14. Wir sollten uns nicht von der Gier der Angst einfangen lassen

 

BETENDER SINN

 

(4:30 Minuten der Stille)

 

Entführt durch die Furcht, die Panik und den Terror –gemäß der allerletzten Nachrichten-, ist die menschliche Globalisierung erschüttert und was als eine weit entfernte Hypothese der sechsten Ausrottung erscheinen könnte, wird immer pompöser, immer überraschender.

Und es spielt keine Rolle, dass… –genau das versucht man, nicht(?)-, dass sich das Zusammenleben, die Erlebnisse, die Entwicklungen, usw. verschlechtern. Es ist noch mehr –so wie man sehen kann- ist es vorgesehen, die Schraube anzuziehen.

Ja. Das bedeutet, wenn es mit diesem und jenem Druck, mit diesen und jenen Verboten, Gesetzen, Normen, Verhaltensregeln… nicht ausreicht, dann gibt es noch mehr.

Als es schien –„schien”-, dass sich einige aller Widrigkeiten zum Trotz, einige fühlten sich… –einige(!)- fühlten die Lust zu projizieren, zu tun oder zu streben „nach”, zogen die globalisierenden Teams die Schraube noch ein bisschen mehr an. Ja. In Spanien sagen sie uns, dass es in Wirklichkeit nicht 56.000 Infizierte gibt, nein. Sie haben schlecht gezählt. Es gibt 500.000.

- Sie haben schlecht gezählt…? Was für eine Bandbreite, nicht wahr?! Was für eine Bandbreite…, die so…! Von 50.000 zu 500.000!

- Ja. Also die Journalisten gehen schlecht mit der Mathematik um.

- Ah! Werden sie mich wohl auch eingetragen haben, nicht?!

- Ja, ja! Klar, klar…! Weil, ich nicht weiß, ob sie es wissen, klar, wenn man es gut betrachtet, was macht das schon 50.000 zu 500.000.

- Also in Wirklichkeit ist es so, dass es nicht egal ist!

- Aber das ist genauso als würde man denken, dass wir uns im Sommer befinden, wenn wir uns in Wirklichkeit in der Weihnachtszeit befinden. Wir befinden uns in der Weihnachtszeit und… und es ist dieselbe Entfernung wie von 50.000 zu 500.000.

- Ah(!), aber…

- Es ist kalt… sie kündigen von allen Orten aus an, dass es schneien wird, dass… ich weiß nicht, dass es hageln wird, dass, wenn es nicht heute ist, dann wird es Morgen sein und wenn es nicht Montag ist und wenn nicht… wegen Weihnachten!

- Ah…! Demnach, der Sommer…

- Nein! Das war eine Vulgarität: Sommer! Nein. Das Gute ist der Winter, der Dich zwingt im Haus zu bleiben. Schon der Slogan sagte: „Komm Weihnachten nach Hause.“

 

Es ist offensichtlich, dass man angesichts dieser Situationen auf das neunte, auf das achte Bittgebet zurückgreift …

Obwohl, wenn wir genau hinsehen, nicht so sehr, wie man es erwartete. Anstatt den Tempel zu nutzen, um sich zum Beten einzufinden, wird der Tempel benutzt, um sich zum Schlafen einzufinden, um sich einzuweisen, um intubiert zu werden oder um… sich einfach nur einzuschließen.

Sogar… –um es noch besser zu betrachten- sogar die Kirche in ihrer Pracht des Papsttums und dem schimmernden Vatikan sagt uns –in Worten des Franziskus, alias Bergoglio-… sagt uns, dass „Gott immer verzeiht. Das menschliche Wesen verzeiht „manchmal” –manchmal. Die Natur verzeiht niemals –in Bezug auf diese globalisierten Unbequemlichkeiten, die geschehen.

Wie wir sehen können,  ist sie zu einem Burger, zu einem Hamburger geworden, einem Mac Muc, gemäß dem das belegte Brötchen durch zwei Strukturen gebildet wurde: Gott auf der einen Seite, die Natur auf der anderen und in der Mitte dieser Schinken. Das heißt –ich will sagen- das menschliche Wesen.

Einer verzeiht alles, der andere verzeiht nichts und der andere –puf(!)- verzeiht manchmal.

Wodurch man leicht ableiten kann, dass die Natur dabei ist sich vor der Beleidigung zu rächen, die von… –hier wäre das Wort „immer“ von Wert-, die der Mensch seit je her ihr gegenüber ausgeübt hat. Und sie hat gesagt: „Jetzt langt‘s! Von 50 gehen wir zu 500.000 über. Es wird nicht weiter geredet.”

Es erweist sich als merkwürdig zu betrachten, wie die Gläubigen, die Religionen sogar ihren minimalen Sinn der Andacht, des Hauchs, was nicht materiell, überzeugend und praktisch ist, verloren haben. Ganz offensichtlich passt Gott nirgendwo rein.

 

Den Feind identifiziert, was man machen muss ist, ihn zerstören.

Die Kunst… –nannte man sie so(?)- „die Kriegskunst” wird wieder modern.

Und klar, im Krieg, die Alten und die Kinder erzählen uns und die Frauen ran ans Nähen. So war es vorher, nicht? Und es scheint, dass es jetzt auch wieder so ist.

Selbstverständlich, die Freiheiten… –ach(!), wie waren die vorher(?)-, nein. Im Krieg kann es keine Freiheiten geben. Wenn es nicht so wäre, wie könnten wir da ein Heer bilden? Das Heer ergibt sich auf der Basis von Befehlen, dem Gehorsam und der gewalttätigen Fähigkeit des Angreifens.

Da der Feind unsichtbar ist –unter normalen Konditionen, nicht wahr(?)-, er aber in Körpern wohnt, ist das Beste das, die Körper anzugreifen und so wird der Feind zunichte gemacht. Mensch! Als Kollateralschäden machen wir auch den Körper zunichte, aber, los jetzt(!), das ist jetzt auch nicht so eine Sache… psss…!

Es scheint zwischen witzig und dramatisch. Zwischen glaubhaft oder ungläubig. Und der Betende Sinn führt uns zu einem Zustand, die unübliche Gewalt, zu der man gekommen ist, durch einen eigenartigen Konsens zu kontemplieren, um noch mehr zu domestizieren, um noch mehr zu beherrschen, noch mehr zu kontrollieren und um… kulminierend eine nutzbringende Versklavung zu erreichen.

Die sogenannten „heiligen” Texte: „Und am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.“

Und was soll das heißen, dass ER alles verzeiht und die Erde verzeiht nichts? Was für eine Transkription! Das ist genauso ein Sprung wie zwischen 50.000 und 500.000.

Und in diesem Vorschlag zu einer anderen Sichtweise fordert uns der Betende Sinn dazu auf, uns nicht von der Gier der Angst  gefangen nehmen zu lassen.

 

Wenn wir uns Universum fühlen, wenn wir uns mit den Wolken verbünden; wenn wir mit dem Hauch atmen; wenn wir zum Tagesanbruch werden, zum Geboren Werden und zum Tun in jedem Versuch; wenn wir wissen, dass… –und als Gläubige in diesem Schöpfer Mysterium vermischt -, wenn wir wissen, dass uns der Tag und die Stunde nicht gehören, wenn wir Erbarmen fühlen und durch sie und mit ihr die Barmherzigkeit, dann wird es keinen Grund der Ansteckung der Angst geben, es wird weder Furcht der Flucht geben, noch Vorurteil der Nähe.

Die Agonie der Angst ist entsetzlich. Sie entspricht nicht dem Pflanzengrün des Frühlings mit der Transparenz des Tagesanbruchs oder dem Staunen über die Abenddämmerung.

Vielleicht… vielleicht war es der Neid des Wesens der Menschheit, als es sah, dass es nicht in der Lage war, ein strahlendes Universum zu erzeugen! Und in Folge dessen  warfen sich einige dorthinein, menschliche Universen zu erobern… jene, die man betrügen, belügen, verbergen kann.

Und so –wahrscheinlich als ein Faktor- erzeugte sich innerhalb der Spezies nach und nach diese innere Abneigung. Und infolgedessen der beherrschende Eifer der ganzen Umgebung.

Von Ausnahmen, Gelegenheiten und Wesen abgesehen passte es nicht in das Wissen des menschlichen Wesens hinein, eine theoretisch sekundäre Rolle in der Schöpfung zu akzeptieren. Es versuchte mit allen Mitteln Schriften, Botschaften, Offenbarungen zu interpretieren… sich als Zentrum der Schöpfung zu benennen und sich Vor-zu-benennen. Aber ohne große Schwierigkeit das nachweisen zu können machte  die Schöpfung, als es (das Wesen) nicht da war, weiter; das Pflanzengrün des Frühlings wuchs an, der Gesang der Vögel spitzte sich zu.

 

(2:15 Minuten der Stille)

 

Ach…! Die Schöpfer Stille erfleht von ihrem Autismus aus. Und das Wesen der Menschheit füllt sich mit seinem Heulen, mit seinen Protesten, mit seinen Klagen. Es gibt… es gibt keinen Lapsus zu betrachten. Die Betrachtungsweise wird wie eine Auflösung.

Mehr Krieg.

 

Die Barmherzigkeit betrachtet das Elend. Sie ruft zur Eintracht. Sie flüstert zur Poesie, damit sich eine Verbindung mit dem Schöpferischen herstellt, die das Elend auflöst und von der Armut ablässt, damit diese sich umstrukturiert.

Und in diesem ‚verbarmherzigen’ überlässt sich das Wesen auf. Weil es weder die Uhrzeit noch das Datum kennt. Weil „Der Einzige“, der sie (die Uhrzeit)… in seinem Wohnsitz… nicht fern, intim, hier und gleichzeitig einhüllend unendlich anbringen kann, erwägt die Zeit nicht. ER entscheidet in jedem Moment.

 

Ach! In dieser erbarmungsvollen Barmherzigkeit hat das Auflauern der Lüge keinen Platz, das geheimnisvolle Versteck, die erbarmungsvolle Lüge. Nur das Engagement, die Bereitschaft, das bereite Verhalten, die Vorsehung wahrzunehmen…, die kontinuierlich von der Stille der Ereignisse aus spricht, von den Zufälligkeiten aus, den Überraschungen, dem Glück haben.

 

Ach! Unsere Natur als Ausdruck des Universums zu entfalten, nicht als possessiver Ausdruck meines Wesens, meines Charakters, meiner Art und Weisen …

Nichts gehört mir! Warum muss ich es einfordern?

Vielmehr, wenn ich mich geliebt fühle und in dieser Frequenz erwidere, dann werden meine Schritte das Erbarmen sein. Die Barmherzigkeit wird meine Läuterung sein. Die Stille zufällig(!)... wird die Verschmelzung mit dem Kauderwelsch des Geschöpften sein.

 

(7:15 Minuten der Stille)

 

Angesichts der globalisierten Gefangennahme, geschützt mit der dringenden Angst, ermahnt uns der Betende Ruf an unser universelles Bewusstsein, unser Bewusstsein als Vers(!) (span. ‚verso‘), uns als Geliebte zu sehen, uns geliebt zu fühlen(!)... und in dieser Bereitschaft der sensiblen Notwendigkeiten zu entsprechen.

Und sich noch unter den schlimmsten Bedingungen als Erbe des Himmels zu wissen, sich Erbe des Universums zu wissen.

Die betende Präsenz wird uns diese Meinung, diese Ruhe, diesen Enthusiasmus(!), die Fähigkeit uns zu regenerieren geben. Weil wir in jedem Tagesanbruch geschaffen werden. Weil SIE uns nach dem Schlaf machen und SIE uns eins ums andere Mal ‚Gelegenheit‘ werden lassen.

Ach! Sich ohne Vernunft fühlen. Gefühle ohne Meinungen. „Senti-sientos” ohne… Sünden.

Emotionen in den Wind, ohne Schutzwälle, ohne Hindernisse….

Sauber

 

***