16. Und im Leben scheint immer... etwas zu fehlen

 

BETENDER RUF

 

(10 Minuten Stille)

 

Und im Leben… scheint immer etwas zu fehlen: Es fehlt dieses Detail, es fehlt noch das zu machen, es fehlt, jenes zu komplettieren…

Es scheint so, als ob der Verlauf des Lebens ein permanentes Tun in dem wäre… „was noch zu tun ist“, ohne dass man wüsste, welche die Menge, die Qualität oder die Forderung wäre –im Allgemeinen- von diesem „was fehlt”, von dem, was fehlt.

Wenn wir uns in die Schöpfung versetzen –welche es ist, in der wir uns befinden- und unsere Qualitäten ausstellen, unser so arrogantes „Wissen”... dann werden wir bemerken, wenn wir uns auch nur ein bisschen unseres Aktionsradius bewusst werden, dass es alles in allem ein unermessliches Kontingent gibt… das wir nicht kennen, das sich nicht in unserer Dimension befindet, das aber auf uns einwirkt.

Welches ist das gewöhnliche Verhalten des Wesens?

Alle Möglichkeiten mit dem Empfinden zu umfassen, dass man sie in seiner Reichweite hat. Und das, was es (das Wesen) –in Empfindungen- in seiner Reichweite hat, ist, dass es sich in einer unendlichen Unermesslichkeit befindet! Und anstatt zu –„anstatt zu“- gehen, zu tun, da zu sein… gemäß dem wie es die eigene Kapazität vorgibt, und es ‚Das Unendliche‘ es erlaubt, nimmt es die arrogante Position der Kontrolle, der Kapazität auf oder an. Es bleibt immer etwas offen: Das Empfinden von… „unvollständig”, das stimulierend sein kann –es kann stimulierend sein-, aber es kann auch frustrierend sein.

Der Sinn und der Betende Ruf versetzt uns in die Perspektive, dass wir bemerken, dass wir eine sehr, sehr, sehr kleine Befähigung haben, die wir über den Platz haben, wo wir uns befinden, wenn wir versuchen das mit dem Erstaunen zu vergleichen,.

Das müsste uns ein Verhalten der Bescheidenheit, des Staunens und der Neugier(!) verleihen –selbstverständlich-, aber nicht possessiv, nicht auflösend.

Und es geht nicht darum, dass man sich „begrenzt fühlt”! Nein! Wenn ich in einem  unbegrenzten Universum wohne, dann bin ich es –aber im Verhältnis- auch.

 

Innerhalb des wenigen wissen, das wir haben, die kleine Proportion… in dem erweiterten Universum anzunehmen –das sich außerdem permanent amplifiziert(!)-…

 

Das Bewusstsein von ‚Unbegrenztheit’… muss andauern, aber das darf uns nicht zum Beherrschen, zur Kontrolle antreiben.

 

Unser Bewusstsein wurde nach und nach dergestalt konfiguriert, dass man, um leben zu können, gewinnen, erobern, haben, dominieren musste. Und alles war wenig, weil das Üppige, was es (das Wesen) um sich herum in seiner Umgebung hatte, offensichtlich war.

Von daher würde es aufgrund der Ambition alles(!) besitzen zu wollen, immer an etwas fehlen. Von daher wälzen sich die Gelehrten, indem sie ein Gestz suchen, „Das Gesetz des Ganzen”, das alles erklärt und uns in die Lage versetzt, zu kreieren, zu zerstören, zu entwickeln… was wir „Leben” in seinen unterschiedlichen Formen nennen.

 

Aber was wir aus der Sicht unser Fähigkeiten, der erlangten Erfolge sehen: Wir finden uns in diesem Ghetto des Universums mit unendlichen Spekulationen vor und trachten danach, das Mysterium außer Kraft zu setzen.

 

Anstatt angesichts des Offensichtlichen des Mangels und Mangels und Mangels, zu akzeptieren, dass wir uns IN dem Mysterium befinden, ist die arrogante Absicht, es verschwinden zu lassen… und mit der Litanei zu verbleiben von: „Na gut, wenn man es jetzt nicht weiß oder man es jetzt nicht kennt…. Dann wird man das schon kennen lernen, man wird es schon eines Tages wissen.” Dieses Verhalten von Eroberung, von ‚Erfolg‘; zweifellos das Produkt des Magmas, in dem wir uns vorfinden: unbegrenzt, unendlich. Aber anstatt es zu fühlen und mit ihm verschmolzen zu leben, fordert das Wesen heraus, es konkurriert. Und es stellt ein System von Erfolgen und Erworbenem auf… welches es für Momente befriedigt, während es das Wesen gleichzeitig enttäuscht.

 

(2:30 Minuten der Stille)

 

Könnte es sein –könnte es sein-, dass diese permanente Unzufriedenheit von Erfolg und Besitz, angesichts der Unmöglichkeit, alles einzusammeln(!), den Tot erzeugt? So wie ein Raum, wie ein Augenblick einer anderen Lebensart, unterschiedlich zu der begierigen, ambitionierten und… gescheitert possessiven.

Wird es das Bewusstsein, in seiner Form sich zu entwickeln sein, welches führt …        –wegen der permanenten Unzufriedenheit über das, was fehlt, aber gleichzeitig mit dem Stolz, was es erreicht-, welches zu einem anderen Bewusstseinszustand induziert… total unbekannt, aber welches das Leben an eine „Grenze“ versetzt, es in einen begrenzten Raum versetzt…?

Der gesamte Impuls, den das Dasein in dem Unendlichen gibt, wenn man entdeckt, dass man es nicht besitzen kann…, dann wird das Bewusstsein entkräftet und greift auf eine Grenze zurück. Wo doch seine Position unbegrenzt ist.

 

Und so etabliert sich, dass „alles seinen Anfang und sein Ende hat”, dass „alles sein Wachstum und seinen Niedergang hat”… So werden wir zu „Gauß” –so wie die Lebenskurve aller Prozesse-, „obwohl”… obwohl wir wissen und wir sehen, dass das Universum, in dem wir uns befinden, in dem sich die Funktionen und die Aktivitäten transformieren, sich verwandeln, konvertieren, sich ausdehnen, sich transfigurieren, so nicht funktioniert… die Funktionen dauern an, mit unterschiedlicher Konfiguration, was uns ein Beispiel von Ewigkeit gibt.

 

Aber so wird das nicht betrachtet. Nein. Man betrachtet, dass jener Stern mit dem anderen zusammenprallt und zerstört wird und verschwindet und es ein schwarzes Loch auftaucht und…

Man gibt ihm ein “Ende”.

Und so ein „Ende” gibt es nicht. Es gibt von einem… unergründlichen Mysterium eine transformierende Transfiguration, eine Mutation ohne Proportionen.

Aber das Wesen in seinem Bewusstsein, um sich zu erhalten und um seine Umgebung, sein Milieu zu erhalten, greift auf „das Endliche” als ein unausweichlicher Prozess zurück.

 

Der Betende Sinn ermahnt uns zur Notwendigkeit, unser Bewusstsein zu konfigurieren… und von ihm die Grenzen und die Begrenzungen wegzunehmen, damit man sich wirklich in dem Mysterium fühlt, als Teilhabender –weil das Wesen Mysterium ist- und damit es sich permanent „kreativiert“.

 

Lassen Sie uns eintreten, um in diesem unsterblichen Bewusstsein des Mysteriums zu vibrieren:

 

 

OOOOOMMMMMMMM

 

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