1. Durchreisen und gleichzeitig verbleiben. Universario des Himmeltrakts TIAN

 

BETENDER RUF

 

(1 Minuten der Stille)

 

Zu durchreisen… indem man zur Zukunft wird und gleichzeitig verbleibt, ist eine Wellenlänge, die in vorgesehener Weise geschieht.

Es ist keine gerade Linie. Es ist eine Wellen formende Spirale, die kein Ende hat.

Indem wir gleichzeitig in dem Begehbaren und dem Permanenten vibrieren, trennt uns das von der dualen Welt.

Und heute erinnert uns der Betende Sinn daran, dass wir uns an einem Ort es Transits befinden, so wie dieser Raum, in dem uns das Gebet ruft. Aber gleichzeitig ist es ein permanenter Ort, der uns konstant aufnimmt, damit wir in der Lage sind, eine EWIGE ZUKUNFT zu sein… und dabei in der Gegenwart durchreisend und Konstanz in der Vergangenheit habend.

 

Genau heute, mit der längsten Nacht und dem kürzesten Tag. Genau heute, da an einem Ort der Winter zittert und in einer Position der Wärme geschwitzt wird. Und gleichzeitig, simultan, leben sie zusammen, teilen sie miteinander.

 

Ohne dass es „zufällig” wäre, sagen uns außerdem die Sterne, dass die großen Giganten Jupiter und Saturn nahe sind. Millionen von Kilometern entfernt, klar. So als wäre die Abstimmung erforderlich und notwendig, um die Fähigkeit zu haben, die eigenen Ressourcen ins Spiel zu bringen, und um sich mit den anderen in Abstimmung zu bringen, sich zum Konsens zu machen. In einem anarchistischen Konsens ohne Zweifel, ohne Zwänge, ohne Ängste.

 

Und so war es, wie vor 29 Zelebrierungen mit der anscheinenden Idee aufzuhören und „irgendwann machen wir dann weiter”… durch diese Räume gegangen wurde. Die die reale Idee war es „weiterzumachen“, indem wir hin zur Zukunft durchstreifen, aber dabei die Fortdauer, die Konstanz belassen… die uns –einmal mehr- aufnimmt.

 

Und angesichts des Betenden Rufs, nachdem wir diese… Zeiten durchgemacht haben(?), können wir versichern… –diejenigen, die wir als Vermittler dieses ganze Projekt entwickelten- wir können versichern, dass DER ABDRUCK DER  VORSEHUNG da war, da ist(!)… mit der Idee, mit seiner Entwicklung, mit seiner Evolution, mit seinen Beiträgen, mit seinen Neuheiten. All das ist nicht frei von Schwierigkeiten, von Unbequemlichkeiten, von Missverständnissen… Ja. Von daher eine Probe der Vorsehung: abgesehen von allen Schwierigkeiten, die schwer lasten…, der Impuls der Ausdehnung, der Impuls, kontinuierlich zu erblühen, ist auf mysteriöse Art und Weise da.

Und SIE führt sich durch uns aus, SIE zeigt sich durch uns.

Unsere Teilhabe ist… repräsentativ, vermittelnd.

Und das berührt und das erstaunt uns.

Und wenn man sagt betend, dann bewegt uns das dazu, diese Offensichtlichkeiten für die zu übermitteln…, die sich anschließen, für die, die kommen: damit jedes Wesen diese mysteriöse, von der Vorsehung bestimmte Anschaulichkeit, in sein alltägliches Leben mit aufnimmt. Und damit sie Gegenwart, Vergangenheit und gleichzeitig Zukunft sei. Und damit das Wesen fühlt, dass es „Befreiung” mit sich bringt, wenn es aufhört der Hauptdarsteller zu sein und dazu übergeht, das Äquivalent, der Vermittler, der Repräsentant zu sein... Es bringt mit sich, sich dieser persönlichen Wichtigkeit zu entledigen, die so sehr im Namen davon ausgeübt wird, alltägliche, gewöhnliche Wahrheiten zu besitzen, die aber jeden Tag die kreativen Prozesse untergraben.

Von daher… wäre es von unserer Seite –als Vermittler, als Repräsentanten, als Marionetten des Schöpfer Mysteriums- dran, diese Präsenz zu akzeptieren, sie zu fühlen und sie mit Strenge(!) auszuüben. Einer Strenge, die nicht bestraft, die nicht verfolgt, die aber wachsam ist, sehr wachsam(!), damit die Gaben der Vorsehung respektiert werden, damit man sie bemerkt!

Und so verbleiben die Bewusstseinszustände mit der Verantwortung, mit der Pflege, die SIE für uns haben, aber ich betone das, mit der Strenge, Hüter dessen zu sein, was kommt, was auftaucht, ohne zu bitten, ohne es zu erwarten.

Ach (span. ‚ay’)...(!) Ja. Ach! (span. ‚ay’) von Ausruf und es gibt (span. ‚hay’), von haben, eine Unmenge an Ressourcen zu haben, angesichts derer wir in dem Maße noch erstaunter sein werden, wie wir es verstehen, dieses rigoros zu hüten. Dann werden wir noch eifriger sein, unsere Entscheidungen werden stärken werden, wir werden augenblicklich wachsam(!) angesichts jedweden Zwischenfalls sein, der, so klein er auch sein mag, erledigt wird, aber der, wenn man es lässt(!), weiter da ist und… gedeiht und gedeiht.

 

Dieser Betende Ruf erinnert uns daran, weder als Vergangenheit noch als Gegenwart noch als Zukunft, sondern als „immanent” –das bedeutet, innerlich im Gebiet der Existenz und des Lebens- dass wir Behältnisse von Botschaften, von Ideen, von Projekten sind. Dass wir uns in Kommunion mit dem Lebendigen befinden, im Einklang mit den Idealen und im Konsens mit den Projekten.

Und so ist es, wie wir das Offenbarte übermitteln können –ohne zu können (span. ‚poder’)-, das Entdeckte kultivieren und uns durch die Aufmerksamkeit und die Wachsamkeit leiten lassen können. Damit unser Wesen in den sogenannten „schwierigen, komplexen oder komplizierten Momenten”… zur Stelle, bereit, aktiv, präzise, exakt ist!!

Das ist die Forderung, die jetzt in diesem Transit von uns als Vermittler erbeten wird, um diese Vorsehung zu hüten; damit sich jedes Wesen diese klare Entscheidung fühlt, zu kollaborieren, zu helfen, zu respektieren und zuvorkommend die Unterschiedlichkeit der Versionen, der Visionen zu akzeptieren… und um so zu vermeiden, sich willkürlich Rechtsprechung, Strafen oder ähnliche Situationen anzumaßen.

 

Das Vertrauen, nicht nur in die dienliche Pflicht eines jeden einzelnen, sondern das Vertrauen in „die anderen”; die anderen, die ähnlich sind, die anderen als Lebendsysteme und offensichtlich auch diejenigen unserer Abstammung, von unserer Menschheit.

Wir sollten nicht, in keinster Weise, die Fähigkeiten, die Ressourcen und das Vertrauen der anderen untergraben.

Strafen wir das Kind etwa, wenn es nicht sprechen kann, weil es schlecht ausspricht?

Werden wir etwa ärgerlich, wenn das Kind zum ersten Mal auf das Fahrrad steigt und runterfällt?

Nein. Natürlich nicht. Wir haben Vertrauen. Und wenn es dann schon sein Gleichgewicht behält, dann vertrauen wir noch mehr. Und so respektieren wir. Und so werden wir niemals zum Krückstock für jemand anderes.

Aber gleichzeitig, „aber gleichzeitig” –simultan- hüten wir uns, machen wir uns „zwischenabhängig“. Mit der Idee, dass jeder einzelne fühlt…(!), fühlt, dass in dem anderen und in dem anderen und in dem anderen eine wohlwollende Aufnahmen angesichts einer Notwendigkeit gegeben ist. „Es wird eine wohlwollende Aufnahme angesichts einer Notwendigkeit geben.“

So ist das Vertrauen eines jedes Wesens in sich selbst und in den gegenseitigem Respekt nicht gebrochen(!), damit sich jedes Wesen in seiner Vorsehung ausübt… es ist nicht uneins damit, sich vereint zu fühlen und zu wissen, mit Gewissheit(!), dass wir aufgenommen werden würden, wenn die Notwendigkeit es erfordert.

Und so ist, dass wenn wir jetzt in einer Menschheit mit Verzweiflung entlanggehen, dann müssen wir mit unserer Gegenwart beitragen…, mit der Strenge der Kultivierung der Vorsehung müssen wir VOLLES VERTRAUEN in unsere Ideale, in unsere Projekte beitragen. Es zu verstehen sich anzupassen, ohne aufzugeben. Die Konfrontationen beiseite stellen –jene, die einen erzittern lassen.

Jedes Wesen der Menschheit wird aufgrund seiner Talente, mit denen die Schöpfung es versehen hat, gefordert. Niemals wird es um mehr gebeten. Aber dieses Bewusstsein, dass SIE niemals mehr von uns erbitten werden als das, was wir geben können, ist das Bewusstsein der Vorsehung. Aber wenn wir im menschlichen Bewusstsein verbleiben, und wir uns nicht an die Kreativität anbinden, an die Sorgfalt, an die Offensichtlichkeit des Schöpfer Mysteriums, wenn wir das absondern und unsere Funktion „hedonisieren“, klar, dann… dann wird der aus nächster Nähe, der Nächste… von uns fordern, uns bitten, uns aufzwingen mehr zu geben, als was wir sind oder haben.

Und es ist leicht, in die Falle des Dominanten, des Dominierenden zu verfallen und uns unfähig zu fühlen, uns dumm zu fühlen, weil jener, der andere oder jener uns kritisiert, uns verfolgt, von uns fordert, uns aufzwingt…!

Und dabei sind wir hier, in der Existenz, im Leben vorhergesehener Weise dotiert und SIE fordern nicht mehr von uns als das, was wir sind. Infolgedessen fordern SIE nicht von uns, SIE lassen uns unter dem Bezugspunkt der Schöpfung fließen, klar.

Werden wir erlauben, dass jemand diesen Bezugspunkt untergräbt?

Auf gar keinen Fall.

Unser Beistand ist der Name des Schöpfer Mysteriums und auf ihn –verkündet der Betende Ruf- beziehen wir uns, mit ihm verbünden wir uns. Aber wenn uns jemand in unserem Protagonismus, in unserer Güte, in unseren Bosheiten, in unserem Neid, unserer Wut, in unseren Vorurteilen schmeicheln möchte… dann müssen wir nein sagen. Nein.

Wenn das Schöpfer Mysterium mich nicht bestraft, mich nicht verfolgt, mich respektiert –mysteriöser Weise, ja- mit welchem Recht besetzt dann jemand diese Position –plump, klar- und schwächt die Verbindung mit DEM EWIGEN und verfällt in die Gerechtigkeit des Alltäglichen?

„Das ist möglich, das ist nicht möglich, da ist in Ordnung, das ist schlecht…”

 

Diese Verbindung des Bezugspunkts wird es uns erlauben, „NEIN” zu der Kraft zu sagen, die von uns fordert, die uns anschuldigt und uns bestraft. „Nein“ sagen.

Und „nein” zu unseren eigenen Positionen sagen, die häufig in die Opferrolle oder in den alltäglichen Protagonismus verfallen.

Und „nein” sagen zur Vorherrschaft des Menschen über den Menschen, das bedeutet „ja” zur Vorsehung des Mysteriums, zur Offensichtlichkeit ihrer Assistenz, zur Konstanz ihres Einflusses, ihrer LIEBE!

Und selbstverständlich ist diese Position nicht abgetrennt von unserer Suche, unserem Interesse, von unserem Entdecken, von dem, anderer Meinung zu sein, von unserem Suchen, von unserem Lernen –so wie man es in einer einfachen Kritik denken könnte… Nein! Das bildet Teil der Wärme der Vorsehung.

 

Die Freude… Ja, die Freude, sich durch etwas geschützt zu fühlen, das wir nicht kontrollieren können, durch etwas, das wir nicht dominieren können, durch etwas, von dem wir nicht fordern können(!)… diese Freude ist enorm.

Ja, denn wenn sich das Wesen der Menschheit „göttliche Funktionen” anmaßt              –wir erlauben das Wort, ohne sie zu kennen, und wenn es sich zum „Richter und Ersatz“ und anderen Dingen errichtet, dann erzeugt es diese Welt, in der wir uns alltäglich bewegen. Dann erzeugt es diese bestialischen Breschen des Hungers und der Fülle(!), diese unglaublichen Breschen zwischen männlich und weiblich, diese fruchtbaren(!) Breschen… der Kultur, der Gesundheit, der Ressourcen.

Und auch wenn wir uns in diesem furchtbaren und dramatischen Panorama befinden, muss unsere vorgesehene Freude fortdauern. Und wir müssen uns… als Vermittler einer befreienden Botschaft wissen, eines meditierten, gebeteten und kontemplierten Lebensprojektes wissen, welches unsere Teilhabe animiert, welches Enthusiasmus… und dienliche Disponibilität fördert…, die keine Rechnungen stellt(!), sondern, die da ist, bereit und disponibel… ohne Missbrauch zu erlauben, ohne Egoismus zu befriedigen, ohne Wahrheiten zu rechtfertigen.

 

(4 Minuten der Stille)

 

Wir sollten uns als körperlich, berührbare Teilhaber… des Betenden Rufs von heute fühlen. Der uns… als Wesen der Gegenwart mit einbezieht.

Wir greifen auf das Mantra als vibrierender Ausdruck der Akzeptanz, der Einbeziehung zurück, dass wir osmotische Wesen sind, die inkorporieren und die nicht zulassen, dass die Dinge, dass die Worte, dass die Handlungen… nicht inkorporiert werden.

 

AAAAAaaAAAAEEEEIIIIII

 

ERBARMEN

 

 

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