsbedingten, gelegentlichen, imaginären zu sehen.

ES (das Schöpfer Mysterium) schreibt kontinuierlich in unserer Umgebung! In unseren Träumen, in unseren Phantasien, in den Details, die sich jeden Tag ereignen!

Wir sollten nicht zur anderen Seite schauen.

Wir sollten das Ersuchen der Schöpfung beachten, das uns permanent an unsere Position erinnert.

Das uns belebt.

 

Sich öffnen, um es zu sehen. Sich öffnen, um es zu sehen und nicht in eine andere Richtung schauen: jene andere, die zur Egozentrik, zur Selbstverherrlichung und… zur persönlichen Wichtigkeit führt, die ihre Rechte einfordern, ihre Positionen, ihre Possessionen, ihre…

Sich vielmehr einstellen, sich anpassen und… sich transfigurieren hin zu Wesen, die wirklich dienen, die wirklich befreien, die gewiss teilnehmen!

„Die teilnehmen.”

 

Ein Ach(!) (span.: ‚ay’)… ein „Ach” (span.: ‚ay’), dass… das uns davon erzählt, dass es gibt (span.: ‚hay’). Es gibt das, was wir benötigen.

Ein Ach(!) (span.: ‚ay’), das uns davon erzählt wo wir finden können.

Ein Ach(!)(span.: ‚ay’)… das sich amüsiert.

Ein Ach(!)(span.: ‚ay’), das fühlt.

Und indem es fühlt, gibt es sich zu erkennen… und es bietet sich an.

Es macht sich zur Gabe des Lebens...!

 

Ach…!

 

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