14.22 Der Betende Ruf bezieht uns in ein befreiendes Glauben mit ein

 

BETENDER RUF

 

(5 Minuten der Stille)

 

Und jetzt kommen die… alten(?) zurück... –es wäre nicht korrekt, die Zeit so schlecht zu behandeln, auch wenn sie nicht existiert-, jetzt kehren die Winde der „Kriegskunst” zurück. Die nicht weggegangen waren! Sie hatten sich in einer Fraktion des Komforts und des Wohlstands entfernt, der sich auf der Basis zu kolonialisieren, zu neokolonialisieren und den Rest auszunutzen gebildet hat.

 

Geschichtlich erinnert man sich außerdem an den Krieg als eine Kunst, als… ein natürlicher Sinn einer Daseinsweise.

Der nicht nur von den Menschen ist! Schon die Götter…. –wir erinnern uns- die Götter des Olymp kümmerten sich um unglaubliche Schlachten, Odysseen…

Gewiss ist, dass er (der Krieg) nach und nach –„anscheinend”- sanfter wurde. Ja, „anscheinend, weil sich der Kriegsstil veränderte.

Und dann wurde der Konkurrenzkampf, die Propaganda, –tatsächlich- der…  Streit eingeführt, um zu besitzenum zu versichernum zu kontrollieren

Während in anderen Teilen der Krieg –in Anführungsstrichen- „niemals” aufhörte, lebte man in der Komfortzone, die von denen geschaffen worden waren, die die Kriege, um es so auszudrücken… „nach dem Geschmack”, „al dente” –so wie die Pasta-erschufen…. Und jetzt ist die Pasta hart geworden, weil eine neue Verteilung vorgenommen werden muss. Und jetzt macht die Pasta den Zahn kaputt. Wir werden zahnlos verbleiben, wenn wir nicht aufpassen.

Und die geliebte Propaganda, die uns so wie das Phantom der Oper begleitet, um über unsere Tugenden, über unsere Rechte, Gesetze und… und das(!) zu sprechen, versucht zu zeigen, dass es unerhört ist, das so etwas passiert…

Das letzte Jahrhundert ist nicht so weit entfernt.

 

Der Betende Ruf erscheint in dieser punktuellen Situation, um uns –einerseits-darauf hinzuweisen, dass er DIE NORMALE Konsequenz einer Daseins Art und Weise ist, die ganz offensichtlich kreiert zu kämpfen, zu triumphieren oder zu verlieren…

 

Und wenn schon ein subtiler Krieg aufgrund zu emigrieren, aufgrund des permanenten Konkurrenzkampfes aufgestellt war…, geht man jetzt das Risiko ein, in die Mentalität zu verfallen… also nicht die der Angst –vielleicht wird die Angst schon monoton-, sondern in den Lebensstil, sich… sich angegriffen zu fühlen, sich ohne Ressourcen zu fühlen, sich schutzlos zu fühlen, sich mittellos zu fühlen, sich enteignet zu fühlen.

Nein! All das gab es auch vorher schon(!), sehr-sehr-sehr vergraben.

Es ist eine Gelegenheit, sich in dieser gegenwärtigen Zeit zu befinden, weil sie uns all diese zahllosen Wendungen zeigt. Und wir können in „die Versuchung verfallen, uns zu ändern.“

- Ändern?

- Ja… Nicht mehr anhäufen, sich nicht mehr hinter den Barrikaden verschanzen, nicht mehr… Nein!

 

Zu der Form, der Art und Weise und der Entwicklung wie man als Spezies auf diesem Planeten lebt ganz entschieden „es reicht(!)“ zu sagen…

Und dieses „es reicht(!)” muss von jedem Wesen ausgehen, das korrigieren, berichtigen, überdenken, rehabilitieren, sich instand setzen muss… gegenüber dem Glauben, dass unser Dasein kein Kriegsentwurf ist; dass unser Dasein keine Qual, keine Angst, kein Sammeln, keine Flucht ist…; dass unser Dasein das Fortbestehen ist, zusammenlebend, teilend… indem wir uns zu Komplizen der Tugenden machen, um uns gegenseitig zu dienen, um uns in unseren Feierlichkeiten zu freuen, um den Neid und den Besitz zu vertreiben.

 

Das zu sagen scheint einfach…, aber gewiss… das ist schwer…

Und sicherlich ist es schwer, sich in eine andere Perspektive zu transfigurieren.

 

Und es schwer, weil… der Mensch sich darauf versteifte, er entwickelte sich im Bewusstsein, mit der Schöpfung zu konkurrieren. Dort ist es: Mit dem Frühling konkurrieren, mit dem Herbst, mit dem Winter… mit dem Adler, mit der Orchidee… zu konkurrieren(!), um sie zu dominieren, um sie zu kontrollieren, um sie zu lenken, um sie zu manipulieren…

Um so wie die Idee zu sein, die man von Gott hatte: Das ist der Krieg.

Das ist der Ursprung von ihnen allen.

Krieg gegen den Regen, wenn es Überschwemmungen gibt; Krieg gegen den Regen, weil es Trockenheit gibt; Krieg…

Niemals fühlte sie, die Menschheit, sich an diesem Ort, mit diesen Ressourcen, mit diesen Charakteristika des Lebens wohl.

 

Es fehlt ihr (der Menschheit) immer ein bisschen mehr Glaube, –selbstverständlich- Hoffnung… und sie hat einen übertriebenen Glaube an ihre Macht. In der Macht, die sich vernichtend zeigt, weil sie sich „konstruierend” zeigen könnte, aber nein.

Derjenige, der kommt, zerstört, indem er etwas über dem, was da war, konstruiert und so weiter und so fort, allgemein ausgedrückt.

 

Und es war zweifellos das Männliche, vergöttert wegen seiner Fähigkeiten, seiner Geschicklichkeiten, seiner Fallen, seiner Lügen das, was getäuscht, kolonialisiert, produziert, angehäuft, domestiziert hat…

 

Unersättlich. Und noch… –das ist offensichtlich- und es gibt immer noch Gewinn zu machen aus diesem Neid ohne Waffenstillstand gegenüber dem Schöpfer Mysterium.

 

Noch bleibt viel Grausamkeit zu befriedigen.

 

Und sehr viel Unwissenheit anzuerkennen.

 

Der Betende Ruf zieht uns in ein… BE-FREIENDES Glauben.

In ein Glauben des miteinander Teilens, des Zusammenfließenden, des Zusammengefügten, des Zusammenlebenden.

Geweihte.

Ja. Dem Dasein und dem Leben die heilige Färbung geben, die das sich Loslösen von dem Gefühl der Macht, von ihrem ausübenden Arm der Gewalt… mit sich bringt… und die dringende Notwendigkeit der bescheidenen Unterwerfung: die, die uns unwissend… lebhaft… flexibel macht… und mit einem permanent kreativen Verhalten.

 

(2 Minuten der Stille)

 

Es könnte gut sein –in dem betenden Vorschlag- dass man ihn mit dem Frühling vergleicht: mit dieser Zeit, in der die Neuigkeit hervorbricht, die Manifestation mit ihren unterschiedlichen Schattierungen, mit ihren unendlichen Variablen…, so als würde er uns den Ton geben! Ja, den Ton, unter einer anderen Weisung zu vibrieren, die wir bereits vom Hörensagen kannten, die wir schon mit einem erhaschten Blick gelebt haben, aber jedes Mal, wenn man die Gelegenheit hat –so wie jetzt- wieder darauf zu treffen, nehmen wir an… –ja- nehmen wir als Referenz diese Jahreszeit an, die, egal wie unsere Funktion, unsere Verantwortung, unser Dasein auch sein mag, dass das… eine subtile Veränderung beinhaltet… ein subtile Veränderung beinhaltet.

 

Ja, wir können uns an die Versprechen, die so oft am Ende des Jahres, an Geburtstagen, an… gemacht werden, erinnern… Ja. Das ist in Ordnung, aber heute ist das nicht ausreichend.

Heute treibt uns der Betende Sinn an(!)…, dass wir unsere Bereitschaft hin zu einem Verhalten des Aufkeimens, des Wachstums, des Glanzes ausführen… mit diesem Aroma des Heiligen, das mit sich bringt, dem Realisierten eine Transzendenz zu geben, egal was es auch sein mag.

 

(2 Minuten der Stille)

 

Jede Position, Disposition oder jedes Verhalten heilig zu machen, bringt keinerlei… spezielle Bonität mit sich. Es bringt eine rigorose Ehrlichkeit mit sich. Es bedeutet… das Unmögliche zu transzendieren. Es bedeutet, sich als „Wunder” zu fühlen.

 

Es bedeutet diesen Respekt, zuzuhören… dem Großen und dem Kleinen.

 

(5:30 Minuten der Stille)

 

Uns in dieser Transzendenz und in diesem heiligen Dasein zu fühlen, angesichts des Unmöglichen und der Wunder, als neue Werkzeuge, die es ermöglichen, alltäglich in einer außergewöhnlichen Weise zu leben.

 

In der Vibration, sich „darin“ zu befinden:

 

 

(eEEEEEEEEENnnnnn)

 

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